Opposition stellt Plan vor, um soziale Medien von Besuchern vor der Visaerteilung in Australien zu überprüfen
Spanische Regierung steht kurz vor der Genehmigung einer Massenregularisierung für 500.000 Migranten
Biometrisches Grenzchaos am Flughafen Mailand-Linate: 120 Passagiere bleiben gestrandet
Neueste Nachrichten
Polen plant bundesweiten Start des MOS-E-Residency-Portals für Aufenthaltserlaubnisse am 27. April
Polen stellt am 27. April 2026 vollständig auf ein digitales Verfahren für Aufenthaltstitel um. Ab diesem Datum müssen Ausländer Anträge auf befristete, unbefristete und langfristige EU-Aufenthaltstitel ausschließlich über das neue MOS-Portal einreichen – Papierformulare werden nicht mehr akzeptiert. Die Umstellung verspricht schnellere Bearbeitungszeiten und mehr Transparenz, erfordert jedoch von Arbeitgebern und Antragstellern die Vorbereitung elektronischer Unterlagen sowie die Nutzung elektronischer Ausweisdokumente.
VAE stellt auf vollständig digitale Visabearbeitung um – Portal für Einreisebestimmungen jetzt online
Das Ministerium für Wirtschaft und Tourismus hat seine Seite „Einreisebestimmungen“ (13. April 2026) aktualisiert und bestätigt, dass alle Kategorien von Einreisevisa für die VAE nun ausschließlich über die bundesweiten E-Government-Portale oder integrierte Airline- und Hotelkanäle beantragt werden müssen. Einheitliche digitale Akten ersetzen Papierformulare und versprechen eine schnellere Bearbeitung für Unternehmen, während die Flughäfen sich auf eine höhere Durchlaufgeschwindigkeit an biometrischen Kontrollstellen vorbereiten. Unternehmen müssen auf den neuen rein digitalen Workflow umstellen, um Reiseunterbrechungen zu vermeiden.
Neues EU-Ein- und Ausreisesystem sorgt für stundenlange Warteschlangen – Flughafen Wien empfiehlt Nicht-EU-Reisenden frühzeitige Ankunft
Sechs Stunden nach ersten Berichten über Störungen auf dem gesamten Kontinent bestätigte der Flughafen Wien, dass auch in Österreich die EES-Schlangen länger als üblich sind. Passagiere aus Nicht-EU-Ländern wird empfohlen, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, um die neuen biometrischen Kontrollen rechtzeitig zu durchlaufen. Die Verzögerungen können zu verpassten Flügen, unerwarteten Übernachtungen und möglichen Problemen mit der Schengen-Tagesgrenze für Geschäftsreisende führen.
EU erzielt Einigung zur schrittweisen Einführung des Ein- und Ausreisesystems – Belgischer Abgeordneter begrüßt Schutzmaßnahmen
Die EU-Abgeordneten einigten sich am 13. April darauf, das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem schrittweise über 180 Tage einzuführen, statt in einem einzigen „Big Bang“. Die belgische Abgeordnete Assita Kanko betonte, dass der gestaffelte Zeitplan Sicherheit und Reisekomfort in Einklang bringt. Für Unternehmen, die Mitarbeiter über den Flughafen Brüssel leiten, bedeutet die Vereinbarung planbarere – wenn auch längere – Grenzverfahren und mehr Zeit, um ihre Compliance-Prozesse anzupassen.
Stundenlange Warteschlangen an französischen Flughäfen wegen Startschwierigkeiten beim EU-Ein- und Ausreisesystem
Passagiere am Pariser Flughafen Charles de Gaulle, Eurostar und Eurotunnel mussten am 12. und 13. April mit Wartezeiten von bis zu vier Stunden rechnen, nachdem Frankreich das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU aktiviert hatte. Branchenverbände fordern Brüssel auf, den französischen Grenzbeamten zu erlauben, die biometrische Erfassung auszusetzen, wenn die Wartezeiten 45 Minuten überschreiten, da sonst Anschlussflüge verpasst und Verzögerungen in der gesamten Kette drohen. Die Störungen verdeutlichen die Notwendigkeit von Notfallplänen für Geschäftsreisende, da Frankreich als Hauptprüfstand für das System dient.
Regierung erteilt endgültige Zustimmung zur EU-„Einzelgenehmigung“ für ausländische Arbeitskräfte
Rom hat ein Dekret verabschiedet, das die EU-Richtlinie zum Einheitlichen Aufenthaltstitel umsetzt. Die Ausstellung von kombinierten Arbeits- und Aufenthaltserlaubnissen wird auf 30 Tage verkürzt, und Arbeitgeber sind verpflichtet, Bewerber über jeden Schritt zu informieren. Die Reform soll die Einstellung und Entsendung von Nicht-EU-Bürgern in Italien beschleunigen.
Landesweite Treibstoffproteste legen Irlands Verkehr für den sechsten Tag lahm
Die Proteste gegen die steigenden Kraftstoffpreise gingen am 13. April in den sechsten Tag und legten Abschnitte des irischen Autobahnnetzes lahm, störten Häfen und Bahnverbindungen und führten dazu, dass 650 Tankstellen ohne Treibstoff blieben. Die Demonstrationen verursachten landesweit erhebliche Reiseverzögerungen, gefährdeten Lieferketten und zwangen Mobilitätsmanager dazu, Notfallpläne zu aktivieren. Da die Organisatoren geloben, weiterhin „wichtige Infrastruktur“ ins Visier zu nehmen, sollten Unternehmen mit wiederkehrenden Störungen rechnen und Puffer in Reise- und Logistikpläne einbauen.
Britische Regierung kündigt deutliche Erhöhungen bei Visa- und Einwanderungsgebühren an
Eine auf Einwanderung spezialisierte Kanzlei hat bekannt gegeben, dass nahezu alle Gebühren für britische Visa, Aufenthaltsgenehmigungen und Staatsbürgerschaften – einschließlich der Immigration Health Surcharge – in den kommenden Wochen deutlich steigen werden. Die Kosten für Arbeitsvisa erhöhen sich um mindestens 15 Prozent, und die elektronische Reisegenehmigung (ETA) wird auf 20 Pfund angehoben. Arbeitgeber werden dringend geraten, Anträge zu beschleunigen, um deutlich höhere Mobilitätskosten zu vermeiden.
Nova Scotia und Quebec sind die ersten Provinzen, die die neue Obergrenze für temporäre ausländische Arbeitskräfte auf dem Land von Ottawa übernehmen
Nova Scotia und Québec sind die ersten Provinzen, die sich Ottawas einjährigem Pilotprojekt anschließen, das es ländlichen Arbeitgebern erlaubt, den Anteil niedrig entlohnter temporärer ausländischer Arbeitskräfte auf 15 % zu erhöhen oder beizubehalten. Dieser Schritt verschafft Unternehmen aus den Bereichen Fischerei, Landwirtschaft und Gastgewerbe in abgelegenen Regionen mehr Flexibilität, während in vielen Städten aufgrund eines LMIA-Einfrierens die Einstellungsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Mobilitätsteams sollten vor der Antragstellung die Teilnahme der Provinzen und die Definitionen für ländliche Gebiete genau prüfen.
48-stündiger Lufthansa-Pilotstreik legt Mehrheit der Flüge an deutschen Drehkreuzen lahm
Die von der Vereinigung Cockpit (VC) geführten Piloten legten am 13. und 14. April die Arbeit nieder, was Lufthansa zwang, etwa 80 bis 90 Prozent der Flüge ab Frankfurt und München zu streichen und schätzungsweise über 50.000 Passagiere zu beeinträchtigen. Der Streik – der vierte in diesem Jahr – dreht sich um Gehälter und Renten und unterstreicht die zunehmenden Arbeitskonflikte bei Europas größter Netzwerkfluggesellschaft. Geschäftsreisende müssen mit erheblichen Reiseunterbrechungen, EU261-Entschädigungsansprüchen sowie Auswirkungen auf Fracht- und Anschlussverkehre rechnen.
Deutschland verlängert vorübergehenden Schutz für ukrainische Flüchtlinge bis zum 4. März 2027
Berlin hat alle Aufenthaltserlaubnisse nach §24 Aufenthaltsgesetz für geflüchtete Ukrainer automatisch bis zum 4. März 2027 verlängert. Dadurch werden bürokratische Engpässe vermieden und mehr als eine Million Menschen erhalten uneingeschränkte Arbeits- und Studienrechte. Dieser Schritt schafft Rechtssicherheit für Arbeitgeber, Vermieter und Hochschulen und bringt Deutschland in Einklang mit der jüngsten Verlängerung des vorübergehenden Schutzes durch die EU.
Ablehnungsquote bei Studentenvisa für indische Antragsteller erreicht 40 % – Australien verschärft Integritätsprüfungen
Das Innenministerium hat Indien und andere wichtige Herkunftsländer in eine höhere Risikokategorie eingestuft, was im Februar zu einer Rekordquote bei der Ablehnung von Studentenvisa führte. Strengere Kontrollen und höhere Gebühren für Visa nach dem Studium gefährden die Einnahmen der Universitäten und könnten den Zugang der Arbeitgeber zu Nachwuchskräften erschweren.