
Nur drei Tage nachdem das biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union verpflichtend wurde, berichten Flughäfen in ganz Europa von **Wartezeiten von bis zu drei Stunden** für Drittstaatsangehörige. Die Reise-Website Greek City Times dokumentierte am 13. April Szenen des „Chaos“ und berichtete, dass einige Flugzeuge mit dutzenden fehlenden Passagieren abflogen. Der Flughafen Wien-Schwechat, Österreichs wichtigstes internationales Drehkreuz, bestätigte gegenüber lokalen Medien, dass mehrere Morgenflüge mit freien Sitzplätzen starteten, weil Nicht-EU-Passagiere noch an der Grenzkontrolle warteten.
Im Rahmen des EES müssen Grenzbeamte bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto erfassen, was den herkömmlichen Passstempel ersetzt. Während die Europäische Kommission angibt, dass der Vorgang durchschnittlich 70 Sekunden dauert, zeigt die Praxis laut Branchenverband ACI Europe, dass die Erstregistrierung oft über zwei Minuten in Anspruch nimmt – was zu Engpässen führt, wenn mehrere Großraumflugzeuge gleichzeitig landen.
Der Flughafen Wien reagierte mit zusätzlichem „Floorwalker“-Personal, das Passagiere zu den richtigen e-Gates leitet, und veröffentlichte **neue Empfehlungen, mindestens drei Stunden vor Abflug anzureisen, wenn man einen Nicht-EU-Pass besitzt**. Fluggesellschaften aktualisieren ihre Pre-Departure-Mails mit Hinweisen zum EES und warnen, dass No-Show-Gebühren auch bei Flugversäumnissen aufgrund von Grenzverzögerungen anfallen.
Für Manager der Unternehmensmobilität hat die Störung unmittelbare Auswirkungen auf die Einhaltung der Vorschriften. Da das EES automatisch die Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum berechnet, wird jeder ungeplante Übernachtungsaufenthalt durch verpasste Anschlussflüge nun für die Behörden sichtbar und kann Reisende der 90-Tage-in-180-Tage-Regel näherbringen. Unternehmen raten daher ihren Mitarbeitern, Nachweise für den Geschäftszweck mitzuführen und bei Umleitungen die Einwanderungsberatung zu informieren.
Obwohl österreichische Behörden erwarten, dass sich die Wartezeiten stabilisieren, sobald die meisten Vielreisenden registriert sind, räumen sie ein, dass der Osterreiseverkehr Schwächen in der Personalplanung offenlegte. Ein Notfallplan, der es den Beamten erlaubt, bei Spitzenzeiten wieder manuell zu stempeln, wird im Innenministerium diskutiert. Bis dahin sollten Reisende großzügige Zeitpuffer einplanen und, wenn möglich, Flüge außerhalb der morgendlichen Stoßzeiten wählen.
Im Rahmen des EES müssen Grenzbeamte bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto erfassen, was den herkömmlichen Passstempel ersetzt. Während die Europäische Kommission angibt, dass der Vorgang durchschnittlich 70 Sekunden dauert, zeigt die Praxis laut Branchenverband ACI Europe, dass die Erstregistrierung oft über zwei Minuten in Anspruch nimmt – was zu Engpässen führt, wenn mehrere Großraumflugzeuge gleichzeitig landen.
Der Flughafen Wien reagierte mit zusätzlichem „Floorwalker“-Personal, das Passagiere zu den richtigen e-Gates leitet, und veröffentlichte **neue Empfehlungen, mindestens drei Stunden vor Abflug anzureisen, wenn man einen Nicht-EU-Pass besitzt**. Fluggesellschaften aktualisieren ihre Pre-Departure-Mails mit Hinweisen zum EES und warnen, dass No-Show-Gebühren auch bei Flugversäumnissen aufgrund von Grenzverzögerungen anfallen.
Für Manager der Unternehmensmobilität hat die Störung unmittelbare Auswirkungen auf die Einhaltung der Vorschriften. Da das EES automatisch die Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum berechnet, wird jeder ungeplante Übernachtungsaufenthalt durch verpasste Anschlussflüge nun für die Behörden sichtbar und kann Reisende der 90-Tage-in-180-Tage-Regel näherbringen. Unternehmen raten daher ihren Mitarbeitern, Nachweise für den Geschäftszweck mitzuführen und bei Umleitungen die Einwanderungsberatung zu informieren.
Obwohl österreichische Behörden erwarten, dass sich die Wartezeiten stabilisieren, sobald die meisten Vielreisenden registriert sind, räumen sie ein, dass der Osterreiseverkehr Schwächen in der Personalplanung offenlegte. Ein Notfallplan, der es den Beamten erlaubt, bei Spitzenzeiten wieder manuell zu stempeln, wird im Innenministerium diskutiert. Bis dahin sollten Reisende großzügige Zeitpuffer einplanen und, wenn möglich, Flüge außerhalb der morgendlichen Stoßzeiten wählen.
Quelle: Greek City Times
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