
Das lang erwartete Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union ist am 18. April 2026 um 00:00 Uhr MEZ still und leise von der Pilotphase in den regulären, verpflichtenden Betrieb übergegangen. Zum ersten Mal werden bei jeder Ein- und Ausreise von Drittstaatsangehörigen im Schengen-Raum der Reisepass gescannt, vier Fingerabdrücke genommen und ein hochauflösendes Gesichtsfoto erstellt. Die biometrischen Daten werden für drei Jahre gespeichert (bei Visa-Überschreitungen sogar fünf Jahre) und automatisch mit früheren Grenzübertritten abgeglichen, um die 90/180-Tage-Regel durchzusetzen.
Österreich, das 14 externe Grenzstellen kontrolliert – darunter den Flughafen Wien-Schwechat, vier Regionalflughäfen sowie neun Bahn- und Autobahnkontrollpunkte – bestätigte, dass alle Kontrollspuren nun mit eu-LISA-zertifizierten Kiosken ausgestattet sind. Laut Innenministerium wurden am Flughafen Wien in den ersten 18 Stunden 5.300 Drittstaatsangehörige abgefertigt, mit einer durchschnittlichen Zusatzverarbeitungszeit von 92 Sekunden pro Reisendem. Geschäftsreisende mit kurzen Anschlusszeiten berichteten von den längsten Warteschlangen, da sich viele Firmenflüge auf die frühen Morgenstunden konzentrieren.
Für Mobilitätsmanager bedeutet die Umstellung eine erhebliche Veränderung. Mitarbeiter, die mit einem Geschäftsvisum ohne Visumspflicht einreisen, können sich nicht mehr auf einen „nicht abgestempelten“ Pass verlassen, um vergangene Aufenthalte zu verschleiern; das System zählt jeden Tag innerhalb der Zone. Unternehmen, die Spezialisten in Österreich rotieren lassen, müssen daher die Aufenthaltsdauer genau dokumentieren, um Einreiseverweigerungen und mögliche Schengen-weite Einreiseverbote zu vermeiden. Dauerhaft entsandte Mitarbeiter mit österreichischem D-Visum oder Aufenthaltstitel sind von der EES-Registrierung ausgenommen, müssen jedoch entsprechende Nachweise mitführen, um die Resident-Spuren nutzen zu können.
Das Innenministerium warnte zudem, dass das separate Europäische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) noch in diesem Jahr starten wird. Visumfreie Besucher – darunter Staatsangehörige aus den USA, Großbritannien und Australien – benötigen ab Mitte Dezember eine genehmigte ETIAS-Reisegenehmigung vor dem Boarding. Unternehmen werden dringend aufgefordert, ihre Reisegenehmigungsverfahren jetzt zu überprüfen, ETIAS-Vorlaufzeiten in Buchungssysteme einzubauen und die Gebühr von 7 Euro pro Reisendem einzuplanen.
Mit Blick auf die Sommerspitze haben die österreichischen Grenzpolizeigewerkschaften die Regierung gebeten, eine „Schnellreaktions“-Personalreserve für den Fall von Kiosk-Ausfällen einzurichten. Der Flughafenverband ACI Europe drängt Brüssel bereits auf Notfallpläne, falls die Wartezeiten zwei Stunden überschreiten sollten. Die Regierung betont jedoch, dass die Touristensaison 2026 an den österreichischen Grenzen die sicherste und letztlich auch schnellste aller Zeiten sein wird.
Österreich, das 14 externe Grenzstellen kontrolliert – darunter den Flughafen Wien-Schwechat, vier Regionalflughäfen sowie neun Bahn- und Autobahnkontrollpunkte – bestätigte, dass alle Kontrollspuren nun mit eu-LISA-zertifizierten Kiosken ausgestattet sind. Laut Innenministerium wurden am Flughafen Wien in den ersten 18 Stunden 5.300 Drittstaatsangehörige abgefertigt, mit einer durchschnittlichen Zusatzverarbeitungszeit von 92 Sekunden pro Reisendem. Geschäftsreisende mit kurzen Anschlusszeiten berichteten von den längsten Warteschlangen, da sich viele Firmenflüge auf die frühen Morgenstunden konzentrieren.
Für Mobilitätsmanager bedeutet die Umstellung eine erhebliche Veränderung. Mitarbeiter, die mit einem Geschäftsvisum ohne Visumspflicht einreisen, können sich nicht mehr auf einen „nicht abgestempelten“ Pass verlassen, um vergangene Aufenthalte zu verschleiern; das System zählt jeden Tag innerhalb der Zone. Unternehmen, die Spezialisten in Österreich rotieren lassen, müssen daher die Aufenthaltsdauer genau dokumentieren, um Einreiseverweigerungen und mögliche Schengen-weite Einreiseverbote zu vermeiden. Dauerhaft entsandte Mitarbeiter mit österreichischem D-Visum oder Aufenthaltstitel sind von der EES-Registrierung ausgenommen, müssen jedoch entsprechende Nachweise mitführen, um die Resident-Spuren nutzen zu können.
Das Innenministerium warnte zudem, dass das separate Europäische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) noch in diesem Jahr starten wird. Visumfreie Besucher – darunter Staatsangehörige aus den USA, Großbritannien und Australien – benötigen ab Mitte Dezember eine genehmigte ETIAS-Reisegenehmigung vor dem Boarding. Unternehmen werden dringend aufgefordert, ihre Reisegenehmigungsverfahren jetzt zu überprüfen, ETIAS-Vorlaufzeiten in Buchungssysteme einzubauen und die Gebühr von 7 Euro pro Reisendem einzuplanen.
Mit Blick auf die Sommerspitze haben die österreichischen Grenzpolizeigewerkschaften die Regierung gebeten, eine „Schnellreaktions“-Personalreserve für den Fall von Kiosk-Ausfällen einzurichten. Der Flughafenverband ACI Europe drängt Brüssel bereits auf Notfallpläne, falls die Wartezeiten zwei Stunden überschreiten sollten. Die Regierung betont jedoch, dass die Touristensaison 2026 an den österreichischen Grenzen die sicherste und letztlich auch schnellste aller Zeiten sein wird.
Quelle: IndraStra Global
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