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Griechenland setzt biometrische Grenzkontrollen für britische Reisende vor dem Sommeransturm aus

Apr. 21, 2026
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Griechenland setzt biometrische Grenzkontrollen für britische Reisende vor dem Sommeransturm aus
Britische Urlauber können sich in dieser Saison auf einen reibungsloseren Start ihres Griechenland-Urlaubs freuen: Athen hat bestätigt, dass Inhaber eines britischen Reisepasses bei der Einreise **nicht mehr verpflichtet sind, Fingerabdrücke oder Gesichtsbilder abzugeben**. In einer Erklärung der Botschaft vom 20. April teilte die griechische Regierung mit, dass trotz des EU-weiten Ein- und Ausreisesystems (EES), das seit dem 10. April verpflichtend ist, „britische Reisepassinhaber von der biometrischen Registrierung an griechischen Grenzübergängen ausgenommen sind“.

Diese Entscheidung ist für britische Freizeit- und Geschäftsreisende von großer Bedeutung. Seit Einführung des EES kam es an Flughäfen von Madrid bis Mailand zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden, da Nicht-EU-Bürger erstmals biometrisch erfasst werden müssen. Griechenland empfängt jährlich fast fünf Millionen britische Besucher, und die Behörden befürchteten, dass ähnliche Engpässe in den Monaten Juli und August den 20-Milliarden-Euro-Tourismussektor gefährden könnten.

Durch die Rückkehr zu einem einfachen Stempel im Reisepass können Grenzbeamte Passagiere in etwa 15 Sekunden abfertigen – ein Bruchteil der Zeit, die für eine vollständige EES-Erfassung benötigt wird. Tourismusministerin Olga Kefalogianni bezeichnete diesen Schritt als „pragmatische, besucherorientierte Politik“, die die Wettbewerbsfähigkeit des Landes sichert.

Griechenland setzt biometrische Grenzkontrollen für britische Reisende vor dem Sommeransturm aus


Reiseveranstalter begrüßten die Nachricht: Jet2 erhöhte sofort die Charterkapazitäten für Kreta und Rhodos, während ABTA andere Mittelmeerziele aufforderte, „genau hinzuschauen und daraus zu lernen“. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass auch Spanien und Portugal, die stark auf britische Touristen angewiesen sind, ähnliche Ausnahmen in Betracht ziehen könnten, falls die Flughafenüberlastung anhält.

Für britische Unternehmen beseitigt die Ausnahme eine unvorhergesehene Reisekomplikation. Manager für Unternehmensmobilität hatten gewarnt, dass biometrische Verzögerungen teure Terminänderungen und verpasste Kundentermine zur Folge haben könnten. Der einseitige Schritt Griechenlands bietet somit ein Modell, wie sich EU-Sicherheitsziele mit den praktischen Anforderungen von Massentourismus und internationalem Geschäft in Einklang bringen lassen.

Reisende sollten beachten, dass die Ausnahme **nur in Griechenland gilt**; die EES-Registrierung bleibt an den meisten anderen Schengen-Grenzen verpflichtend. Zudem müssen sie die 90/180-Tage-Aufenthaltsregel im Schengen-Raum einhalten und sicherstellen, dass ihr Reisepass mindestens drei Monate über die Ausreise hinaus gültig ist.
Quelle: Greece Is

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