
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat den ersten offiziellen Schritt zur Ablösung seiner veralteten temporären Asylunterkunft in Allschwil, Kanton Basel-Landschaft, eingeleitet. In einer Pressemitteilung vom 23. April 2026 bestätigt das Bundesamt für Bauten und Logistik, dass eine umfassende Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben wurde. Diese soll prüfen, ob auf dem bestehenden Gelände Vogesenweg 9 oder angrenzend ein dauerhaftes Bundesasylzentrum (BAZ) mit 240 Betten errichtet werden kann. Das derzeitige Holzchalet, das seit 2012 bis zu 150 Asylsuchende beherbergt, wurde ursprünglich 1992 als Gemeinschaftsunterkunft gebaut. Die Behörden betonen, dass das Gebäude heutigen Anforderungen an Energieeffizienz, Sicherheit und Betrieb nicht mehr gerecht wird.
Die umfassende Neustrukturierung des Schweizer Asylsystems durch das SEM, die 2019 abgeschlossen wurde, sieht für die Asylregion Nordwestschweiz insgesamt 840 Bundesunterbringungsplätze vor. Aktuell stehen jedoch nur 600 permanente Plätze zur Verfügung, weshalb die Behörden auf die temporäre Lösung in Allschwil angewiesen sind. Lokale Akteure signalisieren unter Vorbehalt ihre Unterstützung: Ein Bundeszentrum vor Ort würde die Anzahl der Asylsuchenden, die Allschwil gemäss kantonalem Verteilungsschlüssel aufnehmen muss, reduzieren und finanzielle Ausgleichszahlungen bringen. Gleichzeitig stellen die Nähe zum kommunalen Werkhof und die Einhaltung bestehender Nutzungspläne logistische Herausforderungen dar, die die Machbarkeitsstudie klären soll.
Fällt das Ergebnis positiv aus, würde das Projekt die fehlenden Kapazitäten ohne Verfahrensinfrastruktur schaffen und so den Druck auf die anderen SEM-Zentren in Basel (350 Plätze) und Flumenthal (250 Plätze) verringern. Für globale Mobilitätsmanager und NGOs, die Asylsuchende unterstützen, bedeutet ein modernes BAZ in Allschwil planbarere Aufnahmebedingungen und kürzere Weiterleitungszeiten in einer der verkehrsreichsten Grenzregionen der Schweiz. Ein konkreter Zeitplan für den Bau steht noch aus; das SEM kündigt an, die Studienergebnisse würden „in den kommenden Monaten“ vorliegen. Anschliessend entscheiden Bern, der Kanton und die Gemeinde über die Weiterführung mit detaillierter Planung und parlamentarischer Finanzierung.
Die umfassende Neustrukturierung des Schweizer Asylsystems durch das SEM, die 2019 abgeschlossen wurde, sieht für die Asylregion Nordwestschweiz insgesamt 840 Bundesunterbringungsplätze vor. Aktuell stehen jedoch nur 600 permanente Plätze zur Verfügung, weshalb die Behörden auf die temporäre Lösung in Allschwil angewiesen sind. Lokale Akteure signalisieren unter Vorbehalt ihre Unterstützung: Ein Bundeszentrum vor Ort würde die Anzahl der Asylsuchenden, die Allschwil gemäss kantonalem Verteilungsschlüssel aufnehmen muss, reduzieren und finanzielle Ausgleichszahlungen bringen. Gleichzeitig stellen die Nähe zum kommunalen Werkhof und die Einhaltung bestehender Nutzungspläne logistische Herausforderungen dar, die die Machbarkeitsstudie klären soll.
Fällt das Ergebnis positiv aus, würde das Projekt die fehlenden Kapazitäten ohne Verfahrensinfrastruktur schaffen und so den Druck auf die anderen SEM-Zentren in Basel (350 Plätze) und Flumenthal (250 Plätze) verringern. Für globale Mobilitätsmanager und NGOs, die Asylsuchende unterstützen, bedeutet ein modernes BAZ in Allschwil planbarere Aufnahmebedingungen und kürzere Weiterleitungszeiten in einer der verkehrsreichsten Grenzregionen der Schweiz. Ein konkreter Zeitplan für den Bau steht noch aus; das SEM kündigt an, die Studienergebnisse würden „in den kommenden Monaten“ vorliegen. Anschliessend entscheiden Bern, der Kanton und die Gemeinde über die Weiterführung mit detaillierter Planung und parlamentarischer Finanzierung.
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