
Die lebenswichtige Nord-Süd-Verkehrsader der Schweiz, der Gotthard-Tunnel auf der A2, hat erneut gezeigt, wie schnell der Verkehr ins Stocken geraten kann, wenn der alpine Pass darüber im Winter geschlossen bleibt. Laut der spezialisierten Überwachungsseite Gotthard-Traffic bildeten sich am Samstag, den 18. April 2026, kurz vor 08:00 Uhr Staus am Nordportal, die bis zum Mittag auf sechs Kilometer anwuchsen und die Fahrzeiten um bis zu 75 Minuten verlängerten. Auch der Südrichtung-Verkehr war betroffen und staute sich am Nachmittag auf drei Kilometer.
Das Verkehrsaufkommen folgte einem bekannten Muster: Wochenend-Freizeitverkehr in Kombination mit dem Transit von Schwerlastfahrzeugen, die auf die einzige offene transalpine Route konzentriert wurden, überforderte das geregelte Zufluss-System des Tunnels. Die San-Bernardino-Route (A13) blieb zwar vollständig geöffnet, doch viele Fahrer ignorierten die Umleitung trotz Warnungen des Touring Club Schweiz (TCS).
Am frühen Abend sorgten dynamische Fahrstreifenregelungen und gestaffelte Zufahrtskontrollen wieder für freien Verkehrsfluss in beiden Richtungen. Um 20:27 Uhr zeigten die Sensoren keine Stau-Länge mehr an, obwohl der Gotthard-Pass selbst noch weitere sechs Wochen geschlossen bleibt, was bedeutet, dass der gesamte Verkehr in der Zwischenzeit den Tunnel nutzen muss. Es wurden keine ungeplanten Schließungen oder Sicherheitsvorfälle gemeldet, was die Befürchtungen eines erneuten 21-Kilometer-Osterstaus Anfang des Monats milderte.
Warum das für die globale Mobilität wichtig ist: Der Gotthard ist eine entscheidende Verkehrsader für zeitkritische Gütertransporte und für Grenzgänger, die zwischen der Schweiz und Italien pendeln. Verzögerungen wirken sich auf Lieferketten aus und zwingen Unternehmen, Transporte über Frankreich oder Österreich umzuleiten, was Kosten und CO2-Emissionen erhöht. Personal- und Reiseteams, die Expatriates nach Tessin oder Lombardei entsenden, sollten den Mitarbeitenden empfehlen, wenn möglich die Bahn zu nutzen – die Züge durch den Basistunnel der SBB waren nicht betroffen – oder außerhalb der späten Vormittagsspitze zu reisen, bis der Pass wieder geöffnet ist.
Praktisch empfiehlt der TCS, dass Autofahrer Push-Benachrichtigungen des Bundesverkehrsinformationsdienstes herunterladen und mindestens einen Vierteltank Kraftstoff im Fahrzeug haben, bevor sie sich in die Warteschlange einreihen, da Tankmöglichkeiten im Staugebiet knapp sind. Logistikmanager sollten in Erwägung ziehen, Nachtfahrten zu buchen, wenn die Beschränkungen für Schwerlastverkehr geringer sind und Staus selten auftreten, bis im Sommer zusätzliche Umleitungen für mehr Flexibilität sorgen.
Das Verkehrsaufkommen folgte einem bekannten Muster: Wochenend-Freizeitverkehr in Kombination mit dem Transit von Schwerlastfahrzeugen, die auf die einzige offene transalpine Route konzentriert wurden, überforderte das geregelte Zufluss-System des Tunnels. Die San-Bernardino-Route (A13) blieb zwar vollständig geöffnet, doch viele Fahrer ignorierten die Umleitung trotz Warnungen des Touring Club Schweiz (TCS).
Am frühen Abend sorgten dynamische Fahrstreifenregelungen und gestaffelte Zufahrtskontrollen wieder für freien Verkehrsfluss in beiden Richtungen. Um 20:27 Uhr zeigten die Sensoren keine Stau-Länge mehr an, obwohl der Gotthard-Pass selbst noch weitere sechs Wochen geschlossen bleibt, was bedeutet, dass der gesamte Verkehr in der Zwischenzeit den Tunnel nutzen muss. Es wurden keine ungeplanten Schließungen oder Sicherheitsvorfälle gemeldet, was die Befürchtungen eines erneuten 21-Kilometer-Osterstaus Anfang des Monats milderte.
Warum das für die globale Mobilität wichtig ist: Der Gotthard ist eine entscheidende Verkehrsader für zeitkritische Gütertransporte und für Grenzgänger, die zwischen der Schweiz und Italien pendeln. Verzögerungen wirken sich auf Lieferketten aus und zwingen Unternehmen, Transporte über Frankreich oder Österreich umzuleiten, was Kosten und CO2-Emissionen erhöht. Personal- und Reiseteams, die Expatriates nach Tessin oder Lombardei entsenden, sollten den Mitarbeitenden empfehlen, wenn möglich die Bahn zu nutzen – die Züge durch den Basistunnel der SBB waren nicht betroffen – oder außerhalb der späten Vormittagsspitze zu reisen, bis der Pass wieder geöffnet ist.
Praktisch empfiehlt der TCS, dass Autofahrer Push-Benachrichtigungen des Bundesverkehrsinformationsdienstes herunterladen und mindestens einen Vierteltank Kraftstoff im Fahrzeug haben, bevor sie sich in die Warteschlange einreihen, da Tankmöglichkeiten im Staugebiet knapp sind. Logistikmanager sollten in Erwägung ziehen, Nachtfahrten zu buchen, wenn die Beschränkungen für Schwerlastverkehr geringer sind und Staus selten auftreten, bis im Sommer zusätzliche Umleitungen für mehr Flexibilität sorgen.
Quelle: Gotthard-Traffic.ch
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