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Chinas Visafreiheit sorgt für 30 % Anstieg der Auslandsankünfte im ersten Quartal 2026

Apr. 24, 2026
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Chinas Visafreiheit sorgt für 30 % Anstieg der Auslandsankünfte im ersten Quartal 2026
Chinas Bemühungen zur Vereinfachung der kurzfristigen Einreisebestimmungen zeigen erste messbare Erfolge. Sprecher Guo Jiakun teilte am 23. April mit, dass zwischen Januar und März 2026 fast 1,9 Millionen Ausländer ohne Visum auf das Festland eingereist sind – ein Anstieg von fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese Zahl umfasst Reisende, die Chinas wachsendes Netzwerk einseitiger 15- und 30-tägiger visafreier Programme sowie das 144-Stunden-Transitvisum ohne Visum in 23 Städten nutzen.

Hintergrund: Seit Ende 2025 hat Peking nacheinander Kanada, das Vereinigte Königreich, Irland, die Schweiz, Österreich und mehrere weitere europäische Staaten in die visafreie Liste aufgenommen und die Pilotphase bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Gleichzeitig haben große Städte die Vorausbuchungspflichten für touristische Attraktionen abgeschafft und den Prozess der vorübergehenden Unterkunftsregistrierung digitalisiert, was Geschäftsreisenden und Touristen den Aufenthalt weiter erleichtert.

Chinas Visafreiheit sorgt für 30 % Anstieg der Auslandsankünfte im ersten Quartal 2026


Reiseberatungen, die Geschäftsreisen organisieren, berichten, dass multinationale Unternehmen, die während der Pandemie China-Besuche ausgesetzt hatten, nun „wieder das Licht einschalten“. Prüfteams inspizieren wieder Lieferanten, Vorstandsmitglieder halten vor Ort Sitzungen ab und Sportfranchises planen Vorsaison-Touren – alles Aktivitäten, die zuvor Einladungsschreiben und Konsulats-Termine erforderten. Der Wegfall dieser administrativen Hürden verkürzt die Vorlaufzeiten schätzungsweise um zwei Wochen und spart pro Reisendem mehrere hundert US-Dollar an Servicegebühren, so Experten für HR-Mobilität.

Praktische Hinweise: Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter weiterhin daran erinnern, dass visafreie Einreisende ihre Adresse innerhalb von 24 Stunden bei der Polizei registrieren müssen (online oder im Hotel) und vor Ort keinen Wechsel in einen Arbeitsstatus vornehmen dürfen. Experten warnen zudem, dass Überziehungen – selbst um einen Tag – Bußgelder von 500 RMB pro Tag bis zu 10.000 RMB sowie mögliche Haftstrafen nach sich ziehen. Daher verfolgen Reiseverantwortliche die Ausreisedaten weiterhin genau in ihren Mobilitäts-Dashboards.

Das Ministerium für Kultur und Tourismus prognostiziert für 2026 rund 80 Millionen Einreisen, weshalb Beobachter weitere Liberalisierungen erwarten. Diskutierte Pilotprogramme umfassen die Ausweitung der Visafreiheit auf Australien und Neuseeland sowie die Einführung einer digitalen Zahlungsregistrierung vor der Ankunft, damit ausländische Besucher internationale Kreditkarten sofort bei der Landung mit Alipay und WeChat Pay verknüpfen können.
Quelle: Global Times

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