
Daten von Flightradar24, berichtet vom Lifestyle-Newsportal Lovin Dubai am späten 25. April, zeigen, dass die vier in den VAE ansässigen Fluggesellschaften – Emirates, flydubai, Etihad Airways und Air Arabia – am 23. April zusammen 1.015 Abflüge durchführten und damit 67 Prozent ihres Flugplans vor dem Konflikt wiedererlangten. Dieser Meilenstein wurde weniger als zwei Monate nach den Iran-Israel-Feindseligkeiten erreicht, die zu umfangreichen Umleitungen und vorübergehenden Slot-Beschränkungen auf den Start- und Landebahnen der VAE führten. Emirates allein ist mit 84 Prozent seines Flugplans von Februar zurück, wobei CEO Sir Tim Clark gegenüber Reportern erklärte, er erwarte eine vollständige Kapazitätswiederherstellung bis Mitte Juni, vorausgesetzt, der Luftraum bleibt stabil. Für Beschaffungsteams bedeutet die Hochfahrphase, dass die Verfügbarkeit von Premium-Kabinenplätzen zunimmt, was nach Wochen mit erhöhten Ertragsmanagementpreisen zu niedrigeren Firmenpreisen führen sollte. Verantwortliche für Reiserichtlinien könnten erwägen, die während der Krise gelockerten Vorausbuchungsgrenzen wieder einzuführen. Auch die Luftfrachtkapazität erholt sich: Der Dubai International Airport bewältigte am 24. April 6.900 Tonnen – doppelt so viel wie am 30. März – ein entscheidender Faktor für Just-in-Time-Lieferketten, die regionale Projekte versorgen. Trotz der vielversprechenden Erholung warnen Luftfahrtanalysten, dass Personalengpässe und Engpässe bei Ersatzteilen für Triebwerke das Wachstum weiterhin begrenzen könnten. Mobilitätsmanager sollten vorerst weiterhin Ausweichrouten über Riad oder Maskat einplanen, bis die Pünktlichkeitswerte an DXB und AUH stabil über 85 Prozent liegen.
Quelle: Lovin Dubai
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