
Ab dem 30. April 2026 müssen alle, die einen Antrag auf kanadische Daueraufenthaltsgenehmigung stellen oder abschließen, höhere Bearbeitungsgebühren zahlen. Die Erhöhungen, die auf der Website von IRCC veröffentlicht und von CIC News detailliert beschrieben wurden, liegen zwischen etwa vier und sechs Prozent und betreffen Express Entry, Provinz-Nominierungsprogramme, Familiensponsoring, Unternehmensimmigration sowie humanitäre Kategorien. Die obligatorische Gebühr für das Recht auf Daueraufenthalt (Right of Permanent Residence Fee, RPRF) steigt ebenfalls von 575 CA$ auf 600 CA$.
Diese Anpassungen folgen der zweijährigen Indexierungsformel von IRCC, die die Gebühren an die kumulierte Inflation seit der letzten Anpassung im Jahr 2024 koppelt. Ottawa argumentiert, dass das Nutzerzahlungsprinzip das Einwanderungssystem finanziell neutral hält, während Interessenvertretungen dagegenhalten, dass höhere Gebühren vor allem einkommensschwache Familien und internationale Absolventen treffen, die bereits mit Rekordkosten für Wohnraum kämpfen.
Antragsteller, die ihren Antrag vor dem 30. April online eingereicht haben, sind von den Erhöhungen nicht betroffen. Wer jedoch Unterlagen per Post eingereicht hat, könnte aufgefordert werden, die Differenz nachzuzahlen. Besonders wichtig: Wer die RPRF bisher aufgeschoben hat, muss nun die neue Gebühr von 600 CA$ zahlen – selbst wenn der ursprüngliche Antrag vor der Gebührenerhöhung gestellt wurde.
Das Online-Gebühren-Tool von IRCC wurde aktualisiert, und die Sachbearbeiter wurden angewiesen, Anträge, die ansonsten vollständig sind, nicht allein wegen Unterzahlung abzulehnen, sondern stattdessen eine Nachforderung zu stellen.
Für Arbeitgeber mit Einwanderungsbudgets bedeutet dies eine kleine, aber spürbare Steigerung der Umzugskosten. Eine vierköpfige Facharbeiterfamilie im Express Entry-Verfahren zahlt nun beispielsweise 3.090 CA$ an Regierungsgebühren statt 2.960 CA$ in der Vorwoche. Multinationale Unternehmen mit zahlreichen laufenden Fällen müssen möglicherweise ihre Rückstellungen vor Quartalsende anpassen.
Blickt man voraus, ist die nächste Gebührenanpassung für April 2028 geplant; die Regierung könnte die Erhöhungen jedoch beschleunigen, falls der finanzielle Druck steigt. HR-Teams wird daher empfohlen, in langfristigen Mobilitätsprognosen eine Reserve von drei bis fünf Prozent einzuplanen.
Diese Anpassungen folgen der zweijährigen Indexierungsformel von IRCC, die die Gebühren an die kumulierte Inflation seit der letzten Anpassung im Jahr 2024 koppelt. Ottawa argumentiert, dass das Nutzerzahlungsprinzip das Einwanderungssystem finanziell neutral hält, während Interessenvertretungen dagegenhalten, dass höhere Gebühren vor allem einkommensschwache Familien und internationale Absolventen treffen, die bereits mit Rekordkosten für Wohnraum kämpfen.
Antragsteller, die ihren Antrag vor dem 30. April online eingereicht haben, sind von den Erhöhungen nicht betroffen. Wer jedoch Unterlagen per Post eingereicht hat, könnte aufgefordert werden, die Differenz nachzuzahlen. Besonders wichtig: Wer die RPRF bisher aufgeschoben hat, muss nun die neue Gebühr von 600 CA$ zahlen – selbst wenn der ursprüngliche Antrag vor der Gebührenerhöhung gestellt wurde.
Das Online-Gebühren-Tool von IRCC wurde aktualisiert, und die Sachbearbeiter wurden angewiesen, Anträge, die ansonsten vollständig sind, nicht allein wegen Unterzahlung abzulehnen, sondern stattdessen eine Nachforderung zu stellen.
Für Arbeitgeber mit Einwanderungsbudgets bedeutet dies eine kleine, aber spürbare Steigerung der Umzugskosten. Eine vierköpfige Facharbeiterfamilie im Express Entry-Verfahren zahlt nun beispielsweise 3.090 CA$ an Regierungsgebühren statt 2.960 CA$ in der Vorwoche. Multinationale Unternehmen mit zahlreichen laufenden Fällen müssen möglicherweise ihre Rückstellungen vor Quartalsende anpassen.
Blickt man voraus, ist die nächste Gebührenanpassung für April 2028 geplant; die Regierung könnte die Erhöhungen jedoch beschleunigen, falls der finanzielle Druck steigt. HR-Teams wird daher empfohlen, in langfristigen Mobilitätsprognosen eine Reserve von drei bis fünf Prozent einzuplanen.
Quelle: CIC News