
Die US-Einwanderungsbehörde USCIS bestätigte diese Woche, dass ab dem 27. April keine Anträge oder Petitionen mehr genehmigt werden dürfen, bevor die Fingerabdrücke erneut über eine erweiterte FBI-Datenbank namens Next Generation Identification (NGI) überprüft wurden. Interne Richtlinien – erstmals von Reuters berichtet und in einer ausführlichen Erklärung vom 30. April zusammengefasst – verlangen von den Sachbearbeitern, die biometrischen Daten für alle noch offenen Formulare I-485, I-765, N-400 und Dutzende weiterer Formulare erneut einzureichen. Diese Änderung basiert auf einer Exekutivanordnung vom Februar 2026, die die DHS-Behörden verpflichtet, den Austausch von Informationen über Vorstrafen zu maximieren.
Während bisher nur grundlegende Fingerabdruckprüfungen durchgeführt wurden, liefert das neue Verfahren deutlich umfassendere Informationen aus dem Criminal History Record Information (CHRI)-System, einschließlich landesweiter und sogar kommunaler Arrestdaten, die zuvor manuell und mit wochenlanger Verzögerung eingeholt werden mussten. USCIS versichert, dass die zusätzliche Überprüfung nur „kurze“ Verzögerungen verursachen soll, doch Praktiker berichten von Fällen, die während der erneuten Bearbeitung liegen bleiben.
Der Zeitpunkt könnte nicht ungünstiger sein: Ein kürzlich veröffentlichter Dashboard-Bericht des American Immigration Council zeigt, dass der USCIS-Rückstau auf 11,6 Millionen offene Fälle angewachsen ist – das Dreifache im Vergleich zu vor zehn Jahren. Experten warnen, dass die erneute Prüfung von Millionen von Akten die Bearbeitungszeiten für Routineentscheidungen zur Arbeitserlaubnis deutlich verlängern könnte, was die Beschäftigungssicherheit für Inhaber von H-4-, J-2- und F-1 OPT-Visa gefährdet.
Arbeitgeber sollten sich auf Folgewirkungen einstellen: längere Verzögerungen beim Arbeitsbeginn, höhere Raten von Anfragen nach weiteren Informationen (RFE), da veraltete Sicherheitsüberprüfungen während der Bearbeitung ablaufen, sowie ein erhöhtes Risiko, dass ausländische Fachkräfte ihre Einsätze in den USA abbrechen. Einwanderungsberater empfehlen, Verlängerungsanträge so früh wie möglich einzureichen, die myUSCIS-Konten wöchentlich zu überwachen und gegebenenfalls Premium-Verfahren in Anspruch zu nehmen.
Über die Unternehmensmobilität hinaus betrifft die neue Richtlinie auch die weiterhin ausgesetzte Bearbeitung von Anträgen aus 39 „Hochrisiko“-Ländern, sodass betroffene Antragsteller mit zwei unabhängigen Sperren konfrontiert sind. Die Klagen nehmen zu: Ein Richter im Northern District of California ordnete an, dass USCIS bis Mitte Mai über 32 seit langem blockierte Anträge auf Arbeitserlaubnis (EAD) entscheiden muss, und deutete an, dass pauschale Sperren gegen das Administrative Procedure Act verstoßen könnten. Beteiligte sollten weitere gerichtliche Eingriffe erwarten und bereit sein, diese zu nutzen, falls die erweiterten Überprüfungen zu langanhaltenden Stillständen führen.
Während bisher nur grundlegende Fingerabdruckprüfungen durchgeführt wurden, liefert das neue Verfahren deutlich umfassendere Informationen aus dem Criminal History Record Information (CHRI)-System, einschließlich landesweiter und sogar kommunaler Arrestdaten, die zuvor manuell und mit wochenlanger Verzögerung eingeholt werden mussten. USCIS versichert, dass die zusätzliche Überprüfung nur „kurze“ Verzögerungen verursachen soll, doch Praktiker berichten von Fällen, die während der erneuten Bearbeitung liegen bleiben.
Der Zeitpunkt könnte nicht ungünstiger sein: Ein kürzlich veröffentlichter Dashboard-Bericht des American Immigration Council zeigt, dass der USCIS-Rückstau auf 11,6 Millionen offene Fälle angewachsen ist – das Dreifache im Vergleich zu vor zehn Jahren. Experten warnen, dass die erneute Prüfung von Millionen von Akten die Bearbeitungszeiten für Routineentscheidungen zur Arbeitserlaubnis deutlich verlängern könnte, was die Beschäftigungssicherheit für Inhaber von H-4-, J-2- und F-1 OPT-Visa gefährdet.
Arbeitgeber sollten sich auf Folgewirkungen einstellen: längere Verzögerungen beim Arbeitsbeginn, höhere Raten von Anfragen nach weiteren Informationen (RFE), da veraltete Sicherheitsüberprüfungen während der Bearbeitung ablaufen, sowie ein erhöhtes Risiko, dass ausländische Fachkräfte ihre Einsätze in den USA abbrechen. Einwanderungsberater empfehlen, Verlängerungsanträge so früh wie möglich einzureichen, die myUSCIS-Konten wöchentlich zu überwachen und gegebenenfalls Premium-Verfahren in Anspruch zu nehmen.
Über die Unternehmensmobilität hinaus betrifft die neue Richtlinie auch die weiterhin ausgesetzte Bearbeitung von Anträgen aus 39 „Hochrisiko“-Ländern, sodass betroffene Antragsteller mit zwei unabhängigen Sperren konfrontiert sind. Die Klagen nehmen zu: Ein Richter im Northern District of California ordnete an, dass USCIS bis Mitte Mai über 32 seit langem blockierte Anträge auf Arbeitserlaubnis (EAD) entscheiden muss, und deutete an, dass pauschale Sperren gegen das Administrative Procedure Act verstoßen könnten. Beteiligte sollten weitere gerichtliche Eingriffe erwarten und bereit sein, diese zu nutzen, falls die erweiterten Überprüfungen zu langanhaltenden Stillständen führen.
Quelle: Immiva Blog