
Shenzhen hat seinen eigenen Mobilitätsrekord gebrochen. Bis zum Morgen des 2. Mai haben die neun Land-, See- und Luftgrenzstellen der Stadt seit dem 1. Januar über 100 Millionen Passagierbewegungen abgewickelt – 17 Tage schneller als 2025 und deutlich vor allen anderen chinesischen Grenzpunkten. Hinter diesem Meilenstein steckt eine effektive Kombination aus Politik und Technologie. Sechs wichtige Grenzübergänge – darunter Luohu, Futian und Shenzhen Bay – verfügen inzwischen über vollautomatisierte Gesichtserkennungsspuren. Grenzbeamte berichteten dem China Central Television, dass jeder dritte Reisende die Einreise einfach durch „Gesichtsscannen“ erledigt, was die durchschnittliche Abfertigungszeit um 37 Prozent verkürzt. Die Stadt profitiert zudem vom 240-Stunden-Transitvisum-Programm Pekings, das Ausländern, die über die Greater Bay Area reisen, erlaubt, bis zu zehn Tage in Guangdong zu verweilen. Verkehrsspitzen hängen auch mit großen Veranstaltungen zusammen. Als Gastgeber der APEC Leaders’ Week im November rechnet Shenzhen mit einem Ansturm von Vor-Ort-Inspektionen und Logistikpersonal. Hoteliers in der Nähe des Futian-Grenzübergangs berichten, dass Firmenblockbuchungen bereits 60 Prozent über dem Niveau des Vorjahres liegen. Für Unternehmen lautet die klare Botschaft: Transport frühzeitig buchen und Mitarbeiter rechtzeitig für den e-Kanal der NIA anmelden, um Warteschlangen zu vermeiden. Firmen, die Waren transportieren, sollten zudem beachten, dass die smarte Integration der Grenztore mit dem Zoll es Fahrern ermöglicht, Frachtlisten digital vorab einzureichen, was die Wartezeit an jedem Übergang um etwa 20 Minuten verkürzt.
Quelle: Beijing Daily (via CCTV)
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