
Chinas südliches Technologiezentrum hat seinen Titel als geschäftigster internationaler Verkehrsknotenpunkt des Landes zurückerobert. Laut Statistiken der Shenzhen General Station of Immigration Inspection vom 2. Mai hat die Passagierzahl an den Land- und Seegrenzkontrollen der Stadt in diesem Jahr bereits die Marke von 100 Millionen überschritten – und das 17 Tage früher als 2025. Die durchschnittliche tägliche Passagierzahl liegt bei 825.000, an Spitzentagen werden häufig über eine Million erreicht.
Mehrere Faktoren tragen zu diesem Anstieg bei. Sechs große Häfen – darunter Futian, Huanggang und Shenzhen Bay – verfügen inzwischen über vollautomatisierte „Scan-and-Go“-Spuren, die Gesichtserkennung und QR-Code-basierte Gesundheitsdeklarationen nutzen. Behörden berichten, dass diese smarten Kanäle die Abfertigungseffizienz um 37 % gesteigert haben, wobei jeder dritte Reisende die manuellen Kontrollstellen umgeht.
Zudem profitiert die Stadt von Chinas wachsendem visafreiem „Freundeskreis“: Von den bisher fast drei Millionen ausländischen Staatsangehörigen, die in diesem Jahr abgefertigt wurden, kamen 700.000 im Rahmen von visafreien Regelungen – ein Anstieg von 48 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Diese Zahlen haben auch wirtschaftliche Bedeutung. Shenzhen ist Gastgeberstadt des APEC-Gipfels im November, und die Behörden erwarten, dass der „Konferenzverkehr“ im Oktober und November weitere Spitzenwerte bringen wird. Der nächtliche Grenzverkehr – angetrieben von Hongkongern, die spätabends essen gehen, und Festlandbewohnern, die zollfrei einkaufen – ist an Wochentagen um 14 % und an Wochenenden um 7 % gestiegen, was den Ruf der Greater Bay Area als 24-Stunden-Mobilitätsregion festigt.
Für Arbeitgeber, die rotierende Einsätze zwischen Hongkong und Shenzhen organisieren, rechtfertigen diese Daten Investitionen in die Registrierung für elektronische Tore und Vorabkontroll-Apps wie „iShenzhen“. Gleichzeitig weisen sie aber auch auf mögliche Störungen durch Menschenmengen hin: Beim Tencent Global Digital Ecosystem Summit im März begrenzte der Hafen Huanggang vorübergehend die Fahrzeugzufahrten, was zu zwei Stunden Verzögerung führte. An Veranstaltungstagen kann daher eine Umleitung über Liantang/Heung Yuen Wai oder die Hongkong-Zhuhai-Macau-Brücke erforderlich sein.
Blickt man in die Zukunft, testen die Grenzbehörden bis zum dritten Quartal eine biometrische Ausreise nur für Festlandbürger sowie ein bargeldloses zollfreies Einkaufssystem, das an Chinas neuen digitalen RMB gekoppelt ist. Mobilitätsmanager sollten die Umsetzungszeiträume genau beobachten, da diese die Abfertigungszeiten und die mitzuführenden Dokumente der Mitarbeiter beeinflussen werden.
Mehrere Faktoren tragen zu diesem Anstieg bei. Sechs große Häfen – darunter Futian, Huanggang und Shenzhen Bay – verfügen inzwischen über vollautomatisierte „Scan-and-Go“-Spuren, die Gesichtserkennung und QR-Code-basierte Gesundheitsdeklarationen nutzen. Behörden berichten, dass diese smarten Kanäle die Abfertigungseffizienz um 37 % gesteigert haben, wobei jeder dritte Reisende die manuellen Kontrollstellen umgeht.
Zudem profitiert die Stadt von Chinas wachsendem visafreiem „Freundeskreis“: Von den bisher fast drei Millionen ausländischen Staatsangehörigen, die in diesem Jahr abgefertigt wurden, kamen 700.000 im Rahmen von visafreien Regelungen – ein Anstieg von 48 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Diese Zahlen haben auch wirtschaftliche Bedeutung. Shenzhen ist Gastgeberstadt des APEC-Gipfels im November, und die Behörden erwarten, dass der „Konferenzverkehr“ im Oktober und November weitere Spitzenwerte bringen wird. Der nächtliche Grenzverkehr – angetrieben von Hongkongern, die spätabends essen gehen, und Festlandbewohnern, die zollfrei einkaufen – ist an Wochentagen um 14 % und an Wochenenden um 7 % gestiegen, was den Ruf der Greater Bay Area als 24-Stunden-Mobilitätsregion festigt.
Für Arbeitgeber, die rotierende Einsätze zwischen Hongkong und Shenzhen organisieren, rechtfertigen diese Daten Investitionen in die Registrierung für elektronische Tore und Vorabkontroll-Apps wie „iShenzhen“. Gleichzeitig weisen sie aber auch auf mögliche Störungen durch Menschenmengen hin: Beim Tencent Global Digital Ecosystem Summit im März begrenzte der Hafen Huanggang vorübergehend die Fahrzeugzufahrten, was zu zwei Stunden Verzögerung führte. An Veranstaltungstagen kann daher eine Umleitung über Liantang/Heung Yuen Wai oder die Hongkong-Zhuhai-Macau-Brücke erforderlich sein.
Blickt man in die Zukunft, testen die Grenzbehörden bis zum dritten Quartal eine biometrische Ausreise nur für Festlandbürger sowie ein bargeldloses zollfreies Einkaufssystem, das an Chinas neuen digitalen RMB gekoppelt ist. Mobilitätsmanager sollten die Umsetzungszeiträume genau beobachten, da diese die Abfertigungszeiten und die mitzuführenden Dokumente der Mitarbeiter beeinflussen werden.
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