
Am 2. Mai bestätigte der U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS), dass im gesamten Mai Anträge auf Statusanpassung aufgrund einer Beschäftigung nur nach dem Final Action Dates-Diagramm des Außenministeriums akzeptiert werden. Diese Ankündigung beendet eine siebenmonatige Phase, in der das großzügigere Dates for Filing-Diagramm die Berechtigung bestimmte. Für viele indische Fachkräfte ist der Unterschied erheblich: Im Visa Bulletin Mai 2026 liegt das EB-2 Final Action Date für Indien auf dem 15. Juli 2014, während die Dates for Filing bereits auf den 15. Januar 2015 vorgerückt waren. Antragsteller mit Prioritätsdaten in dieser siebenmonatigen Lücke können nun kein Formular I-485 einreichen, bis das Fenster wieder geöffnet wird – was potenziell Verlängerungen der Arbeitserlaubnis und Reisegenehmigungen (Advance Parole) kostet. Arbeitgeber mit großen H-1B- und L-1-Belegschaften müssen ihre Green-Card-Zeitpläne überdenken und, wo möglich, die PERM-Arbeitszertifizierungsverfahren beschleunigen, damit die Prioritätsdaten klar innerhalb der erwarteten Cut-offs liegen. Einwanderungsberater empfehlen zudem, den betroffenen Mitarbeitern einen gültigen Nicht-Einwanderungsstatus zu erhalten, da ein Verbleib in den USA mit einem anhängigen I-485-Antrag nicht mehr möglich ist. USCIS nannte keinen Grund für die Änderung der Diagrammauswahl, doch Analysten verweisen auf die steigende Nachfrage in der unreservierten EB-5-Kategorie und Warnungen des Außenministeriums, dass die Gesamtzahl der Visa die Grenze für das Fiskaljahr erreicht. Arbeitgeber sollten das Visa Bulletin für Juni – voraussichtlich Mitte Mai – genau beobachten, um Anzeichen weiterer Rückschritte zu erkennen.
Quelle: The Visa Wire