
EU-Innenministerexperten trafen sich am 4. Mai in Brüssel zur ersten Sitzung der Visa-Arbeitsgruppe unter der belgischen Präsidentschaft, um einen neuen Bewertungsrahmen für visumfreie Länder zu erörtern. Die Schweiz nahm als assoziiertes Schengen-Mitglied im gemischten Ausschussformat gemeinsam mit Norwegen, Island und Liechtenstein teil. Die Delegierten prüften Entwurfskriterien zur Überwachung visumfreier Regelungen – darunter irreguläre Migration, Asyltrends und Sicherheitszusammenarbeit – und begutachteten ein Kommissionspapier zur Schaffung einer gemeinsamen „Weißen Liste“ verifizierter Unternehmen, die für beschleunigte Schengen-Geschäftsvisa infrage kommen.
Die Sitzung bereitete zudem die Ratspositionen für die Trilogverhandlungen im nächsten Monat zur Digitalen Schengen-Visaverordnung vor, die ab 2028 Visasticker durch sichere QR-Codes ersetzen wird. Schweizer Vertreter hoben die Erfahrungen des Landes mit vollständig digitalen nationalen (D-)Visa seit Februar 2026 hervor und forderten, dass jede EU-Liste vertrauenswürdiger Unternehmen auch multinationale Schweizer Firmen einschließt, um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden. Zudem begrüßten sie die geplante Aufhebung der 2024 ausgesetzten EU-Äthiopien-Visafazilitäten, da äthiopische Staatsangehörige zunehmend Talente in Pharma- und IT-Clustern rund um Basel und Zürich darstellen.
Für Mobility-Teams in Unternehmen ist das Treffen eine Erinnerung daran, dass die Schengen-Visapolitik künftig datengetriebener wird, mit Echtzeit-Auslösern für Visarücknahmen bei Anstiegen irregulärer Migration. Firmen, die auf kurzfristige Schengen-Visa für Projektmitarbeiter angewiesen sind, sollten prüfen, ob sie für den kommenden „verifizierten Unternehmens“-Fast-Track infrage kommen, und mit der Zusammenstellung der Compliance-Dokumentation beginnen. Eine Folgesitzung der Arbeitsgruppe ist für den 25. Juni geplant, bis dahin will der Rat die Bewertungsmethodik finalisieren.
Die Sitzung bereitete zudem die Ratspositionen für die Trilogverhandlungen im nächsten Monat zur Digitalen Schengen-Visaverordnung vor, die ab 2028 Visasticker durch sichere QR-Codes ersetzen wird. Schweizer Vertreter hoben die Erfahrungen des Landes mit vollständig digitalen nationalen (D-)Visa seit Februar 2026 hervor und forderten, dass jede EU-Liste vertrauenswürdiger Unternehmen auch multinationale Schweizer Firmen einschließt, um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden. Zudem begrüßten sie die geplante Aufhebung der 2024 ausgesetzten EU-Äthiopien-Visafazilitäten, da äthiopische Staatsangehörige zunehmend Talente in Pharma- und IT-Clustern rund um Basel und Zürich darstellen.
Für Mobility-Teams in Unternehmen ist das Treffen eine Erinnerung daran, dass die Schengen-Visapolitik künftig datengetriebener wird, mit Echtzeit-Auslösern für Visarücknahmen bei Anstiegen irregulärer Migration. Firmen, die auf kurzfristige Schengen-Visa für Projektmitarbeiter angewiesen sind, sollten prüfen, ob sie für den kommenden „verifizierten Unternehmens“-Fast-Track infrage kommen, und mit der Zusammenstellung der Compliance-Dokumentation beginnen. Eine Folgesitzung der Arbeitsgruppe ist für den 25. Juni geplant, bis dahin will der Rat die Bewertungsmethodik finalisieren.
Quelle: Council of the European Union