
Mit dem Start der kommerziellen Flüge vom neuen Noida International Airport (Jewar) am 15. Juni hat die Greater Noida Industrial Development Authority (GNIDA) einen sechsmonatigen Pilotversuch mit 15 Elektro-Bussen auf vier Zubringerlinien genehmigt, die wichtige Wohn- und Geschäftsviertel mit dem Terminal verbinden. Der am frühen Morgen des 4. Mai angekündigte Service kostet 1,8 Crore Rupien und wird von der Uttar Pradesh State Road Transport Corporation betrieben. Die ersten drei Routen starten an Gaur Chowk, Surajpur und dem Makoda-Kreisverkehr, die vierte in Sektor 16. Die Busse verkehren alle 30 bis 60 Minuten, wobei die Frequenzen nach Auswertung der Auslastung angepasst werden. Wasserstoffbetriebene Busse sind zudem für den stark frequentierten Pari Chowk-Korridor geplant, und UP Roadways hat Verbindungen zu Städten wie Dehradun, Haridwar, Gurgaon sowie zu Bahnknotenpunkten in Delhi zugesagt. Für Firmenreisemanagement ist die Initiative besonders wichtig: Jewar liegt fast 70 km von den zentralen Geschäftsvierteln Delhis entfernt, und ein zuverlässiger öffentlicher Nahverkehr ist entscheidend, um die Gesamtreisekosten im Vergleich zum etablierten Indira Gandhi International Airport wettbewerbsfähig zu halten. Elektroflotten unterstützen Unternehmen zudem dabei, ESG-Ziele zu erreichen, indem sie Scope-3-Emissionen reduzieren – ein wichtiger Faktor für multinationale Unternehmen, die ab 2026 unter die EU-CSRD-Berichtspflicht fallen. IndiGo wird den ersten kommerziellen Flug durchführen, gefolgt von Akasa Air und Air India Express. Die Planer des Flughafens rechnen in der ersten Phase mit 12 Millionen Passagieren pro Jahr, viele davon Geschäftsreisende, die zwischen den Produktionszentren der National Capital Region und Zulieferstädten der zweiten Ebene pendeln. Verantwortliche für Mobilitätsprogramme sollten daher die Transferoptionen zum Flughafen in Buchungssystemen aktualisieren, Tagespauschalen für Reisen nach Jewar überprüfen und die neuen Busfahrpläne an die Mitarbeiter kommunizieren. GNIDA kündigte an, dass die Fahrgastzahlen aus dem Pilotversuch die endgültige Streckengestaltung bestimmen und innerhalb von zwei Jahren ein integriertes Metro-Bus-Flughafenticket ermöglichen könnten.
Quelle: The Times of India
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