
Die tschechische Regierungskoalition wird noch in diesem Monat im Abgeordnetenhaus einen weitreichenden Migrationsgesetzentwurf einbringen, der die Voraussetzungen für den Erhalt oder die Verlängerung des vorübergehenden Schutzes deutlich verschärfen würde, erklärte Parlamentspräsident Tomio Okamura nach der Koalitionsratssitzung am 12. Mai gegenüber Journalisten. Der Entwurf, der gemeinsam von den Innen-, Verkehrs- und Arbeitsministerien erarbeitet wurde, folgt auf monatelange Debatten über die Kosten für die Unterstützung von mehr als 350.000 Ukrainern, die vor dem russischen Angriff geflohen sind und nun unter der EU-Richtlinie zum vorübergehenden Schutz in Tschechien leben und arbeiten.
Dem Vorschlag zufolge müssten in der Ukraine zugelassene Fahrzeuge innerhalb von 30 Tagen nach der Einreise einer verpflichtenden technischen Kontrolle unterzogen werden, und die Polizei erhält neue Befugnisse, um Fahrzeuge zu verfolgen, die die erlaubte Aufenthaltsdauer überschreiten. Flüchtlinge, die länger als 90 Tage arbeitslos sind, könnten ihre Leistungen verlieren, während Personen, die schwere Verkehrs- oder Straftaten begehen, mit einer beschleunigten Abschiebung rechnen müssen. Der Entwurf sieht zudem strengere Anforderungen an die Teilnahme an Sprachkursen vor und erlaubt dem Innenministerium, die Anzahl der Schutzvisa zu begrenzen, falls sich die Arbeitsmarktindikatoren verschlechtern.
Für Arbeitgeber bedeutet dies vor allem das Ende der automatischen Gültigkeit von Arbeitserlaubnissen, die an den vorübergehenden Schutz gekoppelt sind. Nach zwei Jahren Aufenthalt müssten Unternehmen für ukrainische Staatsangehörige einen vereinfachten Einzelantrag auf Arbeitserlaubnis stellen, womit diese Gruppe in das gleiche System wie andere Drittstaatsangehörige eingegliedert wird. Personalabteilungen sollten sich auf die Zusammenstellung von Dokumenten und mögliche Verzögerungen bei der Bearbeitung einstellen, falls die Änderung verabschiedet wird.
Der Gesetzentwurf geht über den ukrainischen Kontext hinaus. Er überarbeitet das tschechische Asyl- und Ausländergesetz, um Aufenthaltskategorien zu vereinheitlichen, Abschieberegelungen für nicht kooperative Migranten zu verschärfen und der Polizei Zugang zu kommunalen Registern zur Adressüberprüfung zu gewähren. Während Menschenrechtsorganisationen vor einer möglichen Verletzung der EU-Verhältnismäßigkeitsgrundsätze warnen, argumentiert die Regierung, dass die Reform notwendig sei, um nationale Sicherheit und Arbeitsmarktbedürfnisse in Einklang zu bringen.
Die Debatte soll im Juni im Ausschuss beginnen, wobei die Koalition über genügend Stimmen verfügt, um die Maßnahmen vor der Sommerpause durchzusetzen. Bei Inkrafttreten müssen Arbeitgeber und Umzugsdienstleister ihre Onboarding-Checklisten aktualisieren und mit möglichen Compliance-Prüfungen rechnen.
Dem Vorschlag zufolge müssten in der Ukraine zugelassene Fahrzeuge innerhalb von 30 Tagen nach der Einreise einer verpflichtenden technischen Kontrolle unterzogen werden, und die Polizei erhält neue Befugnisse, um Fahrzeuge zu verfolgen, die die erlaubte Aufenthaltsdauer überschreiten. Flüchtlinge, die länger als 90 Tage arbeitslos sind, könnten ihre Leistungen verlieren, während Personen, die schwere Verkehrs- oder Straftaten begehen, mit einer beschleunigten Abschiebung rechnen müssen. Der Entwurf sieht zudem strengere Anforderungen an die Teilnahme an Sprachkursen vor und erlaubt dem Innenministerium, die Anzahl der Schutzvisa zu begrenzen, falls sich die Arbeitsmarktindikatoren verschlechtern.
Für Arbeitgeber bedeutet dies vor allem das Ende der automatischen Gültigkeit von Arbeitserlaubnissen, die an den vorübergehenden Schutz gekoppelt sind. Nach zwei Jahren Aufenthalt müssten Unternehmen für ukrainische Staatsangehörige einen vereinfachten Einzelantrag auf Arbeitserlaubnis stellen, womit diese Gruppe in das gleiche System wie andere Drittstaatsangehörige eingegliedert wird. Personalabteilungen sollten sich auf die Zusammenstellung von Dokumenten und mögliche Verzögerungen bei der Bearbeitung einstellen, falls die Änderung verabschiedet wird.
Der Gesetzentwurf geht über den ukrainischen Kontext hinaus. Er überarbeitet das tschechische Asyl- und Ausländergesetz, um Aufenthaltskategorien zu vereinheitlichen, Abschieberegelungen für nicht kooperative Migranten zu verschärfen und der Polizei Zugang zu kommunalen Registern zur Adressüberprüfung zu gewähren. Während Menschenrechtsorganisationen vor einer möglichen Verletzung der EU-Verhältnismäßigkeitsgrundsätze warnen, argumentiert die Regierung, dass die Reform notwendig sei, um nationale Sicherheit und Arbeitsmarktbedürfnisse in Einklang zu bringen.
Die Debatte soll im Juni im Ausschuss beginnen, wobei die Koalition über genügend Stimmen verfügt, um die Maßnahmen vor der Sommerpause durchzusetzen. Bei Inkrafttreten müssen Arbeitgeber und Umzugsdienstleister ihre Onboarding-Checklisten aktualisieren und mit möglichen Compliance-Prüfungen rechnen.
Quelle: Ukrainian National News (UNN)
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