
Tschechische Unternehmen in den Bereichen Transport, Logistik und Lebensmittelproduktion sehen ihre Geschäftstätigkeit gefährdet, da die einheimische Arbeitskraft schneller altert, als neue Arbeitskräfte nachrücken – trotz mehr als 1,1 Millionen im Land lebender Ausländer. Laut einem Bericht von ČT24, zitiert von den Prague Daily News, sind einige Transportunternehmen zu bis zu 80 Prozent auf Fahrer aus der Ukraine, Kasachstan und Moldawien angewiesen. Demografen weisen darauf hin, dass im vergangenen Jahr 190.000 Arbeitnehmer 50 Jahre alt wurden, während nur 95.000 Schulabgänger in den Arbeitsmarkt eintraten – ein strukturelles Defizit, das allein durch Migration nicht ausgeglichen werden kann.
Unternehmen nutzen das staatliche Programm „Qualifizierter Arbeiter“, um Personal zu importieren, beklagen jedoch Quotenbeschränkungen und lange Visa-Bearbeitungszeiten bei tschechischen Konsulaten. Gleichzeitig sind über 600.000 ukrainische Geflüchtete – viele davon hochqualifiziert – unterbeschäftigt, da Sprachkurse auf die Gesundheits- und Sozialbranche beschränkt wurden. Experten warnen, dass dies zu einem „Brain Waste“ führt, der potenzielle Produktivitätsgewinne ungenutzt lässt.
Das Innenministerium startet mit der Aktion „Kobra 26“ eine neue Inspektionswelle, die Vermittlungsagenturen ins Visier nimmt, die Geflüchtete an schlecht bezahlte Jobs und überteuerte Unterkünfte binden. Während die Maßnahme Ausbeutung eindämmen soll, befürchten Arbeitgeber, dass ein Rückzug der Agenturen den Arbeitskräfteangebot weiter verknappen könnte.
Für Mobilitätsmanager lautet die Botschaft daher: Rechnen Sie mit steigenden Löhnen, da die Branchen um knappe Talente konkurrieren, und planen Sie längere Vorlaufzeiten für Arbeitserlaubnis-Anträge ein. Unternehmen mit mehrsprachigen Weiterbildungsprogrammen könnten einen Vorteil haben, indem sie Geflüchtete gezielt zu Fachkräften ausbilden, statt komplett im Ausland neue Mitarbeiter zu rekrutieren.
Unternehmen nutzen das staatliche Programm „Qualifizierter Arbeiter“, um Personal zu importieren, beklagen jedoch Quotenbeschränkungen und lange Visa-Bearbeitungszeiten bei tschechischen Konsulaten. Gleichzeitig sind über 600.000 ukrainische Geflüchtete – viele davon hochqualifiziert – unterbeschäftigt, da Sprachkurse auf die Gesundheits- und Sozialbranche beschränkt wurden. Experten warnen, dass dies zu einem „Brain Waste“ führt, der potenzielle Produktivitätsgewinne ungenutzt lässt.
Das Innenministerium startet mit der Aktion „Kobra 26“ eine neue Inspektionswelle, die Vermittlungsagenturen ins Visier nimmt, die Geflüchtete an schlecht bezahlte Jobs und überteuerte Unterkünfte binden. Während die Maßnahme Ausbeutung eindämmen soll, befürchten Arbeitgeber, dass ein Rückzug der Agenturen den Arbeitskräfteangebot weiter verknappen könnte.
Für Mobilitätsmanager lautet die Botschaft daher: Rechnen Sie mit steigenden Löhnen, da die Branchen um knappe Talente konkurrieren, und planen Sie längere Vorlaufzeiten für Arbeitserlaubnis-Anträge ein. Unternehmen mit mehrsprachigen Weiterbildungsprogrammen könnten einen Vorteil haben, indem sie Geflüchtete gezielt zu Fachkräften ausbilden, statt komplett im Ausland neue Mitarbeiter zu rekrutieren.
Quelle: Prague Daily News