
Nach zehn Wochen erhöhter Sicherheitshinweise hat das österreichische Außenministerium (BMEIA) am 13. Mai 2026 seine Reisewarnungen für Bahrain, Jordanien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate herabgestuft. Die offizielle Mitteilung an die Reisebranche erfolgte am 15. Mai. Die Warnstufe sinkt von der höchsten Stufe 4 („Land sofort verlassen“) auf Stufe 3 („hohes Sicherheitsrisiko – nicht notwendige Reisen vermeiden“). Diese Entscheidung folgt auf eine Deeskalation der Raketenaktivitäten rund um die Straße von Hormus sowie die teilweise Wiedereröffnung des saudi-arabischen und kuwaitischen Luftraums für zivile Überflüge.
Für den Flughafen Wien könnte der Zeitpunkt nicht besser sein: Im Frühjahr führten zahlreiche Umleitungen und zeitaufwändige Routen über das Schwarze Meer zu Verzögerungen von bis zu 45 Minuten auf Flügen nach Südostasien und Australasien. Emirates, Qatar Airways und Etihad – zusammen verantwortlich für etwa 13 % des Nicht-EU-Transferverkehrs am Flughafen Wien – haben bereits ihre kürzesten „L733“-Routen über den Persischen Golf wieder aufgenommen, was Treibstoff- und Personalkosten spart. Reiseveranstalter berichten, dass die im März eingeführten Preisaufschläge für Pauschalreisen über Doha oder Dubai nun stillschweigend wieder aufgehoben werden.
Geschäftsreisende sollten jedoch weiterhin alternative Szenarien bereithalten. Stufe 3 rät weiterhin von Freizeitreisen ab und fordert Geschäftsreisende auf, ihre Reiserouten in der elektronischen Reisemeldeliste zu registrieren. Die Versicherer Allianz Partners und Europäische Reiseversicherung bestätigten, dass Stornierungen aufgrund der geänderten Warnstufen nun wieder nach den Standardbedingungen abgedeckt sind – das heißt, Reisen, die unter Stufe 4 gebucht wurden, sind versichert, neue Buchungen möglicherweise nicht.
Auch die Logistik profitiert: Vor der Hochsaison für verderbliche Waren plant Emirates SkyCargo, seinen dritten wöchentlichen Boeing 777F-Flug wieder einzuführen. Diese Kapazitätserweiterung um 100 Tonnen ist entscheidend für österreichische Pharmaexporteure, die temperaturempfindliche Güter in die APAC-Region verschicken.
Das BMEIA betonte, dass die Warnungen für Israel, Iran, Irak, Libanon und Syrien weiterhin auf Stufe 4 bleiben und sich die Lage schnell verschlechtern könnte. Mobilitätsmanager werden dringend aufgefordert, automatisierte Alarmmeldungen aktiv zu halten und Crew-Wechselpläne für Schiffe in Golfhäfen sorgfältig zu überprüfen.
Für den Flughafen Wien könnte der Zeitpunkt nicht besser sein: Im Frühjahr führten zahlreiche Umleitungen und zeitaufwändige Routen über das Schwarze Meer zu Verzögerungen von bis zu 45 Minuten auf Flügen nach Südostasien und Australasien. Emirates, Qatar Airways und Etihad – zusammen verantwortlich für etwa 13 % des Nicht-EU-Transferverkehrs am Flughafen Wien – haben bereits ihre kürzesten „L733“-Routen über den Persischen Golf wieder aufgenommen, was Treibstoff- und Personalkosten spart. Reiseveranstalter berichten, dass die im März eingeführten Preisaufschläge für Pauschalreisen über Doha oder Dubai nun stillschweigend wieder aufgehoben werden.
Geschäftsreisende sollten jedoch weiterhin alternative Szenarien bereithalten. Stufe 3 rät weiterhin von Freizeitreisen ab und fordert Geschäftsreisende auf, ihre Reiserouten in der elektronischen Reisemeldeliste zu registrieren. Die Versicherer Allianz Partners und Europäische Reiseversicherung bestätigten, dass Stornierungen aufgrund der geänderten Warnstufen nun wieder nach den Standardbedingungen abgedeckt sind – das heißt, Reisen, die unter Stufe 4 gebucht wurden, sind versichert, neue Buchungen möglicherweise nicht.
Auch die Logistik profitiert: Vor der Hochsaison für verderbliche Waren plant Emirates SkyCargo, seinen dritten wöchentlichen Boeing 777F-Flug wieder einzuführen. Diese Kapazitätserweiterung um 100 Tonnen ist entscheidend für österreichische Pharmaexporteure, die temperaturempfindliche Güter in die APAC-Region verschicken.
Das BMEIA betonte, dass die Warnungen für Israel, Iran, Irak, Libanon und Syrien weiterhin auf Stufe 4 bleiben und sich die Lage schnell verschlechtern könnte. Mobilitätsmanager werden dringend aufgefordert, automatisierte Alarmmeldungen aktiv zu halten und Crew-Wechselpläne für Schiffe in Golfhäfen sorgfältig zu überprüfen.
Quelle: Keymedia – Touristik