
Die Chang’an-Straße in Peking verwandelte sich am 14. Mai 2026 in eine rollende Investoren-Roadshow, als US-Präsident Donald Trump mit dem laut chinesischen Medien „größten je dagewesenen CEO-Gefolge“ nach China kam. Zur Delegation gehörten die Chefs von Apple, Tesla, Nvidia sowie der Zahlungsriesen Mastercard und Visa – Unternehmen, deren China-Strategien stark davon abhängen, wie unkompliziert Führungskräfte, Techniker und Prüfer zwischen beiden Ländern pendeln können. Die China Daily hob die Anwesenheit der Visa- und Mastercard-Chefs als Beleg dafür hervor, dass „die wirtschaftlichen Verbindungen zu tief sind, um sie zu kappen“.
Obwohl die öffentliche Agenda des Gipfels auf Handelsbilanzen und Lieferketten für Halbleiter fokussierte, spielten Mobilitätsfragen eine zentrale Rolle in den Begleitgesprächen. Insider zufolge drängten US-Manager chinesische Ministerien darauf, die vor der Pandemie geltenden zehnjährigen Mehrfacheinreise-M-Visa für ihre Mitarbeiter wieder einzuführen und die 24-Stunden-Grenzkontrollbefreiung, die derzeit an den Flughäfen Peking, Shanghai und Guangzhou getestet wird, auszuweiten. Chinesische Beamte betonten ihrerseits, dass das einseitige 30-tägige visafreie Programm – kürzlich auf Großbritannien und Kanada ausgeweitet – auch für mehr US-Passinhaber geöffnet werden könnte, sofern sich die bilateralen Beziehungen weiter stabilisieren.
Reisedaten der Nationalen Einwanderungsbehörde, die vor dem Besuch veröffentlicht wurden, zeigen, warum beide Seiten an einer reibungsloseren Einreise interessiert sind: Die grenzüberschreitenden Bewegungen zwischen China und den USA erreichten im ersten Quartal 1,9 Millionen – immer noch 40 Prozent unter dem Niveau von 2019. Fluggesellschaften sehen in der Rückkehr zu zehnjährigen Visa ein Potenzial, den „schlummernden“ Premium-Kabinenmarkt zu beleben und zusätzliche Flüge auf den Strecken Peking-New York und Shanghai-San Francisco im Winterflugplan zu rechtfertigen.
Mobilitätsteams sollten die während des Gipfels eingerichtete gemeinsame Arbeitsgruppe im Auge behalten, die bis Oktober 2026 eine „Roadmap zur Erleichterung der Geschäftsreisemobilität“ erarbeiten soll. Erste Ideen umfassen gegenseitige Trusted-Traveller-Spuren mit Gesichtserkennungs-E-Gates, harmonisierte Formate für Impfzertifikate und die gegenseitige Anerkennung von Carnets für Berufsausrüstung. Selbst ohne sofortige Durchbrüche sendet das Symbolbild von Hunderten hochrangigen US-Managern, die an einem einzigen Tag die chinesische Einwanderung passieren, ein starkes Signal: Großangelegte Geschäftsreisen nach China stehen wieder auf der Agenda – und beide Regierungen stehen unter Druck, künftige Reisen schneller und einfacher zu gestalten.
Obwohl die öffentliche Agenda des Gipfels auf Handelsbilanzen und Lieferketten für Halbleiter fokussierte, spielten Mobilitätsfragen eine zentrale Rolle in den Begleitgesprächen. Insider zufolge drängten US-Manager chinesische Ministerien darauf, die vor der Pandemie geltenden zehnjährigen Mehrfacheinreise-M-Visa für ihre Mitarbeiter wieder einzuführen und die 24-Stunden-Grenzkontrollbefreiung, die derzeit an den Flughäfen Peking, Shanghai und Guangzhou getestet wird, auszuweiten. Chinesische Beamte betonten ihrerseits, dass das einseitige 30-tägige visafreie Programm – kürzlich auf Großbritannien und Kanada ausgeweitet – auch für mehr US-Passinhaber geöffnet werden könnte, sofern sich die bilateralen Beziehungen weiter stabilisieren.
Reisedaten der Nationalen Einwanderungsbehörde, die vor dem Besuch veröffentlicht wurden, zeigen, warum beide Seiten an einer reibungsloseren Einreise interessiert sind: Die grenzüberschreitenden Bewegungen zwischen China und den USA erreichten im ersten Quartal 1,9 Millionen – immer noch 40 Prozent unter dem Niveau von 2019. Fluggesellschaften sehen in der Rückkehr zu zehnjährigen Visa ein Potenzial, den „schlummernden“ Premium-Kabinenmarkt zu beleben und zusätzliche Flüge auf den Strecken Peking-New York und Shanghai-San Francisco im Winterflugplan zu rechtfertigen.
Mobilitätsteams sollten die während des Gipfels eingerichtete gemeinsame Arbeitsgruppe im Auge behalten, die bis Oktober 2026 eine „Roadmap zur Erleichterung der Geschäftsreisemobilität“ erarbeiten soll. Erste Ideen umfassen gegenseitige Trusted-Traveller-Spuren mit Gesichtserkennungs-E-Gates, harmonisierte Formate für Impfzertifikate und die gegenseitige Anerkennung von Carnets für Berufsausrüstung. Selbst ohne sofortige Durchbrüche sendet das Symbolbild von Hunderten hochrangigen US-Managern, die an einem einzigen Tag die chinesische Einwanderung passieren, ein starkes Signal: Großangelegte Geschäftsreisen nach China stehen wieder auf der Agenda – und beide Regierungen stehen unter Druck, künftige Reisen schneller und einfacher zu gestalten.
Quelle: China Daily
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