
Die Kosten für die Modernisierung des kritischen Funkkommunikationssystems im Gotthard-Basistunnel werden voraussichtlich stark steigen, nachdem die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) weitere Verzögerungen bei dem ursprünglich für 2026 geplanten Projekt bestätigt haben. Laut internen Beschaffungsunterlagen, die vom SonntagsBlick zitiert und von der SBB bestätigt wurden, muss der Betreiber seinen Wartungsvertrag für die veraltete GSM-R-Anlage um mindestens zwei Jahre verlängern, mit der Option auf eine sechsjährige Verlängerung. Dadurch steigen die maximal erwarteten Kosten auf über 4,6 Millionen CHF – eine Summe, die Notfallbetriebskosten einschließt, jedoch nicht die eventualen Ersatzanschaffungen.
Technische Integrationsprobleme und eingeschränkter Nachtzugang zum 57 Kilometer langen Tunnel behindern den Fortschritt seit 2024.
Warum das für die Mobilität wichtig ist: Das Funksystem ermöglicht es Lokführern, ständig mit den Leitstellen in Kontakt zu bleiben, und erlaubt Passagieren, auch tief unter den Alpen zu telefonieren und Daten zu nutzen. Ein ungeplanter Ausfall würde SBB Cargo und den Fernverkehr zwingen, auf die ältere Bergstrecke auszuweichen, was die Kapazität der wichtigsten Nord-Süd-Eisenbahnverbindung Europas verringert und die Transitzeiten für zeitkritische Güter verlängert.
Auswirkungen auf die Wirtschaft: Logistikunternehmen, die auf die „Rollende Autobahn“ durch den Gotthard angewiesen sind – insbesondere italienisch-deutsche Sattelzüge – könnten bei weiteren Verzögerungen mit vollständigen nächtlichen Sperrungen mit Unsicherheiten in der Planung konfrontiert werden. Die Passagierverkehrsunternehmen Trenitalia, Deutsche Bahn und SNCF Voyages müssten möglicherweise Fahrpläne anpassen oder Zuglängen begrenzen, da die Umleitung über die Bergstrecke steilere Steigungen aufweist.
Nächste Schritte: Die SBB wird bis Oktober entscheiden, ob sie die Ausschreibung neu startet oder auf den neueren FRMCS-Standard (Future Railway Mobile Communication System) umsteigt, der ab 2028 von der EU eingeführt wird. Beide Optionen erfordern einen detaillierten Ausfallmanagementplan, um jederzeit mindestens einen Tunnelstollen in Betrieb zu halten – eine vertragliche Voraussetzung für die Versicherer, die hochpreisige Fracht absichern.
Technische Integrationsprobleme und eingeschränkter Nachtzugang zum 57 Kilometer langen Tunnel behindern den Fortschritt seit 2024.
Warum das für die Mobilität wichtig ist: Das Funksystem ermöglicht es Lokführern, ständig mit den Leitstellen in Kontakt zu bleiben, und erlaubt Passagieren, auch tief unter den Alpen zu telefonieren und Daten zu nutzen. Ein ungeplanter Ausfall würde SBB Cargo und den Fernverkehr zwingen, auf die ältere Bergstrecke auszuweichen, was die Kapazität der wichtigsten Nord-Süd-Eisenbahnverbindung Europas verringert und die Transitzeiten für zeitkritische Güter verlängert.
Auswirkungen auf die Wirtschaft: Logistikunternehmen, die auf die „Rollende Autobahn“ durch den Gotthard angewiesen sind – insbesondere italienisch-deutsche Sattelzüge – könnten bei weiteren Verzögerungen mit vollständigen nächtlichen Sperrungen mit Unsicherheiten in der Planung konfrontiert werden. Die Passagierverkehrsunternehmen Trenitalia, Deutsche Bahn und SNCF Voyages müssten möglicherweise Fahrpläne anpassen oder Zuglängen begrenzen, da die Umleitung über die Bergstrecke steilere Steigungen aufweist.
Nächste Schritte: Die SBB wird bis Oktober entscheiden, ob sie die Ausschreibung neu startet oder auf den neueren FRMCS-Standard (Future Railway Mobile Communication System) umsteigt, der ab 2028 von der EU eingeführt wird. Beide Optionen erfordern einen detaillierten Ausfallmanagementplan, um jederzeit mindestens einen Tunnelstollen in Betrieb zu halten – eine vertragliche Voraussetzung für die Versicherer, die hochpreisige Fracht absichern.
Quelle: SWI swissinfo.ch