EES-Einführung sorgt für Chaos an europäischen Flughäfen – Reisende aus den VAE sollten 4 Stunden Puffer einplanen
Phase 3 des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes in Deutschland startet: Chancenkarte und verdoppelte Westbalkan-Quote
Spanien verzeichnet einen Rückgang der irregulären Ankünfte über See um 35 %, während die Landübertritte nach Ceuta und Melilla um 210 % steigen
Neueste Nachrichten
Belgiens Arbeitsrechtsreform tritt heute in Kraft: Kündigungsfristen begrenzt und Nachtarbeit gelockert
Zwei Bundesgesetze, die am 1. Juni 2026 in Kraft traten, begrenzen die Kündigungsfrist auf 52 Wochen, senken die Mindeststunden für Teilzeitverträge, heben das Verbot der Nachtarbeit auf und vereinfachen die Formalitäten für Zeitarbeitsfirmen. Die Änderungen bieten multinationalen Unternehmen klarere Kostenvorhersagen und flexiblere Einsatzmöglichkeiten und ergänzen Belgiens Umstellung auf die vollständig digitale Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen.
Tschechische Regierung verschärft ab 1. Juni 2026 Einwanderungsregelungen für Fachkräfte
Prag hat neue Regeln für seine wichtigsten Arbeitsmigrationsprogramme veröffentlicht. Ab dem 1. Juni 2026 werden neue eidesstattliche Erklärungsvorlagen verpflichtend, und die Botschaftskontingente werden neu verteilt, wobei mehr Plätze für hochqualifizierte Bewerber und das indonesische Pilotprojekt reserviert sind. Arbeitgeber müssen ihre Unterlagen umgehend anpassen, um Ablehnungen von Anträgen zu vermeiden.
Finnland akzeptiert keine russischen Nicht-Biometrischen Pässe mehr bei Anträgen auf Aufenthaltserlaubnis
Ab dem 1. Juni 2026 wird der finnische Migrationsdienst Anträge auf Aufenthaltserlaubnis, die auf russischen nicht-biometrischen Pässen basieren, ablehnen. Diese Änderung bringt die Praxis von Migri in Einklang mit einer Regierungsentscheidung, die solche Pässe bereits an der Grenze verbietet. Arbeitgeber müssen nun sicherstellen, dass russische Entsandte und ihre Familien biometrische Dokumente besitzen, um abgelehnte Anträge und Projektverzögerungen zu vermeiden.
Programm für Nordfahrten bis 2031 verlängert – Branche fordert schnellere Grenzabfertigung
Guangdong hat das Programm für die Nordwärtsreise von Fahrzeugen aus Hongkong bis zum 1. Juni 2031 verlängert. Dadurch können private Autos aus Hongkong weiterhin ohne doppelte Kennzeichen nach Guangdong einreisen. Über 140.000 Fahrzeuge sind bereits registriert, doch Branchenvertreter fordern gemeinsame Grenzkontrollen, um die zunehmenden Staus an der Grenze zu verringern. Die Verlängerung schafft Planungssicherheit für Unternehmen und deutet darauf hin, dass weitere Reformen bei der Grenzabfertigung bevorstehen.
DigiYatra-Biometrische Passagierkontrolle wird an den Flughäfen Delhi, Mumbai, Bengaluru und Hyderabad verpflichtend eingeführt
Ab dem 1. Juni 2026 ist in Indien die DigiYatra-Gesichtserkennung für internationale Anschlussflüge an den Flughäfen Delhi, Mumbai, Bengaluru und Hyderabad verpflichtend. Passagiere müssen sich vorab über die DigiYatra-App registrieren; eine Nichtanmeldung führt zu manueller Abfertigung und kann zu verpassten Flügen führen. Die Neuerung erleichtert den Transfer, bringt jedoch neue Anforderungen an die Einhaltung von Vorschriften und den Datenschutz für Arbeitgeber mit sich, die Mitarbeiter durch Indiens verkehrsreichste Drehkreuze befördern.
Polen erhöht landesweit die Sicherheitswarnstufen – Gültig bis 31. August 2026
Ab dem 1. Juni 2026 hat Polen landesweit die Sicherheitsstufen BRAVO und BRAVO-CRP erhöht und zusätzlich auf wichtigen Bahnstrecken die Stufe CHARLIE eingeführt. Diese Maßnahmen gelten bis zum 31. August. Dadurch werden verstärkte Identitätskontrollen an Grenzen und Bahnhöfen durchgeführt, was Geschäftsreisende und Logistikabläufe beeinträchtigen kann. Unternehmen sollten mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen und sicherstellen, dass ausländische Mitarbeiter vollständige Reisedokumente mitführen.
Irlands Justizminister startet EU-Tour zur Gestaltung der Migrationsagenda der Präsidentschaft im Juli
• Am 1. Juni 2026 begann Irlands Justizminister Jim O’Callaghan eine einwöchige Tour durch Tschechien, Polen und Luxemburg, um die Prioritäten in den Bereichen Migration und Sicherheit im Vorfeld der irischen EU-Ratspräsidentschaft im Juli abzustimmen. • Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Reform des Schengen-Raums, Zeitpläne für das Ein- und Ausreisesystem sowie ETIAS, Strategien zur Fachkräftegewinnung und gemeinsame Maßnahmen gegen Menschenschmuggel. • Die Ergebnisse werden das Arbeitsprogramm der Ratspräsidentschaft prägen und könnten Auswirkungen auf Arbeitgeber haben, die auf grenzüberschreitende Einsätze und beschleunigte EU-Arbeitserlaubnisse angewiesen sind.
Deutschland setzt EU-Asylreform um: Neue GEAS-Gesetze treten in Kraft
Zwei Anpassungsgesetze, die das deutsche Asyl- und Aufenthaltsrecht an das reformierte Gemeinsame Europäische Asylsystem der EU anpassen, traten am 1. Juni 2026 in Kraft. Die Maßnahmen führen bis zu 24-monatige „Sekundärmigrationszentren“ ein, erweitern die Haftgründe und verschärfen die Abläufe an Flughäfen, was die Bearbeitungszeiten für Nicht-EU-Reisende verlängern könnte. Unternehmen, die Personal über deutsche Drehkreuze verlegen, sollten ihre Dokumentation und Zeitpuffer für Anschlussverbindungen überprüfen.
Schweiz aktiviert neue Schengen-Befugnisse: Bundesrat kann bei Krisen Grenzkontrollen wieder einführen
Ein Gesetzespaket, das heute (1. Juni 2026) in Kraft tritt, verleiht dem Schweizer Bundesrat das formelle Recht, bei Krisen die Schengen-Grenzkontrollen wieder einzuführen oder Flughafenbereiche zu schließen, und erleichtert gemeinsame Patrouillen mit Nachbarstaaten. Die gleichen Reformen erweitern die Sicherheitsbefugnisse in den bundesweiten Asylzentren. Unternehmen, die auf grenzüberschreitende Reisen angewiesen sind, sollten sich auf mögliche Stichprobenkontrollen und längere Bearbeitungszeiten bei künftigen Notfällen einstellen. Die Maßnahme bringt die Schweizer Praxis in Einklang mit dem überarbeiteten Schengen-Grenzkodex der EU und erfolgt nur zwei Wochen vor der Unterstützung der Schweiz bei der Sicherung des G7-Gipfels im nahegelegenen Évian.
Indien-Oman CEPA tritt in Kraft und eröffnet neue Mobilitätsmöglichkeiten für indische Fachkräfte
Das umfassende Wirtschaftskooperationsabkommen zwischen Indien und Oman trat am 1. Juni 2026 in Kraft. Neben Zollsenkungen ermöglicht es indischen Geschäftsreisenden die visafreie Einreise bei Ankunft, verdoppelt die Kontingentgrenzen für innerbetriebliche Versetzungen und erlaubt indischen Fachkräften, bis zu vier Jahre in Oman zu arbeiten. Diese Regelungen verkürzen die Vorlaufzeiten für die Projektbesetzung erheblich und bieten den Personalabteilungen einen vertraglich abgesicherten Weg, um Bearbeitungsverzögerungen zu beheben.
Peking hebt Bürgschaftspflicht für Yachten aus Hongkong und Macau bei Einfahrt in die Greater Bay Area auf
Der Staatsrat Chinas hat die teuren Garantie- und vorübergehenden Registrierungspflichten für Yachten aus Hongkong und Macau, die in die neun Festlandstädte der Greater Bay Area einfahren, abgeschafft. Die Änderung, die ab dem 1. Juni 2026 in Kraft tritt, reduziert den bürokratischen Aufwand und die Kosten erheblich und ebnet den Weg für einen Boom im Freizeit- und Geschäfts-Yachtverkehr zwischen Hongkong, Macau und Städten wie Shenzhen und Guangzhou.
Der spanische Bürgerbeauftragte fordert die Polizei auf, während des Massen-Regularisierungsfensters 2026 keine Abschiebungen durchzuführen
Der Ombudsmann Ángel Gabilondo hat die spanische Nationalpolizei aufgefordert, Migranten, die sich derzeit im Verfahren der außergewöhnlichen Regularisierung 2026 befinden, nicht abzuschieben. Die Frist für diese Regularisierung läuft bis zum 30. Juni. Mit dieser Maßnahme sollen bis zu eine halbe Million Menschen vor Abschiebung geschützt werden, während ihre Anträge geprüft werden. Gleichzeitig erhalten Unternehmen, die auf undokumentierte Arbeitskräfte angewiesen sind, eine vorübergehende rechtliche Sicherheit.
Direktflüge von Larnaka nach Astana und neue Botschaft während des Besuchs des zyprischen Präsidenten in Kasachstan angekündigt
Während eines Staatsbesuchs am 1. Juni in Astana kündigte Präsident Christodoulides eine neue zweimal wöchentliche Flugverbindung zwischen Larnaka und Astana sowie die Eröffnung einer ständigen zyprischen Botschaft in Kasachstan an. Dieser Schritt erweitert das touristische Einzugsgebiet Zyperns, bietet kasachischen Unternehmen eine Sprungbrett in die EU und signalisiert Nikosia den Willen, seine Schengen-Tauglichkeit zu stärken. Unternehmen erwarten neue Investitionen und jährlich 25.000 zusätzliche Besucher.