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Genf schließt 25 von 35 Grenzübergängen zu Frankreich vor dem G7-Gipfel

Juni 13, 2026
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Genf schließt 25 von 35 Grenzübergängen zu Frankreich vor dem G7-Gipfel
Reisende in der Region Genfersee erwachten am 12. Juni 2026 mit der Nachricht, dass nur noch sieben der 35 Straßen- und Grenzposten des Kantons zur Nachbarregion Frankreich geöffnet sind. Die Schließungen – kombiniert mit verschärften Personenkontrollen an den geöffneten Übergängen – sind Teil der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen für den G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs, der nächste Woche in Évian-les-Bains (15.–17. Juni) stattfindet. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sowie die Genfer Kantonspolizei begannen am späten Donnerstagabend damit, kleinere Grenzübergänge mit Barrieren und Zäunen zu sperren. Am Übergang Hermance–Chens-sur-Léman fanden Pendler ein Drahttor auf der Straße vor, was Umwege von bis zu 15 Kilometern zur Folge hatte. Die Fahrpläne des grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehrs wurden angepasst, und Arbeitgeber im Genfer UNO-Viertel raten ihren Mitarbeitenden, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten. Der Flughafen Genf hat ein spezielles G7-Informationsportal eingerichtet und warnt Passagiere, vom 12. bis 19. Juni mehr Zeit einzuplanen und mit Verkehrsbeschränkungen auf der Autobahn A1 zu rechnen, da die Präsidentenkonvois eintreffen. Der kommerzielle Flugverkehr läuft normal, doch die Parkplätze für Geschäftsflugzeuge sind nahezu vollständig für Delegationen reserviert. Für Manager der globalen Mobilität hat dies unmittelbare Auswirkungen: Shuttlebusse für grenzüberschreitende Mitarbeitende müssen über die Grenzübergänge Bardonnex, Ferney-Voltaire oder Thônex-Vallard umgeleitet werden; Inhaber von Aufenthaltsbewilligungen sollten sowohl ihren Pass als auch die Schweizer Bewilligung mitführen; und Meldungen zu entsandten Arbeitnehmern könnten strenger kontrolliert werden. Logistikteams, die Konferenztechnik über Frankreich anliefern, wird empfohlen, Lieferungen außerhalb der Stoßzeiten (07:00–10:00 und 16:00–20:00 Uhr) zu planen. Die temporären Kontrollen, die gemäß Schengen-Regeln genehmigt wurden, sollen um Mitternacht am 19. Juni aufgehoben werden. Die Genfer Behörden warnen jedoch, dass eine Eskalation von Protesten die Maßnahmen verlängern könnte.
Quelle: SWI swissinfo.ch

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