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Genf schließt 25 von 35 Grenzübergängen zu Frankreich vor dem G7-Gipfel und stört Pendlerverkehr

Juni 13, 2026
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Genf schließt 25 von 35 Grenzübergängen zu Frankreich vor dem G7-Gipfel und stört Pendlerverkehr
Der Kanton Genf in der Schweiz hat am Morgen des 12. Juni 25 kleinere Grenzübergänge zu Frankreich geschlossen – Teil einer beispiellosen Sicherheitsmaßnahme für den G7-Gipfel nächste Woche in Évian-les-Bains. Nur sieben Grenzstellen, darunter Bardonnex, Ferney-Voltaire und Moillesulaz, bleiben rund um die Uhr geöffnet, jeweils mit verstärkten Kontrollen und Kennzeichenerfassung. Die Schließungen trafen sofort Tausende französische Grenzgänger, die täglich zu Genfs Banken, Pharma- und Luftfahrtunternehmen pendeln. Am Bardonnex staute sich der Verkehr während des morgendlichen Berufsverkehrs auf sechs Kilometer; der öffentliche Verkehrsbetrieb TPG leitete mehrere Buslinien um und rief zum Homeoffice auf. Logistikfirmen wie DHL und Kuehne + Nagel aktivierten Ausweichrouten über die Autobahn A40, um Lieferverzögerungen zu vermeiden. Die französischen Behörden in der Haute-Savoie haben einen digitalen „Pass G7“ eingeführt, den Anwohner und akkreditierte Lieferanten vorzeigen müssen, um die roten und blauen Sicherheitszonen am Ufer von Évian zu betreten. Der Pass ist auch für Fahrer auf der D1005-Uferstraße vom 14. bis 19. Juni Pflicht, weshalb Firmen-Shuttlefahrzeuge und Passagiere frühzeitig registriert werden müssen. Für globale Mobilitätsmanager besteht das größte Risiko in Verspätungen oder verweigertem Zutritt an den temporären Kontrollstellen. Unternehmen sollten die interaktive Karte der Genfer Polizei mit den geöffneten Übergängen verbreiten und kritischen Mitarbeitern während des Gipfels Hotelunterkünfte auf Schweizer Seite anbieten. Flugreisende sollten beachten, dass der Flughafen Genf geöffnet bleibt, aber zusätzliche Ausweiskontrollen längere Ankunftszeiten verursachen können. Die Rückkehr zum Normalbetrieb ist für den 19. Juni geplant, doch lokale Behörden warnen, dass sich der Zeitplan bei Protesten verzögern könnte. Unternehmen mit zeitkritischem Handel – etwa frische Pharmazeutika, Uhrenkomponenten oder Konferenztechnik – wird empfohlen, wenn möglich über Basel-Mulhouse oder Lyon Saint-Exupéry umzuleiten.
Quelle: SWI Swissinfo

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