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Regierung reagiert auf Kritik wegen Verzögerungen beim EU-Ansiedlungsprogramm

Juni 12, 2026
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Regierung reagiert auf Kritik wegen Verzögerungen beim EU-Ansiedlungsprogramm
Das Innenministerium hat offiziell auf die vernichtende Untersuchung der Independent Monitoring Authority (IMA) zu den langen Wartezeiten bei Entscheidungen im EU-Ansiedlungsprogramm (EUSS) reagiert. Die am 11. Juni veröffentlichte 24-seitige Antwort akzeptiert vier der fünf Empfehlungen der IMA und skizziert einen Plan zur Bewältigung des Rückstaus von mehr als 140.000 Anträgen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Einstellung von 300 zusätzlichen Sachbearbeitern, die Ausweitung der Öffnungszeiten des telefonischen Resolution Centres sowie die Einführung eines Triage-Systems für dringende Fälle wie Jobangebote oder Hypothekenanträge. Beamte gehen davon aus, dass die durchschnittlichen Entscheidungszeiten bis Oktober von 12 auf sechs Wochen sinken werden. Für Unternehmen haben die Verzögerungen zu Unsicherheiten bezüglich des Arbeitsrechtsstatus geführt, da einige HR-Systeme „rechtzeitig“ gestellte Anträge, die nur über ein digitales Antragszertifikat verfügen, nicht verifizieren können. Das Innenministerium verspricht, die Datenübermittlung an den Employer Checking Service zu verbessern und klarere Richtlinien zu den rechtlichen Schutzrechten von noch anhängigen Fällen herauszugeben. Die IMA behält sich das Recht vor, bei ausbleibendem Fortschritt eine gerichtliche Überprüfung einzuleiten, während Kampagnenorganisationen fordern, dass das Ministerium physische Aufenthaltsdokumente wieder einführt, um digitale Kompetenzlücken bei älteren EU-Bürgern zu überbrücken. Obwohl die Ankündigung beruhigend wirkt, sollten globale Mobilitätsteams weiterhin manuelle Prüfungen durchführen, wenn Arbeitgeberportale den Status nicht korrekt anzeigen. Ein Folgebericht ist für Januar 2027 geplant; das Verfehlen der Zwischenziele könnte eine gesetzliche Durchsetzung im Rahmen des EU-UK-Austrittsabkommens nach sich ziehen.
Quelle: GOV.UK

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