
Die ehemalige stellvertretende Premierministerin Angela Rayner hat sich in die Debatte um die Einwanderung eingeschaltet und die Pläne scharf kritisiert, die ausländische Pflegekräfte dazu zwingen würden, bis zu 10–15 Jahre zu warten, bevor sie eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis erhalten können. In einem BBC-Interview am 12. Juni bezeichnete Rayner es als „unbritisch“, rückwirkende Regeln für Menschen einzuführen, die sich bereits ein Leben hier aufgebaut haben, und warnte, dass dieser Plan die chronischen Personalknappheiten in der Pflege noch verschärfen werde.
Rayners Stellungnahme erfolgt, während die von Labour geführte Regierung eine ergänzende Gesetzgebung vorbereitet, die die Mindestansiedlungsdauer für die meisten Skilled Worker von fünf auf zehn Jahre verdoppeln soll, mit einer optionalen 15-Jahres-Regelung für diejenigen, die unterhalb der allgemeinen Einkommensgrenze liegen. Die Minister argumentieren, dass diese Änderung dazu beitragen werde, die Nettozuwanderung zu reduzieren und sicherzustellen, dass der Aufenthalt „verdient“ wird. Der Pflegesektor – mit 131.000 offenen Stellen – ist jedoch stark auf internationale Fachkräfte angewiesen. Im Jahr bis März 2024 wurden mehr als 58.000 Visa für Gesundheits- und Pflegekräfte ausgestellt.
Gewerkschaftsführer und Betreiber von Pflegeheimen befürchten, dass der längere Weg zur dauerhaften Niederlassung potenzielle Bewerber abschrecken und das Risiko von Ausbeutung erhöhen wird, da die Visa in den ersten vier Jahren an einen einzigen Arbeitgeber gebunden bleiben. Rayner forderte ein sektorenübergreifendes Sponsoring-Modell, das es den Beschäftigten ermöglicht, den Arbeitgeber zu wechseln, ohne ihren Aufenthaltsstatus zu gefährden.
Obwohl die Regierung betont, dass noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden, bestätigen Beamte, dass Leitlinien für Sponsoren derzeit ausgearbeitet werden und „diesen Sommer“ veröffentlicht werden sollen. Unternehmen sollten sich daher auf Änderungen bei den Beschäftigungsprüfungen, Strategien zur Mitarbeiterbindung und Umzugsbudgets einstellen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist der politische Streit eine Erinnerung daran, dass die britische Einwanderungspolitik zunehmend unvorhersehbar wird. Firmen, die auf den Pflegekräfteweg angewiesen sind, sollten mit einer möglichen zehnjährigen Wartezeit auf die Niederlassung planen und zusätzliche Anreize zur Mitarbeiterbindung in Betracht ziehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Rayners Stellungnahme erfolgt, während die von Labour geführte Regierung eine ergänzende Gesetzgebung vorbereitet, die die Mindestansiedlungsdauer für die meisten Skilled Worker von fünf auf zehn Jahre verdoppeln soll, mit einer optionalen 15-Jahres-Regelung für diejenigen, die unterhalb der allgemeinen Einkommensgrenze liegen. Die Minister argumentieren, dass diese Änderung dazu beitragen werde, die Nettozuwanderung zu reduzieren und sicherzustellen, dass der Aufenthalt „verdient“ wird. Der Pflegesektor – mit 131.000 offenen Stellen – ist jedoch stark auf internationale Fachkräfte angewiesen. Im Jahr bis März 2024 wurden mehr als 58.000 Visa für Gesundheits- und Pflegekräfte ausgestellt.
Gewerkschaftsführer und Betreiber von Pflegeheimen befürchten, dass der längere Weg zur dauerhaften Niederlassung potenzielle Bewerber abschrecken und das Risiko von Ausbeutung erhöhen wird, da die Visa in den ersten vier Jahren an einen einzigen Arbeitgeber gebunden bleiben. Rayner forderte ein sektorenübergreifendes Sponsoring-Modell, das es den Beschäftigten ermöglicht, den Arbeitgeber zu wechseln, ohne ihren Aufenthaltsstatus zu gefährden.
Obwohl die Regierung betont, dass noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden, bestätigen Beamte, dass Leitlinien für Sponsoren derzeit ausgearbeitet werden und „diesen Sommer“ veröffentlicht werden sollen. Unternehmen sollten sich daher auf Änderungen bei den Beschäftigungsprüfungen, Strategien zur Mitarbeiterbindung und Umzugsbudgets einstellen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist der politische Streit eine Erinnerung daran, dass die britische Einwanderungspolitik zunehmend unvorhersehbar wird. Firmen, die auf den Pflegekräfteweg angewiesen sind, sollten mit einer möglichen zehnjährigen Wartezeit auf die Niederlassung planen und zusätzliche Anreize zur Mitarbeiterbindung in Betracht ziehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Quelle: Care Home Professional
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