
Britische Arbeitgeber, die im Rahmen des Skilled Worker-Programms ausländische Fachkräfte einstellen, erhalten nun einen festen Zeitplan für die radikalste Preisänderung seit einem Jahrzehnt. Die über Nacht veröffentlichten aktualisierten Einwanderungsregeln bestätigen, dass ab dem 4. April 2026 die meisten neuen Skilled Worker-Visa an ein Mindestgehalt von 38.700 £ gebunden sein müssen – ein Anstieg von 48 % gegenüber dem aktuellen Satz von 26.200 £, der seit 2021 gilt. Das Innenministerium erklärt, dass die höhere Gehaltsschwelle „die Einwanderung auf gut bezahlte, hochqualifizierte Stellen konzentrieren und die Abhängigkeit von Migration in Niedriglohnsektoren verringern“ soll.
Ausnahmen bleiben bestehen: Health & Care-Visa sowie Berufe mit Fachkräftemangel, die auf der neuen Immigration Salary List stehen, sind von der Mindestgehaltsvorgabe ausgenommen, allerdings müssen Arbeitgeber weiterhin den höheren Wert aus dem berufsbezogenen „üblichen Satz“ oder dem nationalen Mindestlohn zahlen. Für Personalabteilungen heißt es jetzt, Prioritäten zu setzen. Sponsorship-Zertifikate (CoS), die vor dem 4. April vergeben wurden, können noch das niedrigere Gehalt ausweisen – daher eilen HR-Teams, offene Angebote abzuschließen und ungenutzte CoS zu vergeben.
Arbeitgeber, die ab April neue Mitarbeiter einstellen wollen, müssen ihre Budgets an das höhere Gehalt sowie die proportional steigenden Kosten für Rentenbeiträge, Arbeitgeber-NICs und die Immigration Skills Charge anpassen. Einige prüfen Alternativen wie die Global Talent- oder High Potential Individual-Programme für Positionen, die das neue Mindestgehalt nicht erreichen können. Pflegeanbieter sind doppelt betroffen: Neben dem höheren Gehalt entfallen ab dem 11. März 2026 die Rechte für Pflegekräfte aus dem Ausland, Angehörige mitzubringen.
Arbeitgeber befürchten, dass diese Doppelbelastung die Wettbewerbsfähigkeit des UK gegenüber Kanada, Australien und den Golfstaaten schwächt, wo die Löhne an lokale Maßstäbe und nicht an einen nationalen Standard gebunden sind. Praktische nächste Schritte sind die Aktualisierung interner Gehaltsstrukturen, die Prüfung, ob Inlandsverlängerungen die neue Gehaltsschwelle auslösen, sowie die Überprüfung bestehender Arbeitsverträge, um sicherzustellen, dass Gehaltserhöhungen zur Mitarbeiterbindung auch die ab 2027 geltenden strengeren Niederlassungsregeln erfüllen.
Arbeitgeber, die gegen die Gehaltsvorgaben verstoßen, riskieren eine Herabstufung oder den Entzug ihrer Sponsor-Lizenz. Compliance-Teams sollten die neue Gehaltsschwelle ab April als verbindliches Minimum und nicht als Richtwert betrachten.
Ausnahmen bleiben bestehen: Health & Care-Visa sowie Berufe mit Fachkräftemangel, die auf der neuen Immigration Salary List stehen, sind von der Mindestgehaltsvorgabe ausgenommen, allerdings müssen Arbeitgeber weiterhin den höheren Wert aus dem berufsbezogenen „üblichen Satz“ oder dem nationalen Mindestlohn zahlen. Für Personalabteilungen heißt es jetzt, Prioritäten zu setzen. Sponsorship-Zertifikate (CoS), die vor dem 4. April vergeben wurden, können noch das niedrigere Gehalt ausweisen – daher eilen HR-Teams, offene Angebote abzuschließen und ungenutzte CoS zu vergeben.
Arbeitgeber, die ab April neue Mitarbeiter einstellen wollen, müssen ihre Budgets an das höhere Gehalt sowie die proportional steigenden Kosten für Rentenbeiträge, Arbeitgeber-NICs und die Immigration Skills Charge anpassen. Einige prüfen Alternativen wie die Global Talent- oder High Potential Individual-Programme für Positionen, die das neue Mindestgehalt nicht erreichen können. Pflegeanbieter sind doppelt betroffen: Neben dem höheren Gehalt entfallen ab dem 11. März 2026 die Rechte für Pflegekräfte aus dem Ausland, Angehörige mitzubringen.
Arbeitgeber befürchten, dass diese Doppelbelastung die Wettbewerbsfähigkeit des UK gegenüber Kanada, Australien und den Golfstaaten schwächt, wo die Löhne an lokale Maßstäbe und nicht an einen nationalen Standard gebunden sind. Praktische nächste Schritte sind die Aktualisierung interner Gehaltsstrukturen, die Prüfung, ob Inlandsverlängerungen die neue Gehaltsschwelle auslösen, sowie die Überprüfung bestehender Arbeitsverträge, um sicherzustellen, dass Gehaltserhöhungen zur Mitarbeiterbindung auch die ab 2027 geltenden strengeren Niederlassungsregeln erfüllen.
Arbeitgeber, die gegen die Gehaltsvorgaben verstoßen, riskieren eine Herabstufung oder den Entzug ihrer Sponsor-Lizenz. Compliance-Teams sollten die neue Gehaltsschwelle ab April als verbindliches Minimum und nicht als Richtwert betrachten.
Quelle: Five Star International
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