
Der lang verhandelte Pakt der Europäischen Union zu Migration und Asyl trat am 12. Juni 2026 rechtsverbindlich in Kraft und bringt verbindliche Fristen für Grenzkontrollen, beschleunigte Asylverfahren sowie einen verpflichtenden Solidaritätsmechanismus mit sich. EU Today berichtet, dass der Pakt nun alle Mitgliedstaaten – einschließlich Belgien – dazu verpflichtet, an den Außengrenzen Identitäts- und Sicherheitsüberprüfungen durchzuführen, die biometrische Registrierung im Eurodac-System auszuweiten und entweder umgesiedelte Asylsuchende aufzunehmen oder finanzielle Beiträge zu leisten.
Belgien ist zwar kein Erstankunftsland, doch der Flughafen Brüssel, der Hafen Antwerpen und der Eurostar-Terminal am Bahnhof Brüssel-Midi gelten nach der Verordnung als Außengrenzpunkte. Interne Regierungsprüfungen, die belgischen Medien vorliegen, zeigen, dass das Personal im Einwanderungsamt um 22 % unter dem Niveau liegt, das nötig wäre, um die strengen Fristen des Pakts einzuhalten – fünf Tage für die Erstkontrolle und zwölf Wochen für Entscheidungen in beschleunigten Verfahren. Rekrutierungspläne sollen bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung nach der Wahl 2026 ausgesetzt sein.
Unternehmen im Bereich der Mobilität sollten in den ersten Monaten der Umsetzung mit Verfahrensunsicherheiten rechnen: Die asylbezogene Infrastruktur wird mit Geschäftsreisenden um Platz und Personal an wichtigen Einreisepunkten konkurrieren. Arbeitgeber, die Mitarbeiter aus Nicht-EU-Ländern nach Belgien entsenden, müssen mit gelegentlichen Verzögerungen rechnen, insbesondere wenn kommerzielle Ankünfte mit Spitzenzeiten bei den Kontrollen zusammenfallen – vor allem bei den späten Langstreckenflügen am Flughafen Brüssel.
Auf politischer Ebene muss Belgien bis Dezember entscheiden, ob es sich für die physische Umsiedlung von Asylbewerbern aus Südeuropa entscheidet oder in einen EU-Fonds in Höhe von 600 Millionen Euro einzahlt. Diese Entscheidung wird die nationale Migrationsdebatte bis weit ins Jahr 2027 prägen und könnte zukünftige Kontingente für Arbeitserlaubnisse sowie Integrationsbudgets beeinflussen. Kurzfristig wird Mobilitätsmanagern empfohlen, die Ankündigungen der Gewerkschaften genau zu verfolgen: Die Grenzschutzgewerkschaften in Belgien haben mit Streiks gedroht, falls keine zusätzlichen Ressourcen bereitgestellt werden, was die Wartezeiten im Zusammenhang mit dem Europäischen Einreiseregister (EES) weiter verlängern könnte.
Belgien ist zwar kein Erstankunftsland, doch der Flughafen Brüssel, der Hafen Antwerpen und der Eurostar-Terminal am Bahnhof Brüssel-Midi gelten nach der Verordnung als Außengrenzpunkte. Interne Regierungsprüfungen, die belgischen Medien vorliegen, zeigen, dass das Personal im Einwanderungsamt um 22 % unter dem Niveau liegt, das nötig wäre, um die strengen Fristen des Pakts einzuhalten – fünf Tage für die Erstkontrolle und zwölf Wochen für Entscheidungen in beschleunigten Verfahren. Rekrutierungspläne sollen bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung nach der Wahl 2026 ausgesetzt sein.
Unternehmen im Bereich der Mobilität sollten in den ersten Monaten der Umsetzung mit Verfahrensunsicherheiten rechnen: Die asylbezogene Infrastruktur wird mit Geschäftsreisenden um Platz und Personal an wichtigen Einreisepunkten konkurrieren. Arbeitgeber, die Mitarbeiter aus Nicht-EU-Ländern nach Belgien entsenden, müssen mit gelegentlichen Verzögerungen rechnen, insbesondere wenn kommerzielle Ankünfte mit Spitzenzeiten bei den Kontrollen zusammenfallen – vor allem bei den späten Langstreckenflügen am Flughafen Brüssel.
Auf politischer Ebene muss Belgien bis Dezember entscheiden, ob es sich für die physische Umsiedlung von Asylbewerbern aus Südeuropa entscheidet oder in einen EU-Fonds in Höhe von 600 Millionen Euro einzahlt. Diese Entscheidung wird die nationale Migrationsdebatte bis weit ins Jahr 2027 prägen und könnte zukünftige Kontingente für Arbeitserlaubnisse sowie Integrationsbudgets beeinflussen. Kurzfristig wird Mobilitätsmanagern empfohlen, die Ankündigungen der Gewerkschaften genau zu verfolgen: Die Grenzschutzgewerkschaften in Belgien haben mit Streiks gedroht, falls keine zusätzlichen Ressourcen bereitgestellt werden, was die Wartezeiten im Zusammenhang mit dem Europäischen Einreiseregister (EES) weiter verlängern könnte.
Quelle: EU Today