
Spanische Urlauber und Geschäftsreisende müssen sich diesen Sommer auf anhaltende Störungen einstellen: Gewerkschaften, die das Bodenpersonal vertreten, haben für Juli teilweise Arbeitsniederlegungen an 12 Flughäfen angekündigt, während der bereits laufende Streik der Flugsicherung (ATC) an 14 regionalen Türmen, die von der privaten Firma Saerco betrieben werden, weitergeht. Ein am 16. Juni veröffentlichter Bericht des Majorca Daily Bulletin nennt unter den betroffenen Flughäfen Barcelona, Málaga, Alicante, Ibiza, Valencia und Sevilla, an denen es zu einstündigen Arbeitsunterbrechungen während der morgendlichen und nachmittäglichen Spitzenzeiten kommt.
Separat haben die Fluglotsen in A Coruña, Vigo und Jerez im April einen unbefristeten Streik begonnen; Mindestdienstregelungen sorgen zwar dafür, dass die meisten Flüge stattfinden, doch weitere Arbeitskämpfe könnten die Verspätungen noch verschärfen. Die Streiks fallen zudem mit der schrittweisen Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU zusammen, was Befürchtungen über Engpässe an den Grenzen schürt, da die Grenzbeamten neue Fingerabdruckterminals bedienen müssen und gleichzeitig längere Warteschlangen durch die Streiks entstehen.
Fluggesellschaften verzichten bereits auf Umbuchungsgebühren für Flüge an bekannten Streiktagen, während Firmenreisemanager ihren Mitarbeitern empfehlen, nur mit Handgepäck zu reisen und mindestens drei Stunden Pufferzeit einzuplanen. Logistikunternehmen, die auf Fracht im Frachtraum angewiesen sind, warnen, dass verpasste Anschlussflüge Lieferketten, die durch Umleitungen über das Rote Meer ohnehin belastet sind, zusätzlich beeinträchtigen könnten. Einige haben dringende Sendungen bereits auf den Madrider Flughafen Barajas verlegt, der bislang verschont bleibt, aber bei einem Scheitern der Verhandlungen von Solidaritätsprotesten betroffen sein könnte.
Die Gespräche werden am 24. Juni fortgesetzt. Sollte keine Einigung erzielt werden, drohen die Gewerkschaften in der ersten Juliwoche mit einem 48-stündigen landesweiten Streik – mitten in der Hochsaison für Konferenzen und Incentive-Reisen in Spanien. Dies könnte hunderte Flüge lahmlegen und der Tourismusbranche täglich Verluste von geschätzten 150 Millionen Euro bescheren.
Separat haben die Fluglotsen in A Coruña, Vigo und Jerez im April einen unbefristeten Streik begonnen; Mindestdienstregelungen sorgen zwar dafür, dass die meisten Flüge stattfinden, doch weitere Arbeitskämpfe könnten die Verspätungen noch verschärfen. Die Streiks fallen zudem mit der schrittweisen Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU zusammen, was Befürchtungen über Engpässe an den Grenzen schürt, da die Grenzbeamten neue Fingerabdruckterminals bedienen müssen und gleichzeitig längere Warteschlangen durch die Streiks entstehen.
Fluggesellschaften verzichten bereits auf Umbuchungsgebühren für Flüge an bekannten Streiktagen, während Firmenreisemanager ihren Mitarbeitern empfehlen, nur mit Handgepäck zu reisen und mindestens drei Stunden Pufferzeit einzuplanen. Logistikunternehmen, die auf Fracht im Frachtraum angewiesen sind, warnen, dass verpasste Anschlussflüge Lieferketten, die durch Umleitungen über das Rote Meer ohnehin belastet sind, zusätzlich beeinträchtigen könnten. Einige haben dringende Sendungen bereits auf den Madrider Flughafen Barajas verlegt, der bislang verschont bleibt, aber bei einem Scheitern der Verhandlungen von Solidaritätsprotesten betroffen sein könnte.
Die Gespräche werden am 24. Juni fortgesetzt. Sollte keine Einigung erzielt werden, drohen die Gewerkschaften in der ersten Juliwoche mit einem 48-stündigen landesweiten Streik – mitten in der Hochsaison für Konferenzen und Incentive-Reisen in Spanien. Dies könnte hunderte Flüge lahmlegen und der Tourismusbranche täglich Verluste von geschätzten 150 Millionen Euro bescheren.
Quelle: Majorca Daily Bulletin