
Das Fachportal Italiani.net berichtet, dass Italien ab dem 17. Juni 2026 das Zeitfenster für Eltern, die für im Ausland geborene oder adoptierte Kinder die italienische Staatsbürgerschaft beantragen möchten, verdreifacht hat. Gemäß der geänderten Fassung von Artikel 4 Absatz 1-bis des Gesetzes 91/1992 haben Eltern – von denen mindestens ein Elternteil italienischer Staatsbürger von Geburt an ist – nun drei Jahre statt bisher einem Jahr Zeit, um die Erklärung beim zuständigen Konsulat einzureichen.
Die Reform reagiert auf langjährige Beschwerden von Familien in der Diaspora, die Schwierigkeiten hatten, ausländische Geburtsurkunden, Übersetzungen und Legalisierungen innerhalb der bisherigen 12-Monats-Frist zu beschaffen. Zudem wurde eine Übergangsregelung eingeführt: Familien mit minderjährigen Kindern am 24. Mai 2025 können Anträge bis zum 31. Mai 2026 stellen, wodurch Tausende anhängige Fälle nicht ausgeschlossen werden.
Für internationale Arbeitgeber ist die Änderung bedeutsam, da viele Doppelkarriere-Familien italienische Auslandseinsätze erst annehmen, wenn der Status ihrer Kinder geklärt ist. Die verlängerte Frist dürfte Ablehnungen von Einsätzen und Notfallreisen zur Klärung der Formalitäten reduzieren. Mobility-Teams sollten die neuen Fristen klar kommunizieren und mit den lokalen Konsulaten zusammenarbeiten, um Terminengpässe vor der Übergangsfrist am 31. Mai 2026 zu vermeiden.
Das Innenministerium wird bald ein aktualisiertes Rundschreiben veröffentlichen, das die erforderlichen Unterlagen sowie die seit letztem Jahr bestehende Möglichkeit beschreibt, Anträge digital über das Portal „CIVES“ mit qualifizierter elektronischer Signatur einzureichen. Eltern wird empfohlen, dass die Staatsbürgerschaft des Kindes ab dem Tag nach Einreichung der Erklärung wirksam wird, was Auswirkungen auf den Zugang zum italienischen Gesundheitssystem (SSN) und die EU-weite Freizügigkeit haben kann.
Da Italien weiterhin hochqualifizierte Talente aus der Diaspora mit Programmen wie dem Steueranreiz „Rientro dei Cervelli“ anwirbt, gilt die Vereinfachung der familienbasierten Staatsbürgerschaft als wichtiges Instrument zur Bindung dieser Fachkräfte.
Die Reform reagiert auf langjährige Beschwerden von Familien in der Diaspora, die Schwierigkeiten hatten, ausländische Geburtsurkunden, Übersetzungen und Legalisierungen innerhalb der bisherigen 12-Monats-Frist zu beschaffen. Zudem wurde eine Übergangsregelung eingeführt: Familien mit minderjährigen Kindern am 24. Mai 2025 können Anträge bis zum 31. Mai 2026 stellen, wodurch Tausende anhängige Fälle nicht ausgeschlossen werden.
Für internationale Arbeitgeber ist die Änderung bedeutsam, da viele Doppelkarriere-Familien italienische Auslandseinsätze erst annehmen, wenn der Status ihrer Kinder geklärt ist. Die verlängerte Frist dürfte Ablehnungen von Einsätzen und Notfallreisen zur Klärung der Formalitäten reduzieren. Mobility-Teams sollten die neuen Fristen klar kommunizieren und mit den lokalen Konsulaten zusammenarbeiten, um Terminengpässe vor der Übergangsfrist am 31. Mai 2026 zu vermeiden.
Das Innenministerium wird bald ein aktualisiertes Rundschreiben veröffentlichen, das die erforderlichen Unterlagen sowie die seit letztem Jahr bestehende Möglichkeit beschreibt, Anträge digital über das Portal „CIVES“ mit qualifizierter elektronischer Signatur einzureichen. Eltern wird empfohlen, dass die Staatsbürgerschaft des Kindes ab dem Tag nach Einreichung der Erklärung wirksam wird, was Auswirkungen auf den Zugang zum italienischen Gesundheitssystem (SSN) und die EU-weite Freizügigkeit haben kann.
Da Italien weiterhin hochqualifizierte Talente aus der Diaspora mit Programmen wie dem Steueranreiz „Rientro dei Cervelli“ anwirbt, gilt die Vereinfachung der familienbasierten Staatsbürgerschaft als wichtiges Instrument zur Bindung dieser Fachkräfte.
Quelle: Italiani.net
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