
Während einer späten Abendansprache vor über 6.000 Mitgliedern der indischen Gemeinschaft in der Pariser La Seine Musicale am 18. Juni stellte Premierminister Narendra Modi Mobilität als Eckpfeiler der wachsenden strategischen Partnerschaft zwischen Indien und Frankreich heraus. An seiner Seite standen CEOs von Dassault, Atos und Indiens Tata ELXSI. Modi kündigte an, dass bevorstehende bilaterale Abkommen „neue Türen für junge indische Innovatoren öffnen“ würden, und verwies auf Frankreichs Plan, ein fünfjähriges Fast-Track-Talentvisum für indische Spezialisten in den Bereichen KI und Quantencomputing einzuführen.
Der Premierminister lobte die Entscheidung der französischen Regierung – die wenige Stunden zuvor von Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verkündet wurde –, die jährliche Quote für das indienspezifische „Passeport Talent – ICT“-Visum von 3.200 auf 5.000 zu erhöhen. Die Quotenanhebung, die ab dem 1. Juli gilt, fällt mit Indiens Bestrebungen zusammen, die gegenseitige Anerkennung von Ingenieurabschlüssen zu sichern und 2027 Pilotprojekte für gemeinsame Startup-Inkubator-Visa zu starten.
Modi erwähnte zudem das im nächsten Monat in Kraft tretende Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und Indien und rief die Diaspora dazu auf, als „Mobilitätsbotschafter“ zu fungieren und indischen KMU beim globalen Wachstum zu helfen. Er hob das im Februar gestartete EU-Indien Online-Kompetenzportal für IT-Fachkräfte als Vorbild für breitere Arbeitsmobilitätskorridore hervor.
Hintergrund: Frankreich beherbergt die viertgrößte indische Gemeinschaft Europas (ca. 120.000) und wirbt gezielt um indische Tech-Talente durch englischsprachige MSc-Programme und vereinfachte APS-Regelungen für die Arbeit nach dem Studium. Für französische Unternehmen bietet Indien Skalierungspotenzial in den Bereichen Halbleiter, grüner Wasserstoff und Verteidigungskooperation – letztere setzt auf eine flexible Kurzzeitmobilität von Ingenieuren.
Hinweis: Indische Studierende, die sich für das Herbstsemester 2026 bewerben möchten, sollten die aktualisierten Termine für „Passeport Talent“-Anträge im Auge behalten. Arbeitgeber sollten die Unterlagen für quota-freie ICT-Transfers vorbereiten, bevor die neuen Limits erreicht sind.
Der Premierminister lobte die Entscheidung der französischen Regierung – die wenige Stunden zuvor von Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verkündet wurde –, die jährliche Quote für das indienspezifische „Passeport Talent – ICT“-Visum von 3.200 auf 5.000 zu erhöhen. Die Quotenanhebung, die ab dem 1. Juli gilt, fällt mit Indiens Bestrebungen zusammen, die gegenseitige Anerkennung von Ingenieurabschlüssen zu sichern und 2027 Pilotprojekte für gemeinsame Startup-Inkubator-Visa zu starten.
Modi erwähnte zudem das im nächsten Monat in Kraft tretende Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und Indien und rief die Diaspora dazu auf, als „Mobilitätsbotschafter“ zu fungieren und indischen KMU beim globalen Wachstum zu helfen. Er hob das im Februar gestartete EU-Indien Online-Kompetenzportal für IT-Fachkräfte als Vorbild für breitere Arbeitsmobilitätskorridore hervor.
Hintergrund: Frankreich beherbergt die viertgrößte indische Gemeinschaft Europas (ca. 120.000) und wirbt gezielt um indische Tech-Talente durch englischsprachige MSc-Programme und vereinfachte APS-Regelungen für die Arbeit nach dem Studium. Für französische Unternehmen bietet Indien Skalierungspotenzial in den Bereichen Halbleiter, grüner Wasserstoff und Verteidigungskooperation – letztere setzt auf eine flexible Kurzzeitmobilität von Ingenieuren.
Hinweis: Indische Studierende, die sich für das Herbstsemester 2026 bewerben möchten, sollten die aktualisierten Termine für „Passeport Talent“-Anträge im Auge behalten. Arbeitgeber sollten die Unterlagen für quota-freie ICT-Transfers vorbereiten, bevor die neuen Limits erreicht sind.
Quelle: Outlook India
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