
Beamte des Heimatschutzministeriums bestätigten am 23. Juni, dass die iranische Herrenfußballmannschaft zwei Tage vor ihrem Gruppenspiel am 26. Juni in Seattle in die USA einreisen darf – eine Verlängerung gegenüber dem zuvor geltenden 24-Stunden-Fenster. Das Team muss jedoch am Spieltag wieder ausreisen, und Mitarbeiter mit früheren Visa bleiben weiterhin von der Einreise ausgeschlossen. Dieser Kompromiss folgt auf logistische Schwierigkeiten, die dazu führten, dass Iran sein Basislager von Arizona nach Tijuana verlegte, um wiederholte Grenzübertritte zu vermeiden. Das DHS betonte, dass die Sicherheitsüberprüfungen weiterhin „umfassend“ sind und die Bewegungsfreiheit auf Hotels, Trainingsstätten und Stadien beschränkt bleibt. Die Turnierorganisatoren begrüßten die Entscheidung, da Reisen am Spieltag zu Ermüdung der Spieler führen und die Wettbewerbsintegrität gefährden könnten. Experten sehen in der Zugeständnis ein Beispiel dafür, wie Großveranstaltungen eine begrenzte, fallweise Lockerung der strengen US-iranischen Reisebeschränkungen erzwingen. Unternehmen, die VIP-Kunden oder Ausrüstung während der dreiländrigen Weltmeisterschaft über die Grenze bringen, sollten mit ad-hoc-Ausnahmen bei gleichzeitig strenger Überwachung rechnen. Vorausgehende Meldungen der Teilnehmerlisten und sichere Transportvereinbarungen sind insbesondere für Delegationen aus sanktionierten Staaten ratsam.
Quelle: Axios