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Täglicher Luftraumbulletin ergänzt neue temporäre Beschränkungen: Geschäftsreisende Jets werden zu Umleitungsanmeldungen aufgefordert

Juni 29, 2026
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Täglicher Luftraumbulletin ergänzt neue temporäre Beschränkungen: Geschäftsreisende Jets werden zu Umleitungsanmeldungen aufgefordert
Piloten, die am 28. Juni 2026 VFR- oder Geschäftsflüge über die Schweiz planen, müssen mit neuen Flugrouten-Einschränkungen rechnen. Das Daily Airspace Bulletin Switzerland (DABS) veröffentlichte um 09:00 Uhr Ortszeit ein Update. Die als „DABS 2026-06-28“ herunterladbare Karte zeigt mehrere temporäre Kontrollzonen (TEMPO CTR) im Zusammenhang mit Live-Feuerübungen der Schweizer Luftwaffe und Drohnenversuchen in den Regionen Emmental und St. Gallen. Während die meisten Gebiete bis 5.000 Fuß über Grund begrenzt sind, reicht ein gesperrter Luftraum östlich von Luzern zwischen 10:00 und 15:30 UTC bis FL 100 und überschneidet damit den bevorzugten Tiefflugkorridor für Geschäftsjets zwischen Zürich (LSZH) und Mailand Linate (LIML). Eurocontrol’s Network Manager empfiehlt für südwärts fliegende Jets die Route VOGEL–ELBAX anstelle der üblichen ZUE–BASGO-Sequenz. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) weist darauf hin, dass das DABS täglich um 09:00, 13:00 und 16:00 Uhr aktualisiert wird; wer sich nur auf die Morgeninformationen verlässt, riskiert, spät hinzugefügte Gefahrengebiete zu übersehen. Das NOTAM-Büro von Skyguide meldete letzte Woche zwei Verstöße, als ausländische Turboprops in einen Drohnen-Testzylinder bei Payerne eindrangen, was zu temporären Luftraumsperrungen und Abflugverzögerungen in Lausanne-Blécherette führte. Firmenflugabteilungen werden dringend gebeten, ihre Crews über die laufenden Updates zu informieren und die Nachtflugbeschränkungen im 16:00-Uhr-Bulletin zu prüfen, die kurzfristig RPAS-Aktivitäten oder VIP-No-Fly-Zonen enthalten können. Handling-Agenturen in Zürich und Genf haben ihre Teams an den Briefing-Schaltern aufgestockt, um kurzfristigen Charteränderungen gerecht zu werden. Dieser Vorfall erinnert daran, dass die dichte Mischung aus kommerziellem Verkehr, militärischen Übungen und experimentellen Drohnenkorridoren in der Schweiz eine ständige Überwachung erfordert – selbst bei vermeintlich routinemäßigen Alpenüberquerungen. Die KOSIF-Hotline des BAZL (+41 44 813 31 10) bleibt die verlässliche letzte Anlaufstelle vor dem Start.
Quelle: Daily Airspace Bulletin Switzerland

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