
Der Verkehrsdienst des Touring Clubs Schweiz (TCS) bestätigte am Sonntagabend, dass die Fahrstreifenbreitenbeschränkungen im Gotthard-Strassentunnel der A2 „bis auf Weiteres“ bestehen bleiben. Sowohl die Fahrbahnen in Richtung Norden als auch Süden sind auf einer Länge von 300 Metern auf 5,2 Meter verengt, um Renovierungsarbeiten zu ermöglichen. Für außergewöhnliche Transporte in Richtung Süden gilt eine Sonderbreite von 6 Metern. Die zuletzt am 28. Juni 2026 um 20:16 Uhr MEZ aktualisierte Mitteilung ersetzt den zuvor für den 23. Juni angekündigten Endtermin.
Während private Autofahrer vor allem mit niedrigeren Geschwindigkeitsbegrenzungen rechnen müssen, stellt die Baustelle für Logistikunternehmen, die zeitkritische Sendungen zwischen Deutschland und Norditalien transportieren, eine größere Herausforderung dar. Mehrere Schwerlastunternehmen berichteten Global Mobility News, dass für Übermaßfahrzeuge nun eine Vorlaufzeit von fünf Arbeitstagen sowie nächtliche Begleitkonvois erforderlich sind, was die Kosten pro Fahrt um geschätzte 1.200 CHF erhöht.
Der Gotthard-Korridor transportiert etwa zwei Drittel des Nord-Süd-Schwerlastverkehrs in der Schweiz; Engpässe wirken sich daher schnell auf die europäischen Lieferketten aus. Spediteure leiten Gefahrguttransporte über die San-Bernardino-Route (A13) um oder verladen Sattelauflieger auf die „Rollende Autobahn“ der SBB Cargo durch den 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel, wobei die verfügbaren Kapazitäten für Juli bereits zu 90 Prozent ausgebucht sind.
Auch der Ferienverkehr wird zunehmen, da in den angrenzenden deutschen Bundesländern nächste Woche die Schulferien beginnen. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) prognostiziert an Spitzensamstagen Staus von bis zu 10 Kilometern, was Busreisepläne gefährden könnte. Reiseveranstalter empfehlen Firmen-Shuttle-Diensten, Abfahrten vor 05:30 Uhr oder nach 22:00 Uhr zu planen, um Staus zu vermeiden.
Langfristig soll das 2,7 Milliarden CHF teure zweite Tunnelröhren-Projekt, das 2029 eröffnet werden soll, solche Sperrungen überflüssig machen. Bis dahin sollten alle, die wertvolle Güter oder Umzugsgut durch die Alpen transportieren, zusätzliche Transitzeiten in Zollpapiere und Versicherungen einplanen.
Während private Autofahrer vor allem mit niedrigeren Geschwindigkeitsbegrenzungen rechnen müssen, stellt die Baustelle für Logistikunternehmen, die zeitkritische Sendungen zwischen Deutschland und Norditalien transportieren, eine größere Herausforderung dar. Mehrere Schwerlastunternehmen berichteten Global Mobility News, dass für Übermaßfahrzeuge nun eine Vorlaufzeit von fünf Arbeitstagen sowie nächtliche Begleitkonvois erforderlich sind, was die Kosten pro Fahrt um geschätzte 1.200 CHF erhöht.
Der Gotthard-Korridor transportiert etwa zwei Drittel des Nord-Süd-Schwerlastverkehrs in der Schweiz; Engpässe wirken sich daher schnell auf die europäischen Lieferketten aus. Spediteure leiten Gefahrguttransporte über die San-Bernardino-Route (A13) um oder verladen Sattelauflieger auf die „Rollende Autobahn“ der SBB Cargo durch den 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel, wobei die verfügbaren Kapazitäten für Juli bereits zu 90 Prozent ausgebucht sind.
Auch der Ferienverkehr wird zunehmen, da in den angrenzenden deutschen Bundesländern nächste Woche die Schulferien beginnen. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) prognostiziert an Spitzensamstagen Staus von bis zu 10 Kilometern, was Busreisepläne gefährden könnte. Reiseveranstalter empfehlen Firmen-Shuttle-Diensten, Abfahrten vor 05:30 Uhr oder nach 22:00 Uhr zu planen, um Staus zu vermeiden.
Langfristig soll das 2,7 Milliarden CHF teure zweite Tunnelröhren-Projekt, das 2029 eröffnet werden soll, solche Sperrungen überflüssig machen. Bis dahin sollten alle, die wertvolle Güter oder Umzugsgut durch die Alpen transportieren, zusätzliche Transitzeiten in Zollpapiere und Versicherungen einplanen.
Quelle: TCS Traffic Bulletin
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