Ryanair drängt Frankreich zu dringender Reform der Flugverkehrskontrolle nach vernichtendem Senatsbericht
Europäische Kommission räumt Probleme mit neuem Ein- und Ausreisesystem ein, während sich an französischen Flughäfen lange Warteschlangen bilden
Ryanair warnt vor „Schlangenchaos“ am Flughafen Paris-Beauvais wegen neuer EU-Fingerabdruckregeln
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Frankreich schließt sich Spanien, Griechenland und Italien an: Null-Toleranz bei 90-Tage-Schengen-Aufenthalt – hohe Geldstrafen für Überschreitungen
Ab dem 1. Juli 2026 führt Frankreich strenge biometrische Kontrollen zur Durchsetzung der 90-Tage-in-180-Tagen-Schengen-Regel ein und verhängt Bußgelder sowie Einreiseverbote für Überschreitungen vor Ort. Geschäftsreisende und global mobile Mitarbeiter – insbesondere britische Staatsangehörige nach dem Brexit sowie andere Drittstaatsangehörige, die in französischen Projekten rotieren – müssen ihre kumulierten Schengen-Tage genau im Blick behalten oder längerfristige Visa beantragen.
Chaos an französischem Flughafen: Über 60 Flüge gestrichen, 500 verspätet an nur einem Tag
Flugverfolgungsdaten zeigen, dass Frankreich am 2. Juli 60 Flüge gestrichen und über 500 verspätet hat, was die Drehkreuze in Paris, Nizza, Lyon und Toulouse lahmlegte. Personalmangel, überlasteter europäischer Luftraum und Engpässe bei der Bodenabfertigung führten zur schlimmsten Störung an einem einzigen Tag in diesem Sommer. Geschäftsreisende müssen mit verpassten Anschlussflügen rechnen und sollten ihre Rechte nach EU-Verordnung 261 sowie alternative Bahnverbindungen prüfen.
Landesweiter Streik der Fluglotsen legt 933 Flüge in ganz Frankreich lahm
Ein landesweiter Streik der französischen Fluglotsen am 2. Juli führte zur Streichung von 933 Flügen und beeinträchtigte rund 300.000 Reisende. Der Ausstand, der sich gegen Personalengpässe und Gehaltsreformen richtete, legte die Flughäfen Charles de Gaulle, Orly und regionale Airports lahm und hatte auch Auswirkungen auf Fracht- und Visaankunftsfristen. Weitere Streiks sind nicht ausgeschlossen, daher sollten Unternehmen alternative Routen planen.
Fluggesellschaften fordern von der EU, Frankreich und anderen Ländern vorübergehend biometrische Grenzkontrollen auszusetzen, da die Warteschlangen länger werden
ACI Europe, A4E und IATA warnen Brüssel: Das neue Ein- und Ausreisesystem führt zu Wartezeiten an den Grenzen von bis zu fünf Stunden. Sie fordern eine Notfallklausel, die Ländern wie Frankreich erlaubt, während der Spitzenzeiten im Juli und August die biometrische Erfassung auszusetzen. Sollte dies genehmigt werden, könnten französische Flughäfen vorübergehend wieder auf das herkömmliche Passscannen umstellen, was die Warteschlangen verkürzt, aber für Reisende Unsicherheit mit sich bringt.
Eurostar warnt vor Verspätungen und eingeschränktem Service ab Paris wegen Hitzewelle und Grenzkontrollen
Eurostar warnte am 2. Juli vor „eingeschränktem Service“, da hitzebedingte Geschwindigkeitsbegrenzungen, Gleisschäden in den Niederlanden und längere biometrische Grenzkontrollen zusammenkamen. Wichtige Züge von Paris nach London und Paris nach Amsterdam sind bis zum 5. Juli von Verspätungen oder Ausfällen betroffen, was Pendlern und Geschäftsreisenden über die Grenze hinweg erhebliche Probleme bereitet.
Das französische Außenministerium warnt vor dem Ausnahmezustand in Bolivien; Reisende werden aufgefordert, Proteste zu meiden und ihre Reiserouten zu registrieren
Das französische Außenministerium hat seine Reisehinweise für Bolivien aktualisiert, nachdem dort ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt wurde. Französische Reisende werden aufgefordert, Demonstrationen zu meiden, ihre Anwesenheit zu registrieren und sich darauf vorzubereiten, Sperrzonen schnell zu verlassen. Unternehmen mit Mitarbeitern in Bolivien sollten ihre Fürsorgepflichten und Evakuierungspläne überprüfen.
Waldbrände schließen Flughafen Perpignan und zwingen 1.500 Menschen zur Evakuierung, während Hitzewelle Südwestfrankreich fest im Griff hat
Windgetriebene Brände in Aude und Pyrénées-Orientales führten am 2. Juli zur Schließung des Flughafens Perpignan, zur Evakuierung von 1.500 Touristen und zur Sperrung von Teilen der A9. Da nun sechs Departements als „sehr hohes“ Risiko eingestuft sind, warnt die Regierung Reisende vor weiteren Beeinträchtigungen im Verkehr und bei der Unterbringung, während die Hitzewellen zurückkehren.
Flugausfälle bringen französische Drehkreuze zum Stillstand: Airlines streichen 60 Flüge und verursachen über 500 Verspätungen
Am 2. Juli strichen easyJet, Air France, Lufthansa und weitere Fluggesellschaften 60 Flüge und verzögerten über 500 in Paris, Nizza, Lyon und Toulouse. Als Gründe wurden Personalmangel, enge Umsteigezeiten und Luftverkehrsbeschränkungen genannt. Reisende mussten sich auf lange Warteschlangen einstellen, suchten hektisch nach Zugalternativen und können eine Entschädigung nach EU-Verordnung 261 geltend machen. Geschäftsreisende sollten mit weiteren Störungen rechnen, da die Sommernachfrage auf Personalengpässe trifft.
Französisches Parlament veröffentlicht Untersuchungsbericht zu den Grundrechten von Migranten
Eine am 2. Juli veröffentlichte Untersuchung der Nationalversammlung deckt systematische Verzögerungen und Unstimmigkeiten im französischen Aufenthaltstitelverfahren auf und fordert die Einrichtung eines digitalen Portals „Mon Titre Pro“ sowie verbindliche Bearbeitungsfristen. Werden die Maßnahmen umgesetzt, könnten sie die Planung der globalen Mobilität für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Frankreich versetzen, erheblich erleichtern.
Ryanair warnt vor Frankreichs mangelnder Vorbereitung auf biometrische Grenzkontrollen der EU
Ryanair warnte am 2. Juli, dass Flughäfen wie Paris-Beauvais für das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU nicht vorbereitet sind und ohne eine sommerliche Aussetzung der Fingerabdruckkontrollen „Schlangenchaos“ droht. Die französischen Grenzstellen verfügen derzeit nicht über genügend Terminals, um das Urlaubsaufkommen zu bewältigen, was sowohl Geschäfts- als auch Freizeitreisenden verpasste Flüge drohen lässt. Die Europäische Kommission hat ein Dringlichkeitstreffen einberufen, doch Unternehmen sollten bereits jetzt längere Grenzabfertigungszeiten in ihre Reisepläne einrechnen.