
Die drei wichtigsten Luftfahrtverbände Europas – Airports Council International Europe (ACI Europe), Airlines for Europe (A4E) und IATA – haben am 1. Juli (aktualisiert am 2. Juli) einen offenen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geschickt und vor einem „kritischen Punkt“ beim Schengen-Ein- und Ausreisesystem (EES) gewarnt. Sie berichten von Wartezeiten von bis zu fünf Stunden an einigen Außengrenzen und fordern einen sofortigen Mechanismus, der es den Mitgliedstaaten, darunter auch Frankreich, erlaubt, die biometrische Erfassung auszusetzen, sobald das Passagieraufkommen die Kapazitäten übersteigt.
Das EES wurde im April vollständig eingeführt und ersetzt die bisherigen Passstempel durch Fingerabdruck- und Gesichtserfassung für die meisten Nicht-EU-Reisenden. Obwohl das System die Kontrolle von Visumsüberschreitungen verschärfen soll, melden Flughäfen wie Paris-Beauvais sowie regionale Drehkreuze in Spanien, Italien und Polen bereits Engpässe. Branchenvertreter erklären, dass kleinere Terminals weder über ausreichend Platz noch über das Personal verfügen, um die Charterflüge in der Hochsaison effizient durch die neuen Kioske zu leiten.
Die französische Grenzpolizeidirektion (PAF) hat nach den aktuellen EU-Richtlinien die Befugnis, die Fingerabdruckerfassung vorübergehend auszusetzen, doch ACI Europe kritisiert, dass das Verfahren zu bürokratisch sei. Sollte Brüssel die geforderte generelle Flexibilität für Juli und August gewähren, könnten französische Flughäfen bei Wochenendspitzen auf eine „Light-Touch“-Kontrolle umstellen und die vollständige Prozedur wieder aufnehmen, sobald der Andrang nachlässt.
Geschäftsreisende sollten die Hinweise der Flughäfen genau verfolgen. Wird eine Aussetzung genehmigt, könnten sich die Abfertigungszeiten an Paris-CDG und Orly verbessern, dennoch könnte eine vorherige Registrierung an Fähr- und Bahnhöfen weiterhin erforderlich sein. Personalabteilungen, die diesen Sommer Mitarbeiter nach Frankreich entsenden, sollten Nicht-EU-Entsandte auf mögliche kurzfristige Regeländerungen vorbereiten und Nachweise über Weiterreisepläne mitgeben, um zusätzliche Kontrollen zu vermeiden.
Die Kommission wird voraussichtlich nächste Woche mit Fluggesellschaften und Grenzbehörden zusammenkommen; die Entscheidung wird das Reiseerlebnis von Millionen Menschen prägen, die während der olympischen Vorsaison und dem Finale der Tour de France nach Frankreich einreisen.
Das EES wurde im April vollständig eingeführt und ersetzt die bisherigen Passstempel durch Fingerabdruck- und Gesichtserfassung für die meisten Nicht-EU-Reisenden. Obwohl das System die Kontrolle von Visumsüberschreitungen verschärfen soll, melden Flughäfen wie Paris-Beauvais sowie regionale Drehkreuze in Spanien, Italien und Polen bereits Engpässe. Branchenvertreter erklären, dass kleinere Terminals weder über ausreichend Platz noch über das Personal verfügen, um die Charterflüge in der Hochsaison effizient durch die neuen Kioske zu leiten.
Die französische Grenzpolizeidirektion (PAF) hat nach den aktuellen EU-Richtlinien die Befugnis, die Fingerabdruckerfassung vorübergehend auszusetzen, doch ACI Europe kritisiert, dass das Verfahren zu bürokratisch sei. Sollte Brüssel die geforderte generelle Flexibilität für Juli und August gewähren, könnten französische Flughäfen bei Wochenendspitzen auf eine „Light-Touch“-Kontrolle umstellen und die vollständige Prozedur wieder aufnehmen, sobald der Andrang nachlässt.
Geschäftsreisende sollten die Hinweise der Flughäfen genau verfolgen. Wird eine Aussetzung genehmigt, könnten sich die Abfertigungszeiten an Paris-CDG und Orly verbessern, dennoch könnte eine vorherige Registrierung an Fähr- und Bahnhöfen weiterhin erforderlich sein. Personalabteilungen, die diesen Sommer Mitarbeiter nach Frankreich entsenden, sollten Nicht-EU-Entsandte auf mögliche kurzfristige Regeländerungen vorbereiten und Nachweise über Weiterreisepläne mitgeben, um zusätzliche Kontrollen zu vermeiden.
Die Kommission wird voraussichtlich nächste Woche mit Fluggesellschaften und Grenzbehörden zusammenkommen; die Entscheidung wird das Reiseerlebnis von Millionen Menschen prägen, die während der olympischen Vorsaison und dem Finale der Tour de France nach Frankreich einreisen.
Quelle: Euronews
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