
Das französische Außenministerium hat am 3. Juli seine Reisehinweise für Vietnam aktualisiert und warnt Bürger davor, dass die Einwanderungsbehörden in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt Besucher, die die im Pass-Einreisestempel erlaubte Aufenthaltsdauer überschreiten, nun streng mit Geldstrafen belegen – selbst wenn sie ein 90-Tage-E-Visum besitzen. Die Mitteilung betont, dass die Strafen mit jedem zusätzlichen Tag steigen und in schweren Fällen eine Verwaltungsuntersuchung droht, die Reisende wochenlang in Vietnam festhalten kann. Die Botschaft kann in solchen Fällen nicht eingreifen. Zudem erinnert sie daran, dass Vietnam seit dem 15. April ein Online-Registrierungssystem vor der Ankunft eingeführt hat. Das Formular – ähnlich einer einfachen Einreisekarte – muss innerhalb von 72 Stunden nach Ankunft ausgefüllt werden und generiert einen QR-Code, der zusammen mit Pass und Visum vorgezeigt werden muss. Für französische Unternehmen, die in Südostasien expandieren, bedeutet die Änderung, dass HR-Teams die genauen Ausreisedaten überwachen müssen, statt sich nur auf die Visagültigkeit zu verlassen, und die neue Registrierung in die Reisegenehmigungsprozesse integrieren sollten. Eine Nichtbeachtung kann dazu führen, dass entsandte Mitarbeiter feststecken, Projektstarts verzögert werden und Versicherungsschutz entfällt. Mobility-Anbieter sollten ihre Informationspakete umgehend aktualisieren und automatisierte Erinnerungen an die Ablaufdaten der Passkontrolle einrichten.
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