
Der lange angekündigte Umstieg Großbritanniens auf ein vollständig digitales Einwanderungssystem hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Ab dem 1. Juli 2026 stellt das Innenministerium keine Visum-“Vignetten” mehr in Reisepässe aus, sondern vergibt an alle erfolgreichen Antragsteller im Ausland ausschließlich elektronische Visa (eVisa). Diese Änderung, die am 3. Juli von der Londoner Kanzlei Bindmans bestätigt wurde, gilt für alle Einwanderungskategorien – von Facharbeiter- und Global-Business-Mobilitätsprogrammen bis hin zu Familien- und Studienvisa. Personen, die bereits eine Vignette besitzen, können diese bis zum Ablaufdatum weiterhin nutzen, doch alle neuen oder Ersatzgenehmigungen werden ausschließlich über das Online-Konto des UKVI ausgestellt.
Für Fluggesellschaften und Geschäftsreisemanager hat dies sofortige praktische Auswirkungen: Check-in-Mitarbeiter müssen die Reiseerlaubnis digital überprüfen, entweder über die Schnittstelle für Fluggesellschaften oder durch Einsicht eines per UKVI-Konto generierten Share-Codes. Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien überprüfen, damit Mitarbeitende wissen, wie sie ihren Status auf ein mobiles Gerät herunterladen und vor Abreise einen Code erzeugen können. Auch Personalabteilungen, die bisher auf Passvermerke für die Arbeitsberechtigung gesetzt haben, müssen sich umstellen. Laut Arbeitgeberleitfaden des Innenministeriums gilt ein eVisa, das über einen Share-Code und das GOV.UK-Portal „Prove your right to work“ vorgelegt wird, nun als verbindlicher Nachweis.
Organisationen, die ihre Onboarding-Vorlagen noch nicht aktualisiert haben oder deren Intranets weiterhin auf Vignetten verweisen, sollten dies dringend nachholen. Die Abschaffung der physischen Vignetten ist ein Zwischenschritt zur Abschaffung der Biometrischen Aufenthaltstitel (BRPs) im Jahr 2027. Gleichzeitig bringt sie das Vereinigte Königreich in Einklang mit anderen Ländern wie Australien und bald auch der EU, die Passaufkleber durch vollständig digitale Reisedokumente ersetzen.
Während das Innenministerium betont, dass das neue System sicherer und komfortabler sein wird, warnen Einwanderungsberater davor, dass Reisende ohne verlässlichen Internetzugang oder mit abweichenden Passdaten bis zur Anpassung der Fluggesellschaftssysteme und der Passagieraufklärung mit Boarding-Verweigerungen rechnen müssen.
Für Fluggesellschaften und Geschäftsreisemanager hat dies sofortige praktische Auswirkungen: Check-in-Mitarbeiter müssen die Reiseerlaubnis digital überprüfen, entweder über die Schnittstelle für Fluggesellschaften oder durch Einsicht eines per UKVI-Konto generierten Share-Codes. Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien überprüfen, damit Mitarbeitende wissen, wie sie ihren Status auf ein mobiles Gerät herunterladen und vor Abreise einen Code erzeugen können. Auch Personalabteilungen, die bisher auf Passvermerke für die Arbeitsberechtigung gesetzt haben, müssen sich umstellen. Laut Arbeitgeberleitfaden des Innenministeriums gilt ein eVisa, das über einen Share-Code und das GOV.UK-Portal „Prove your right to work“ vorgelegt wird, nun als verbindlicher Nachweis.
Organisationen, die ihre Onboarding-Vorlagen noch nicht aktualisiert haben oder deren Intranets weiterhin auf Vignetten verweisen, sollten dies dringend nachholen. Die Abschaffung der physischen Vignetten ist ein Zwischenschritt zur Abschaffung der Biometrischen Aufenthaltstitel (BRPs) im Jahr 2027. Gleichzeitig bringt sie das Vereinigte Königreich in Einklang mit anderen Ländern wie Australien und bald auch der EU, die Passaufkleber durch vollständig digitale Reisedokumente ersetzen.
Während das Innenministerium betont, dass das neue System sicherer und komfortabler sein wird, warnen Einwanderungsberater davor, dass Reisende ohne verlässlichen Internetzugang oder mit abweichenden Passdaten bis zur Anpassung der Fluggesellschaftssysteme und der Passagieraufklärung mit Boarding-Verweigerungen rechnen müssen.
Quelle: Bindmans