
Eine wachsende Zahl von Antragstellern für ein UK-Visum berichtet, dass ihre Reisepässe von den Visa Application Centres (VACs) zurückgeschickt werden, obwohl ihr Antrag weiterhin als „in Bearbeitung“ gekennzeichnet ist. Eine heute veröffentlichte Erklärung des Immigrationsnachrichtendienstes VisaVerge macht deutlich, dass diese Änderung kein Fehler, sondern eine bewusste Neuerung im Zuge der Umstellung des Innenministeriums von physischen Visastickern auf vollständig digitale eVisas ist.
Im bisherigen papierbasierten System erhielten Antragsteller ihren Reisepass erst zurück, wenn ein Visasticker als Nachweis der Einreisegenehmigung eingeklebt war – ein eindeutiges Zeichen für die Erteilung des Visums. Bei vielen Visaarten existiert die Erlaubnis nun ausschließlich als digitaler Eintrag, der mit der Reisepassnummer verknüpft und über ein UKVI-Onlinekonto abrufbar ist. Sobald die biometrischen Daten erfasst sind, benötigt das VAC den Pass oft nicht mehr und schickt ihn zurück, während die Sachbearbeiter weiterhin Sicherheits- und Berechtigungsprüfungen durchführen.
Der Artikel betont, dass die Rücksendung des Reisepasses weder eine Genehmigung noch eine Ablehnung bedeutet. Antragsteller müssen auf die offizielle Entscheidung per E-Mail von UKVI warten und sich dann in ihr Konto einloggen, um das eVisa einzusehen. Eine Reise vor diesem Zeitpunkt birgt das Risiko, dass die Fluggesellschaft die Mitnahme verweigert, da die „Reisegenehmigung“-Prüfungen in Echtzeit auf die Datenbank des Innenministeriums zugreifen.
Auch Arbeitgeber, die Skilled Worker einstellen, sowie Universitäten, die internationale Studierende aufnehmen, werden daran erinnert, den Status über einen Share-Code abzufragen und sich nicht allein auf den Besitz des Reisepasses zu verlassen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität hat diese Verfahrensänderung mehrere Folgen: Erstens sollten Starttermine für Einsätze nicht allein darauf basieren, dass ein zurückgesandter Reisepass ein Visum bestätigt. Zweitens benötigen umziehende Mitarbeitende klare Anweisungen, wie sie zukünftige Passverlängerungen mit ihrem eVisa verknüpfen, da eine Nichtaktualisierung zu Problemen an eGates oder manuellen Grenzkontrollen führen kann. Drittens müssen veraltete HR-Systeme, die bisher Fotokopien von Visastickern als Nachweis des Arbeitsrechts archivieren, aktualisiert werden, um digitale Share-Codes zu akzeptieren.
Das Innenministerium plant, bis Ende 2026 nahezu alle physischen Visasticker abzuschaffen, parallel zum separaten Electronic Travel Authorisation (ETA)-System für kurzfristige visumfreie Besucher. Die heutige Klarstellung ist somit ein weiterer Schritt, Antragsteller und die sie unterstützenden Unternehmen an eine papierlose Einwanderungswelt zu gewöhnen.
Im bisherigen papierbasierten System erhielten Antragsteller ihren Reisepass erst zurück, wenn ein Visasticker als Nachweis der Einreisegenehmigung eingeklebt war – ein eindeutiges Zeichen für die Erteilung des Visums. Bei vielen Visaarten existiert die Erlaubnis nun ausschließlich als digitaler Eintrag, der mit der Reisepassnummer verknüpft und über ein UKVI-Onlinekonto abrufbar ist. Sobald die biometrischen Daten erfasst sind, benötigt das VAC den Pass oft nicht mehr und schickt ihn zurück, während die Sachbearbeiter weiterhin Sicherheits- und Berechtigungsprüfungen durchführen.
Der Artikel betont, dass die Rücksendung des Reisepasses weder eine Genehmigung noch eine Ablehnung bedeutet. Antragsteller müssen auf die offizielle Entscheidung per E-Mail von UKVI warten und sich dann in ihr Konto einloggen, um das eVisa einzusehen. Eine Reise vor diesem Zeitpunkt birgt das Risiko, dass die Fluggesellschaft die Mitnahme verweigert, da die „Reisegenehmigung“-Prüfungen in Echtzeit auf die Datenbank des Innenministeriums zugreifen.
Auch Arbeitgeber, die Skilled Worker einstellen, sowie Universitäten, die internationale Studierende aufnehmen, werden daran erinnert, den Status über einen Share-Code abzufragen und sich nicht allein auf den Besitz des Reisepasses zu verlassen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität hat diese Verfahrensänderung mehrere Folgen: Erstens sollten Starttermine für Einsätze nicht allein darauf basieren, dass ein zurückgesandter Reisepass ein Visum bestätigt. Zweitens benötigen umziehende Mitarbeitende klare Anweisungen, wie sie zukünftige Passverlängerungen mit ihrem eVisa verknüpfen, da eine Nichtaktualisierung zu Problemen an eGates oder manuellen Grenzkontrollen führen kann. Drittens müssen veraltete HR-Systeme, die bisher Fotokopien von Visastickern als Nachweis des Arbeitsrechts archivieren, aktualisiert werden, um digitale Share-Codes zu akzeptieren.
Das Innenministerium plant, bis Ende 2026 nahezu alle physischen Visasticker abzuschaffen, parallel zum separaten Electronic Travel Authorisation (ETA)-System für kurzfristige visumfreie Besucher. Die heutige Klarstellung ist somit ein weiterer Schritt, Antragsteller und die sie unterstützenden Unternehmen an eine papierlose Einwanderungswelt zu gewöhnen.
Quelle: VisaVerge