
Ein vertraulicher Bericht der EU-Asylagentur, der am 5. Juli 2026 geleakt wurde, zeigt, dass die Asylanträge in Deutschland von etwa 70.000 in der ersten Hälfte des Jahres 2025 auf 51.147 im gleichen Zeitraum dieses Jahres zurückgegangen sind – ein Rückgang um 27 Prozent. Dennoch machen afghanische Staatsangehörige weiterhin 37 Prozent aller Anträge aus und bleiben damit die größte einzelne Gruppe. Die Daten verdeutlichen unterschiedliche Migrationsentwicklungen: Während die Gesamtzahl der irregulären Ankünfte sinkt, treiben anhaltende Fluchtursachen in Afghanistan die Asylbewegungen weiter an. Experten führen die anhaltend hohe Zahl afghanischer Anträge auf die zunehmenden Einschränkungen der Taliban bei Bildung, Beschäftigung und Bewegungsfreiheit von Frauen zurück.
Türkei und Syrien machen jeweils neun Prozent der neuen Asylanträge in Deutschland aus, während Migranten aus Venezuela und Bangladesch EU-weit dominieren. Für deutsche Kommunen bedeutet dies anhaltenden Druck auf Integrationskurse, Wohnraum und Sozialbudgets, insbesondere in Regionen mit großen afghanischen Gemeinschaften wie Nordrhein-Westfalen und Bayern. Arbeitgeber hingegen könnten den Talentpool als Chance sehen: Rund 40 Prozent der afghanischen Asylbewerber in Europa wählen gezielt Deutschland, viele verfügen über berufliche Qualifikationen, die in Mangelberufen gefragt sind.
Politisch überarbeitet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) derzeit die Herkunftsländer-Richtlinien, um positive Entscheidungen für afghanische Frauen und gefährdete Minderheiten zu beschleunigen, während Ablehnungen für junge alleinstehende Männer, die als sicher rückkehrfähig gelten, schneller erfolgen sollen, falls Abschiebeflüge wieder aufgenommen werden. Mobilitätsberater sollten diese Entwicklungen genau beobachten, da Asylberechtigte keinen Fachkräftevisumantrag gleichzeitig stellen können, aber später unter §19d AufenthG in eine Arbeitserlaubnis wechseln können, sobald sie anerkannt sind.
Der Bericht hebt zudem die Vernetzung der EU-Asylsysteme hervor: Anstiege bei Anträgen in Frankreich und Italien wirken sich oft durch Sekundärbewegungen auch auf Deutschland aus. Geplante Reformen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) bleiben daher ein zentrales Thema für die Personalabteilungen multinationaler Unternehmen, die Mitarbeiter innerhalb mehrerer EU-Standorte versetzen.
Türkei und Syrien machen jeweils neun Prozent der neuen Asylanträge in Deutschland aus, während Migranten aus Venezuela und Bangladesch EU-weit dominieren. Für deutsche Kommunen bedeutet dies anhaltenden Druck auf Integrationskurse, Wohnraum und Sozialbudgets, insbesondere in Regionen mit großen afghanischen Gemeinschaften wie Nordrhein-Westfalen und Bayern. Arbeitgeber hingegen könnten den Talentpool als Chance sehen: Rund 40 Prozent der afghanischen Asylbewerber in Europa wählen gezielt Deutschland, viele verfügen über berufliche Qualifikationen, die in Mangelberufen gefragt sind.
Politisch überarbeitet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) derzeit die Herkunftsländer-Richtlinien, um positive Entscheidungen für afghanische Frauen und gefährdete Minderheiten zu beschleunigen, während Ablehnungen für junge alleinstehende Männer, die als sicher rückkehrfähig gelten, schneller erfolgen sollen, falls Abschiebeflüge wieder aufgenommen werden. Mobilitätsberater sollten diese Entwicklungen genau beobachten, da Asylberechtigte keinen Fachkräftevisumantrag gleichzeitig stellen können, aber später unter §19d AufenthG in eine Arbeitserlaubnis wechseln können, sobald sie anerkannt sind.
Der Bericht hebt zudem die Vernetzung der EU-Asylsysteme hervor: Anstiege bei Anträgen in Frankreich und Italien wirken sich oft durch Sekundärbewegungen auch auf Deutschland aus. Geplante Reformen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) bleiben daher ein zentrales Thema für die Personalabteilungen multinationaler Unternehmen, die Mitarbeiter innerhalb mehrerer EU-Standorte versetzen.
Quelle: AtlasPress News Agency
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