
Verkehrsminister Philippe Tabarot und Pariser Polizeipräsident Laurent Nuñez stellten am 9. Juli einen ehrgeizigen Sicherheitsplan für die über 400 Metro-, RER- und Busstationen der Hauptstadt vor. Angesichts der Rekordbesucherzahlen bei den Viertelfinalspielen der Fußball-Weltmeisterschaft und eines vollen Festivalprogramms befürchten die Behörden einen Anstieg von Taschendiebstählen, Fahrkartenbetrug und Zwischenfällen in Menschenmengen.
Der Plan sieht den Einsatz von 1.200 zusätzlichen Zivilbeamten während der Spitzenzeiten am Abend vor, unterstützt von Schnellreaktionsteams an den Stationen Châtelet-les-Halles, Gare de Lyon und La Défense. Modernste KI-Videoanalysen, die bereits bei den Olympischen Spielen 2024 erprobt wurden, erkennen in Echtzeit zurückgelassenes Gepäck und verdächtiges Verhalten; die Warnungen fließen in ein neu eingerichtetes gemeinsames Lagezentrum ein, das die Datenbanken von RATP, SNCF und der Nationalpolizei vernetzt.
Für internationale Reisende ist die sichtbarste Neuerung die Einführung von „Fast-Track-Touristenkorridoren“ an den Bahnhöfen Charles-de-Gaulle und Orly. Inhaber kontaktloser Navigo Easy-Pässe oder NFC-fähiger Reisepässe können so die Schranken passieren, ohne an den Kiosken anzuhalten. Firmen-Mobilitätsmanager können über eine sichere API ihre Besucher voranmelden und erhalten aggregierte Passagierdaten zur Optimierung der Reiseplanung.
Das Innenministerium hat zudem die mehrsprachigen „Transit-Engel“ wiederbelebt – mobile Helfer, die in sechs Sprachen kommunizieren und bei der Orientierung helfen sowie unlizenzierte Taxifahrer, die bei Großveranstaltungen häufig auftreten, fernhalten. Ein Pilotprojekt am Gare du Nord im letzten Monat reduzierte die Passagierbeschwerden um 38 Prozent.
Während Wirtschafts- und Tourismusverbände die Initiative begrüßten, warnten Datenschutzorganisationen vor Fragen der Verhältnismäßigkeit und der Datenspeicherung bei der Live-Gesichtserkennung. Die Behörden betonten, dass alle Analysen anonymisiert und höchstens 30 Tage gespeichert werden, sofern sie nicht für eine gerichtliche Nachverfolgung relevant sind.
Der Plan sieht den Einsatz von 1.200 zusätzlichen Zivilbeamten während der Spitzenzeiten am Abend vor, unterstützt von Schnellreaktionsteams an den Stationen Châtelet-les-Halles, Gare de Lyon und La Défense. Modernste KI-Videoanalysen, die bereits bei den Olympischen Spielen 2024 erprobt wurden, erkennen in Echtzeit zurückgelassenes Gepäck und verdächtiges Verhalten; die Warnungen fließen in ein neu eingerichtetes gemeinsames Lagezentrum ein, das die Datenbanken von RATP, SNCF und der Nationalpolizei vernetzt.
Für internationale Reisende ist die sichtbarste Neuerung die Einführung von „Fast-Track-Touristenkorridoren“ an den Bahnhöfen Charles-de-Gaulle und Orly. Inhaber kontaktloser Navigo Easy-Pässe oder NFC-fähiger Reisepässe können so die Schranken passieren, ohne an den Kiosken anzuhalten. Firmen-Mobilitätsmanager können über eine sichere API ihre Besucher voranmelden und erhalten aggregierte Passagierdaten zur Optimierung der Reiseplanung.
Das Innenministerium hat zudem die mehrsprachigen „Transit-Engel“ wiederbelebt – mobile Helfer, die in sechs Sprachen kommunizieren und bei der Orientierung helfen sowie unlizenzierte Taxifahrer, die bei Großveranstaltungen häufig auftreten, fernhalten. Ein Pilotprojekt am Gare du Nord im letzten Monat reduzierte die Passagierbeschwerden um 38 Prozent.
Während Wirtschafts- und Tourismusverbände die Initiative begrüßten, warnten Datenschutzorganisationen vor Fragen der Verhältnismäßigkeit und der Datenspeicherung bei der Live-Gesichtserkennung. Die Behörden betonten, dass alle Analysen anonymisiert und höchstens 30 Tage gespeichert werden, sofern sie nicht für eine gerichtliche Nachverfolgung relevant sind.