
Das US-Heimatschutzministerium hat die Richtlinien im Rahmen des Visa Waiver Program Improvement and Terrorist Travel Prevention Act aktualisiert. Demnach sind Reisende, die nach bestimmten Stichtagen Nordkorea, Iran, Irak, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien, Jemen oder Kuba besucht haben oder die eine doppelte Staatsbürgerschaft mit einem dieser Länder besitzen, nicht mehr berechtigt, mit dem Electronic System for Travel Authorization (ESTA) in die USA einzureisen. Ab sofort müssen betroffene Personen – selbst wenn sie Staatsbürger von Visa Waiver Program (VWP)-Partnerländern wie Deutschland oder Japan sind – ein B-1/B-2-Visum bei einer US-Botschaft oder einem Konsulat beantragen. Für Diplomaten und Militärangehörige der VWP-Länder gelten begrenzte Ausnahmen. Diese Klarstellung erfolgt vor dem Hintergrund erhöhter globaler Sicherheitsbedenken und folgt auf die im vergangenen Jahr erfolgte Erhöhung der ESTA-Gebühr auf 40 US-Dollar. Fluggesellschaften werden ihre Check-in-Systeme anpassen, um die Beförderung nicht berechtigter Passagiere zu verhindern. Firmenreisemanagement sollte Reisendenprofile überprüfen, um Doppelstaatsangehörigkeiten und frühere Reisen zu den genannten Ländern zu erkennen. Das Fehlen des erforderlichen Visums kann zu verweigertem Boarding im Ausland oder zur Einreiseverweigerung an US-Grenzübergängen führen, mit möglichen fünfjährigen Sperren bei missbräuchlicher ESTA-Nutzung. Multinationale Unternehmen sollten die neuen Regelungen umfassend kommunizieren, zusätzliche Bearbeitungszeiten (derzeit 60–90 Tage an vielen Standorten) einplanen und für dringende Reisen Premium-Terminservices in Betracht ziehen.
Quelle: Vanguard News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Vereinigte Staaten (USA).Mehr von Vereinigte Staaten (USA)
Alle anzeigen
Das Heimatschutzministerium erklärt: Immigrant in Houston von ICE getötet – Verwechslung; Beamte hatten keine Körperkameras dabei
ICE gibt Pläne für zwei riesige Haftzentren in Pennsylvania auf – steuerfreie Lagerhäuser in der Schwebe