
Mit fast einer Million bereits reisender Maghreb-Expatriates hat der spanische Zivilschutz am 11. Juli aktualisierte Richtlinien für die zweite Welle der Operation Paso del Estrecho (OPE) herausgegeben – Europas größte saisonale Migration, die den Straßen- und Fährverkehr aus Nordeuropa über spanische Häfen nach Marokko, Algerien und Tunesien bündelt. Die Behörden empfehlen Reisenden, Fährtickets mit festem Datum im Voraus zu kaufen, um Staus in Algeciras und Tarifa zu vermeiden, wo die Wartezeiten am vergangenen Wochenende über fünf Stunden betrugen. Digitale Anzeigetafeln auf den Autobahnen A-7 und AP-4 zeigen nun in Echtzeit die Auslastung der Fähren an, und zusätzlich wurden 300 Guardia Civil-Beamte an den Häfen eingesetzt. Der marokkanische Hafen Tanger Med reagiert mit ähnlichen Maßnahmen und erweitert die Fahrzeugwartebereiche um 20 %. Für Unternehmen, die Personal oder Fracht über die Straße von Gibraltar schicken, lautet die Empfehlung, die Überfahrten vor dem 18. Juli zu planen, da das islamische Fest Eid al-Adha mit dem traditionellen spanischen Ferienansturm zusammenfällt. Logistikfirmen leiten verderbliche Waren über Valencia um, um Stau-Hotspots zu umgehen. Die Spanische Rote Kreuz verstärkt medizinische Posten, um mit der extremen Hitze fertig zu werden, und die DGT hat eine mehrsprachige Verkehrssicherheitskampagne gestartet, die sich an Fahrer richtet, die mit den spanischen Verkehrsregeln nicht vertraut sind. Im Jahr 2025 verzeichnete die OPE 1,4 Millionen Passagierbewegungen und 370.000 Fahrzeuge; die Behörden erwarten in diesem Jahr einen Anstieg um 6 %. Arbeitgeber mit maghrebinischen Belegschaften sollten ihre Mitarbeiter an die Notwendigkeit einer gültigen Reiseversicherung erinnern und sicherstellen, dass Firmenfahrzeuge die erforderliche internationale „Grüne Karte“ mitführen, da die Stichprobenkontrollen verstärkt wurden.