
Spanien steht kurz vor dem Abschluss eines diplomatischen Marathons, der mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union begann. Am 15. Juli wird der historische 1,2 Kilometer lange Zaun, der La Línea de la Concepción seit mehr als vier Jahrzehnten von Gibraltar trennt, abgebaut. Eine feierliche „Abrisszeremonie“ ist für Montag, den 13. Juli, geplant, an der Premierminister Pedro Sánchez, Außenminister José Manuel Albares, die Bürgermeister der Region Campo de Gibraltar sowie Vertreter der Zivilgesellschaft teilnehmen werden. Dieses symbolische Zeichen kündigt einen umfassenderen Vertrag an, den Brüssel und London am folgenden Tag unterzeichnen wollen. Er wird Gibraltar de facto in den Schengen-Raum integrieren und systematische Passkontrollen an der Landgrenze abschaffen.
Gemäß dem im Februar vereinbarten politischen Rahmen werden spanische und gibraltarische Beamte künftig gemeinsame Kontrollen im Hafen und am Flughafen des Felsens durchführen, was Pendlern und Touristen eine freie Bewegung zwischen dem britischen Überseegebiet und dem europäischen Festland ermöglicht. Täglich überqueren mehr als 15.000 spanische Einwohner die Grenze zur Arbeit; die lokalen Behörden hoffen, dass der neue Rahmen den Zaun in eine belebte Geschäftsstraße verwandelt und lang ersehnte Investitionen auf beiden Seiten freisetzt.
Für Arbeitgeber bedeutet die größte praktische Veränderung das Ende von bis zu zwei Stunden langen Fahrzeugstaus, die regelmäßig den Lkw-Verkehr und Just-in-Time-Lieferketten zwischen Andalusien und Gibraltars dienstleistungsintensiver Wirtschaft behindern. Die Schengen-Mitgliedschaft erleichtert zudem Geschäftsreisenden, die aus Drittstaaten nach Gibraltar fliegen, da sie künftig keine separaten UK- und Schengen-Visa mehr für Weiterreisen auf dem europäischen Festland benötigen.
Der Vertrag geht über den bloßen Abriss des Zauns hinaus. Gibraltar hat bereits mit dem Bau eines hochmodernen „Kategorie-4“-Sicherheitsperimeters begonnen – ausgestattet mit Gesichtserkennungskameras und Sensornetzwerken – rund um den Flughafen, um die Außengrenze der EU zu schützen, ohne eine harte Grenze auf spanischem Boden zu errichten. Madrid hat seinerseits zugesagt, die Polizeieinrichtungen im Hafen von Algeciras auszubauen, um einem möglichen Anstieg des Schiffsverkehrs gerecht zu werden.
Obwohl Fragen der Souveränität weiterhin offen sind, bezeichnen Beamte beider Seiten die Vereinbarung als „historisch“. Für Manager im Bereich globale Mobilität beseitigt sie die letzte physische Schengen-Barriere auf dem europäischen Festland und vereinfacht die Einsatzplanung für Tausende grenzüberschreitende Mitarbeiter in den Branchen Finanzen, E-Gaming und Schiffsreparatur rund um die Straße von Gibraltar.
Gemäß dem im Februar vereinbarten politischen Rahmen werden spanische und gibraltarische Beamte künftig gemeinsame Kontrollen im Hafen und am Flughafen des Felsens durchführen, was Pendlern und Touristen eine freie Bewegung zwischen dem britischen Überseegebiet und dem europäischen Festland ermöglicht. Täglich überqueren mehr als 15.000 spanische Einwohner die Grenze zur Arbeit; die lokalen Behörden hoffen, dass der neue Rahmen den Zaun in eine belebte Geschäftsstraße verwandelt und lang ersehnte Investitionen auf beiden Seiten freisetzt.
Für Arbeitgeber bedeutet die größte praktische Veränderung das Ende von bis zu zwei Stunden langen Fahrzeugstaus, die regelmäßig den Lkw-Verkehr und Just-in-Time-Lieferketten zwischen Andalusien und Gibraltars dienstleistungsintensiver Wirtschaft behindern. Die Schengen-Mitgliedschaft erleichtert zudem Geschäftsreisenden, die aus Drittstaaten nach Gibraltar fliegen, da sie künftig keine separaten UK- und Schengen-Visa mehr für Weiterreisen auf dem europäischen Festland benötigen.
Der Vertrag geht über den bloßen Abriss des Zauns hinaus. Gibraltar hat bereits mit dem Bau eines hochmodernen „Kategorie-4“-Sicherheitsperimeters begonnen – ausgestattet mit Gesichtserkennungskameras und Sensornetzwerken – rund um den Flughafen, um die Außengrenze der EU zu schützen, ohne eine harte Grenze auf spanischem Boden zu errichten. Madrid hat seinerseits zugesagt, die Polizeieinrichtungen im Hafen von Algeciras auszubauen, um einem möglichen Anstieg des Schiffsverkehrs gerecht zu werden.
Obwohl Fragen der Souveränität weiterhin offen sind, bezeichnen Beamte beider Seiten die Vereinbarung als „historisch“. Für Manager im Bereich globale Mobilität beseitigt sie die letzte physische Schengen-Barriere auf dem europäischen Festland und vereinfacht die Einsatzplanung für Tausende grenzüberschreitende Mitarbeiter in den Branchen Finanzen, E-Gaming und Schiffsreparatur rund um die Straße von Gibraltar.
Quelle: AS / Cadena SER