
Personenzüge kehrten am 11. Juli um 13:49 MESZ in den provisorischen Bahnhof von A Coruña zurück und beendeten damit eine zweiwöchige Sperrung, die notwendig war, um den Eisenbahnknotenpunkt mit dem zukünftigen intermodalen Bus- und Bahnknoten der Stadt zu verbinden. Während der Sperrung beförderte Renfe mehr als 100.000 Fahrgäste mit 1.850 Bussen und 285 Taxis auf Ersatzstraßenverbindungen zwischen A Coruña, Santiago, Betanzos und weiteren galicischen Städten. Adif, der spanische Bahninfrastrukturbetreiber, startet nun die nächste Bauphase an der Strecke A Coruña–Uxes, die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Fahrplananpassungen bei zehn mittel- und langfristigen Verbindungen mit sich bringen wird. Ein nicht zusammenhängender Signalstörfall zwischen Ordes und Santiago verursachte am Tag der Wiedereröffnung 20-minütige Verspätungen und verdeutlicht die Anfälligkeit des Netzes während der Bauarbeiten. Für Mobilitätsplaner ist die Wiederaufnahme des Betriebs von Bedeutung, da A Coruña Startpunkt für Nachtverbindungen nach Madrid und Tor zu multinationalen Unternehmen mit Werken in Arteixo sowie dem Außenhafen ist. Das intermodale Projekt, das erstmals 2001 entworfen wurde, verspricht nach Fertigstellung zum Jahresende nahtlose Umstiege zwischen Hochgeschwindigkeitszügen, Regionalzügen und Fernbussen. Unternehmen mit Pendlerflotten sollten beachten, dass die Parkmöglichkeiten rund um den Bahnhof bis Dezember eingeschränkt bleiben, während Taxistände vorübergehend verlegt wurden. Das Firmenportal von Renfe zeigt bereits angepasste Abfahrtszeiten; Reisemanagementsysteme, die auf statischen Fahrplänen basieren, müssen ihre Daten aktualisieren, um Fehlbuchungen zu vermeiden. Mittelfristig wird ein integriertes Ticketing für Bahn und Bus eingeführt, das Einzelabrechnungen für Park-and-Ride ermöglicht – eine gute Nachricht für Abrechnungsabteilungen, die multimodale Mitarbeiterfahrten im Norden Spaniens koordinieren.
Quelle: Cadena SER