
Der internationale Flughafen Shanghai Pudong (PVG) ist laut Angaben der Shanghai General Station of Immigration Inspection vom 19. Juli der erste Flughafen auf dem chinesischen Festland, der in einem Kalenderjahr mehr als 20 Millionen ein- und ausreisende Passagiere abfertigt. Dieser Meilenstein – erreicht bei noch sechs verbleibenden Monaten im Jahr 2026 – unterstreicht die rasante Erholung und Expansion des internationalen Luftverkehrsmarktes in China seit der Aufhebung der Grenzbeschränkungen Anfang 2024.
Die Grenzbehörden berichten von einem starken Anstieg der ausländischen Ankünfte, begünstigt durch Chinas einseitige visafreie Regelung für 49 Länder sowie einen Zuwachs an Geschäftsreisen im Zusammenhang mit globalen Fachmessen wie der China International Import Expo. Auch die Abreisendenzahlen sind robust: Bereits 5,45 Millionen Festlandbewohner sind in diesem Jahr über Pudong geflogen, wobei der Verkehr während der Schulferien im Juli um 30 Prozent höher liegt als im Juni. Kurzstreckenreisen dominieren Familienurlaube nach Hongkong, Macau, Südostasien und Südkorea, während Langstreckenflüge vor allem von Studenten- und Studienreisegruppen nach Europa, Ozeanien und Nordamerika genutzt werden, die neu hinzugekommen oder auf größere Flugzeuge umgestellt wurden.
Um dem Ansturm gerecht zu werden, hat die Grenzkontrolle in Pudong intelligente E-Gates installiert, die Personalstärke zu Stoßzeiten erhöht und ein Echtzeit-Queue-Monitoring eingeführt, das mit den Fluggesellschaften geteilt wird, um Check-in-Schlusszeiten besser zu staffeln. Inhaber von Business-Class-Tickets und APEC Business Travel Cards profitieren nun von einem eigenen „Fast Lane“, das die Einreise meist in unter zwei Minuten ermöglicht. Zudem wird ein „One-Stop“-Abfertigungsweg für Kabinenpersonal und autorisierte Logistik-Kuriere getestet, um wertvolle Kühlketten-Sendungen durch die Zollbereiche des Flughafens zu beschleunigen.
Für Unternehmen, die China-Reiseaufträge koordinieren, sind diese Zahlen ambivalent. Airlines setzen größere Flugzeuge auf Pudong-Strecken ein, erhöhen das Sitzplatzangebot und halten die Preise im Vergleich zu anderen asiatischen Drehkreuzen relativ stabil. Gleichzeitig liegt die Hotelbelegung im Stadtzentrum von Shanghai während der Fachmessen über 80 Prozent, und Last-Minute-Flugtickets zu regionalen Hauptstädten können weiterhin dreistellige Preissprünge verzeichnen. Mobilitätsmanager empfehlen daher, mindestens 30 Tage im Voraus zu buchen und alternative Drehkreuze wie den nahegelegenen Flughafen Hangzhou Xiaoshan für regionale Verbindungen in Betracht zu ziehen.
Langfristig erwarten die Behörden, dass die jährliche Passagierzahl an Pudong bis 2030 auf 40 Millionen ansteigt, sobald die vierte Startbahn und das Terminal 3 fertiggestellt sind. Die Nationale Einwanderungsbehörde hat angekündigt, dass weitere Digitalisierungsmaßnahmen – etwa die Vorabkontrolle mittels Gesichtserkennung, die über WeChat-Mini-Programme hochgeladen wird – landesweit eingeführt werden, sobald der Pilotversuch in Shanghai stabil läuft.
Die Grenzbehörden berichten von einem starken Anstieg der ausländischen Ankünfte, begünstigt durch Chinas einseitige visafreie Regelung für 49 Länder sowie einen Zuwachs an Geschäftsreisen im Zusammenhang mit globalen Fachmessen wie der China International Import Expo. Auch die Abreisendenzahlen sind robust: Bereits 5,45 Millionen Festlandbewohner sind in diesem Jahr über Pudong geflogen, wobei der Verkehr während der Schulferien im Juli um 30 Prozent höher liegt als im Juni. Kurzstreckenreisen dominieren Familienurlaube nach Hongkong, Macau, Südostasien und Südkorea, während Langstreckenflüge vor allem von Studenten- und Studienreisegruppen nach Europa, Ozeanien und Nordamerika genutzt werden, die neu hinzugekommen oder auf größere Flugzeuge umgestellt wurden.
Um dem Ansturm gerecht zu werden, hat die Grenzkontrolle in Pudong intelligente E-Gates installiert, die Personalstärke zu Stoßzeiten erhöht und ein Echtzeit-Queue-Monitoring eingeführt, das mit den Fluggesellschaften geteilt wird, um Check-in-Schlusszeiten besser zu staffeln. Inhaber von Business-Class-Tickets und APEC Business Travel Cards profitieren nun von einem eigenen „Fast Lane“, das die Einreise meist in unter zwei Minuten ermöglicht. Zudem wird ein „One-Stop“-Abfertigungsweg für Kabinenpersonal und autorisierte Logistik-Kuriere getestet, um wertvolle Kühlketten-Sendungen durch die Zollbereiche des Flughafens zu beschleunigen.
Für Unternehmen, die China-Reiseaufträge koordinieren, sind diese Zahlen ambivalent. Airlines setzen größere Flugzeuge auf Pudong-Strecken ein, erhöhen das Sitzplatzangebot und halten die Preise im Vergleich zu anderen asiatischen Drehkreuzen relativ stabil. Gleichzeitig liegt die Hotelbelegung im Stadtzentrum von Shanghai während der Fachmessen über 80 Prozent, und Last-Minute-Flugtickets zu regionalen Hauptstädten können weiterhin dreistellige Preissprünge verzeichnen. Mobilitätsmanager empfehlen daher, mindestens 30 Tage im Voraus zu buchen und alternative Drehkreuze wie den nahegelegenen Flughafen Hangzhou Xiaoshan für regionale Verbindungen in Betracht zu ziehen.
Langfristig erwarten die Behörden, dass die jährliche Passagierzahl an Pudong bis 2030 auf 40 Millionen ansteigt, sobald die vierte Startbahn und das Terminal 3 fertiggestellt sind. Die Nationale Einwanderungsbehörde hat angekündigt, dass weitere Digitalisierungsmaßnahmen – etwa die Vorabkontrolle mittels Gesichtserkennung, die über WeChat-Mini-Programme hochgeladen wird – landesweit eingeführt werden, sobald der Pilotversuch in Shanghai stabil läuft.
Quelle: Yicai (First Financial)