Italien-Schweiz: Telearbeitsabkommen für Grenzgänger offiziell ratifiziert
Italien-Schweiz Telearbeitsabkommen für Grenzgänger ratifiziert
Tessin verzeichnet erstmals Rückgang bei Grenzgängerzahlen, während der Rest der Schweiz weiter wächst
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EU-Kleinpaketsteuer weckt Befürchtungen, dass die Schweiz zum chinesischen E-Commerce-Drehkreuz wird
Schweizer Medien warnen, dass die neue EU-Steuer von 3 € auf chinesische Pakete E-Commerce-Riesen dazu veranlasst, Sendungen über die Schweiz umzuleiten, wo eine vergleichbare Abgabe erst ab 2028 gilt. Der Anstieg droht die Schweizer Zollbehörden zu überlasten und könnte den Druck der EU auf eine schnellere Angleichung erhöhen, was für Unternehmen, die diese Schlupflöcher nutzen, Compliance- und Reputationsrisiken birgt. Lieferketten-Teams sollten ihre Versandstrategien vor möglichen regulatorischen Verschärfungen überprüfen.
Hitzewelle verlängert Zugfahrten in der Schweiz – SBB warnt Geschäftsreisende vor Verspätungen
World Radio Switzerland berichtet, dass Zugverspätungen um ein Viertel zunehmen, wenn die Temperaturen über 30 °C steigen. Bereits in diesem Sommer wurden europaweit tausende Verbindungen gestrichen. Die SBB rät Reisenden, mehr Zeit einzuplanen und die Live-Updates zu verfolgen, da auf wichtigen Geschäftsverbindungen weiterhin Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten.
Neue Daten zeigen unterschiedliche Entwicklungen bei der Grenzgänger-Arbeitskraft im Tessin
Quartalsstatistiken zeigen, dass die Zahl der italienischen Grenzgänger im Tessin um 0,2 % zurückging, während die grenzüberschreitende Beschäftigung landesweit um 1,9 % zunahm. Diese Entwicklung spiegelt höhere lokale Mindestlöhne und Währungseffekte wider und deutet auf engere Rekrutierungsbedingungen für Unternehmen im Kanton hin, während andere Schweizer Regionen weiterhin wachsen. Personalverantwortliche sollten ihre Personalplanung anpassen und die sich entwickelnden politischen Debatten zur Besteuerung von Grenzgängern genau verfolgen.
Schweizer Parlamentarier drängen auf Verlängerung des gesetzlichen bezahlten Urlaubs – Auswirkungen auf Einsatzkosten
Ein Vorstoß im Nationalrat vom 22. Juli 2026 schlägt vor, den gesetzlichen Urlaubsanspruch in der Schweiz von vier auf fünf Wochen zu erhöhen. Während viele Großunternehmen bereits fünf Wochen Urlaub gewähren, würden KMU und Entsendemodelle mit etwa 2 % höheren Lohnkosten konfrontiert, was Budgetüberprüfungen und mögliche Anpassungen der Richtlinien erforderlich macht.
Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für die Schweiz vor dem G7-Gipfel und warnt vor vorübergehenden Grenzschließungen
Am 21. Juli 2026 hat das britische Außenministerium (FCDO) seine Reisehinweise für die Schweiz aktualisiert und warnt davor, dass zwischen dem 12. und 19. Juni 2026 mehrere Grenzübergänge zwischen Frankreich und der Schweiz wegen des G7-Gipfels in Évian geschlossen werden oder mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen ist. Geschäftsreisende und Logistikunternehmen werden dringend gebeten, alternative Routen über größere Zollstellen zu wählen und deutlich mehr Zeit einzuplanen. Die Mitteilung verdeutlicht, wie temporäre Schengen-Grenzkontrollen Geschäftsreisen und Lieferketten beeinträchtigen können.
Swissport legt rechtlichen Einspruch gegen die Vergabe der Bodenabfertigung am Flughafen Schiphol ein und verzögert damit den Servicewechsel.
Der Flughafen Schiphol teilte am 21. Juli mit, dass Swissport, Aviapartner und Menzies Klagen gegen die vorläufige Vergabe der nächsten Bodenabfertigungslizenzen des Flughafens eingereicht haben. Bis das Amtsgericht Amsterdam entscheidet – die Anhörungen beginnen am 2. September – kann der endgültige Vertrag nicht unterzeichnet werden, was die Unsicherheit für Fluggesellschaften und Passagiere verlängert. Die Klage von Swissport ist besonders relevant für die Schweiz, da das Unternehmen seinen Hauptsitz in der Nähe von Zürich hat und mehrere Schweizer Fluggesellschaften in ganz Europa betreut.
Deutschland aktualisiert Reisehinweise für die Schweiz und betont Einreisedokumente sowie Zollfreigrenzen
Das Auswärtige Amt hat am 21. Juli 2026 seine Reisehinweise für die Schweiz aktualisiert und bestätigt, dass leicht abgelaufene deutsche Reisepässe weiterhin akzeptiert werden. Gleichzeitig wird Reisenden jedoch empfohlen, gültige Dokumente mitzuführen, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Mitteilung enthält zudem Informationen zu den Schweizer Zollbestimmungen und bestätigt die visumfreie Einreise, was insbesondere für Unternehmen mit grenzüberschreitend tätigen Mitarbeitern und kurzfristigen Entsendungen wichtig ist.