
Das spanische Ministerium für Inklusion, Soziale Sicherheit und Migration bestätigte am 24. Juli, dass bereits 822.000 Migranten eine vorläufige Genehmigung erhalten haben, um im Rahmen des außergewöhnlichen Regularisierungsprogramms, das am 30. Juni für neue Anträge geschlossen wurde, in Spanien zu leben und zu arbeiten. Laut Ministerin Elma Saiz hat die Regierung inzwischen 70 % der 1,17 Millionen eingereichten Anträge angenommen, wodurch deren Inhaber sofort Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten, während die abschließenden Prüfungen noch laufen.
Das Ausmaß der Regularisierung übertrifft die ursprünglichen Erwartungen – Madrid hatte mit rund einer halben Million Anträgen gerechnet – und zeigt sich bereits in den Arbeitsmarktdaten: Ausländische Arbeitnehmer machten im Mai fast die Hälfte und im Juni ein Drittel aller neuen Sozialversicherungsanmeldungen aus, was die Gesamtzahl der Beitragszahler auf ein Rekordhoch von 24,4 Millionen steigen ließ.
Behörden berichten, dass die Maßnahme Engpässe bei der Rekrutierung in der Landwirtschaft, im Gastgewerbe und in der Altenpflege entschärft, Branchen, die trotz Rekordbeschäftigung im Inland Schwierigkeiten hatten, offene Stellen zu besetzen. Für Arbeitgeber beseitigen die neuen Genehmigungen ein großes Compliance-Problem: Migranten, die zuvor ohne regulären Status arbeiteten, können nun mit regulären Verträgen angestellt, sozialversichert und über standardisierte Lohnabrechnungssysteme geführt werden. Multinationale Unternehmen mit Shared-Service-Centern in Spanien verzeichnen einen sofortigen Rückgang von „Schatten“-Dienstleistern und einen schnelleren Onboarding-Prozess für Talente, die über Gemeinschaftsgruppen und NGOs rekrutiert werden.
Das Ministerium betont, dass die Genehmigungen vorläufig sind und widerrufen werden, falls bei den abschließenden Hintergrundprüfungen disqualifizierende Vorstrafen oder gefälschte Dokumente entdeckt werden. Dennoch schätzen Einwanderungsanwälte das Risiko einer späteren Stornierung als gering ein, sofern die Antragsteller authentische polizeiliche Führungszeugnisse und Wohnnachweise vorgelegt haben. Sie raten Unternehmen, die vorläufigen Karten als gleichwertig mit vollständigen Arbeitserlaubnissen für die Beschäftigungsprüfung zu behandeln, jedoch das Ablaufdatum im Blick zu behalten, um rechtzeitig Verlängerungen zu beantragen, sobald die endgültigen Genehmigungen vorliegen.
Mit mehr als 350.000 neuen ausländischen Beitragszahlern innerhalb eines Jahres ist Spanien mittlerweile auf Migrantenarbeit für 15,3 % seiner Erwerbsbevölkerung angewiesen. Die Wirtschaft fordert daher die Regierung auf, regelmäßige Regularisierungsprogramme zu institutionalisieren, damit wirtschaftliche Migranten, die sich informell integrieren, nicht jahrelang in der Schattenwirtschaft verbleiben.
Das Ausmaß der Regularisierung übertrifft die ursprünglichen Erwartungen – Madrid hatte mit rund einer halben Million Anträgen gerechnet – und zeigt sich bereits in den Arbeitsmarktdaten: Ausländische Arbeitnehmer machten im Mai fast die Hälfte und im Juni ein Drittel aller neuen Sozialversicherungsanmeldungen aus, was die Gesamtzahl der Beitragszahler auf ein Rekordhoch von 24,4 Millionen steigen ließ.
Behörden berichten, dass die Maßnahme Engpässe bei der Rekrutierung in der Landwirtschaft, im Gastgewerbe und in der Altenpflege entschärft, Branchen, die trotz Rekordbeschäftigung im Inland Schwierigkeiten hatten, offene Stellen zu besetzen. Für Arbeitgeber beseitigen die neuen Genehmigungen ein großes Compliance-Problem: Migranten, die zuvor ohne regulären Status arbeiteten, können nun mit regulären Verträgen angestellt, sozialversichert und über standardisierte Lohnabrechnungssysteme geführt werden. Multinationale Unternehmen mit Shared-Service-Centern in Spanien verzeichnen einen sofortigen Rückgang von „Schatten“-Dienstleistern und einen schnelleren Onboarding-Prozess für Talente, die über Gemeinschaftsgruppen und NGOs rekrutiert werden.
Das Ministerium betont, dass die Genehmigungen vorläufig sind und widerrufen werden, falls bei den abschließenden Hintergrundprüfungen disqualifizierende Vorstrafen oder gefälschte Dokumente entdeckt werden. Dennoch schätzen Einwanderungsanwälte das Risiko einer späteren Stornierung als gering ein, sofern die Antragsteller authentische polizeiliche Führungszeugnisse und Wohnnachweise vorgelegt haben. Sie raten Unternehmen, die vorläufigen Karten als gleichwertig mit vollständigen Arbeitserlaubnissen für die Beschäftigungsprüfung zu behandeln, jedoch das Ablaufdatum im Blick zu behalten, um rechtzeitig Verlängerungen zu beantragen, sobald die endgültigen Genehmigungen vorliegen.
Mit mehr als 350.000 neuen ausländischen Beitragszahlern innerhalb eines Jahres ist Spanien mittlerweile auf Migrantenarbeit für 15,3 % seiner Erwerbsbevölkerung angewiesen. Die Wirtschaft fordert daher die Regierung auf, regelmäßige Regularisierungsprogramme zu institutionalisieren, damit wirtschaftliche Migranten, die sich informell integrieren, nicht jahrelang in der Schattenwirtschaft verbleiben.
Quelle: Sur in English
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