
Das elektronische Zollportal Indiens, ICEGATE, veröffentlichte am 24. Juli 2026 eine neue Mitteilung, in der erläutert wird, wie Exporteure und Importeure Ursprungsdeklarationen ausfüllen müssen, seit das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen Indien und dem Vereinigten Königreich (CETA) in Kraft ist. Obwohl CETA offiziell am 15. Juli in Kraft trat, verlangt das Kapitel zu den Ursprungsregeln (RoO), dass Händler den lokalen Anteil nachweisen, um Zollpräferenzen geltend zu machen. Dieser Prozess wird von ICEGATE über sein Single-Window-System abgewickelt.
Indische Exporteure, die Waren in das Vereinigte Königreich versenden, müssen sich im ICEGATE „Origin Management System“ registrieren, eine digitale Signatur erhalten und ein elektronisches Ursprungszeugnis (e-CoO) vor dem Verladen der Waren einreichen. Britische Unternehmen, die Ausrüstung oder Umzugsgüter nach Indien schicken, müssen sich ebenfalls im CDS-System von HMRC registrieren, wobei die indische Seite jede Einreichung in Echtzeit authentifiziert. Bei Nichteinhaltung drohen volle Zolltarife – bis zu 22 Prozent auf bestimmte Investitionsgüter – sowie Verzögerungen an Häfen und Flughäfen.
Obwohl die Mitteilung sich an Händler richtet, hat sie direkte Auswirkungen auf die Mobilität. Unternehmen, die Maschinen, Laptop-Kits oder Ausstellungsmaterialien im Rahmen von Mitarbeitereinsätzen transferieren, profitieren nun von zollfreier Einfuhr, sofern die Wertschöpfung von mindestens 40 Prozent in Indien oder Großbritannien erreicht und dokumentiert wird. Mobility-Manager sollten eng mit Logistikdienstleistern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Deklarationen vor dem Boarding der Mitarbeiter eingereicht werden; die Mitteilung warnt, dass nachträgliche Änderungen bei Ankunft möglicherweise nicht akzeptiert werden.
ICEGATE bestätigte zudem, dass sein Portal jetzt die digitale Terminplanung für Zollinspektionen unterstützt, sodass Zollbeamte „schreibtischbasierte“ Prüfungen durchführen können, ohne Container physisch zu öffnen – eine Neuerung, die die Abfertigungszeiten am Mumbai Air Cargo von 48 auf unter 12 Stunden verkürzen könnte. Das Central Board of Indirect Taxes & Customs (CBIC) kündigte weitere Erleichterungen für den Handel an, darunter die Selbstzertifizierung für risikoarme Authorised Economic Operators, die im August folgen sollen.
Indische Industrieverbände begrüßten die Klarheit weitgehend, fordern jedoch Schulungsworkshops, da viele KMU mit der elektronischen RoO-Anmeldung noch wenig vertraut sind. Die Federation of Freight Forwarders erklärte, dass Anfangsschwierigkeiten im Modul für digitale Signaturen innerhalb der „nächsten Tage“ behoben werden sollen.
Indische Exporteure, die Waren in das Vereinigte Königreich versenden, müssen sich im ICEGATE „Origin Management System“ registrieren, eine digitale Signatur erhalten und ein elektronisches Ursprungszeugnis (e-CoO) vor dem Verladen der Waren einreichen. Britische Unternehmen, die Ausrüstung oder Umzugsgüter nach Indien schicken, müssen sich ebenfalls im CDS-System von HMRC registrieren, wobei die indische Seite jede Einreichung in Echtzeit authentifiziert. Bei Nichteinhaltung drohen volle Zolltarife – bis zu 22 Prozent auf bestimmte Investitionsgüter – sowie Verzögerungen an Häfen und Flughäfen.
Obwohl die Mitteilung sich an Händler richtet, hat sie direkte Auswirkungen auf die Mobilität. Unternehmen, die Maschinen, Laptop-Kits oder Ausstellungsmaterialien im Rahmen von Mitarbeitereinsätzen transferieren, profitieren nun von zollfreier Einfuhr, sofern die Wertschöpfung von mindestens 40 Prozent in Indien oder Großbritannien erreicht und dokumentiert wird. Mobility-Manager sollten eng mit Logistikdienstleistern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Deklarationen vor dem Boarding der Mitarbeiter eingereicht werden; die Mitteilung warnt, dass nachträgliche Änderungen bei Ankunft möglicherweise nicht akzeptiert werden.
ICEGATE bestätigte zudem, dass sein Portal jetzt die digitale Terminplanung für Zollinspektionen unterstützt, sodass Zollbeamte „schreibtischbasierte“ Prüfungen durchführen können, ohne Container physisch zu öffnen – eine Neuerung, die die Abfertigungszeiten am Mumbai Air Cargo von 48 auf unter 12 Stunden verkürzen könnte. Das Central Board of Indirect Taxes & Customs (CBIC) kündigte weitere Erleichterungen für den Handel an, darunter die Selbstzertifizierung für risikoarme Authorised Economic Operators, die im August folgen sollen.
Indische Industrieverbände begrüßten die Klarheit weitgehend, fordern jedoch Schulungsworkshops, da viele KMU mit der elektronischen RoO-Anmeldung noch wenig vertraut sind. Die Federation of Freight Forwarders erklärte, dass Anfangsschwierigkeiten im Modul für digitale Signaturen innerhalb der „nächsten Tage“ behoben werden sollen.
Quelle: Indian Customs ICEGATE Portal