
Erstmals seit der Pandemie hat Italien an den Alpenübergängen zu Frankreich wieder vollständige Binnengrenzkontrollen im Schengen-Raum eingeführt – und zwar von Mitternacht am 24. Juli bis 23:59 Uhr am 26. Juli. Die Regierung begründet dies gegenüber der Europäischen Kommission mit „vorhersehbaren und ernsten Gefahren für die öffentliche Ordnung“ im Zusammenhang mit der 10. Ausgabe des Alta Felicità Musik- und Protestfestivals in Venaus, dem Zentrum der No-TAV-Bewegung, die sich gegen die Hochgeschwindigkeitsstrecke Turin–Lyon richtet. Aktivisten aus ganz Europa – darunter auch Gruppen, die von den französischen Geheimdiensten als gewaltbereit eingestuft werden – werden erwartet, um sich an den Baustellen zu versammeln.
Praktisch bedeutet das: Reisende aus Frankreich – sei es mit dem Auto durch die Tunnel von Fréjus und Montgenèvre, mit dem TGV auf der Modane-Strecke oder über lokale Bergwege – müssen mit Identitäts- und Fahrzeugkontrollen durch die Polizia di Frontiera und Guardia di Finanza rechnen. Fernbusse wurden gebeten, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen, während SNCF und Trenitalia vor möglichen Verspätungen auf den Verbindungen Paris–Mailand warnen.
Auch die Wirtschaftsmobilität ist betroffen: Der Präfekt von Turin hat das Fahrverbot für schwere Lkw auf der A32 und den Staatsstraßen 24/25 bis Samstag 21:00 Uhr verlängert, um Staus zu reduzieren und Rettungsgassen freizuhalten. Multinationale Lieferketten, die normalerweise über Fréjus fahren, müssen möglicherweise auf Routen durch die Schweiz ausweichen oder Wochenendlieferungen neu planen.
Obwohl die Maßnahme nur vorübergehend ist, verdeutlicht sie einen breiteren EU-Trend zu gezielten, ereignisbedingten Aussetzungen der Schengen-Freizügigkeit. Ähnliche kurzfristige Kontrollen gab es bereits im Juni beim G7-Gipfel in der Schweiz sowie im Vorfeld der Olympischen Spiele in Frankreich. Reiseverantwortliche sollten daher ihre Krisenpläne überprüfen, sicherstellen, dass Mitarbeiter auch bei innergemeinschaftlichen Reisen einen Reisepass mitführen, und die aktuellen Verkehrsmeldungen von Viabilità Italia im Blick behalten.
Praktisch bedeutet das: Reisende aus Frankreich – sei es mit dem Auto durch die Tunnel von Fréjus und Montgenèvre, mit dem TGV auf der Modane-Strecke oder über lokale Bergwege – müssen mit Identitäts- und Fahrzeugkontrollen durch die Polizia di Frontiera und Guardia di Finanza rechnen. Fernbusse wurden gebeten, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen, während SNCF und Trenitalia vor möglichen Verspätungen auf den Verbindungen Paris–Mailand warnen.
Auch die Wirtschaftsmobilität ist betroffen: Der Präfekt von Turin hat das Fahrverbot für schwere Lkw auf der A32 und den Staatsstraßen 24/25 bis Samstag 21:00 Uhr verlängert, um Staus zu reduzieren und Rettungsgassen freizuhalten. Multinationale Lieferketten, die normalerweise über Fréjus fahren, müssen möglicherweise auf Routen durch die Schweiz ausweichen oder Wochenendlieferungen neu planen.
Obwohl die Maßnahme nur vorübergehend ist, verdeutlicht sie einen breiteren EU-Trend zu gezielten, ereignisbedingten Aussetzungen der Schengen-Freizügigkeit. Ähnliche kurzfristige Kontrollen gab es bereits im Juni beim G7-Gipfel in der Schweiz sowie im Vorfeld der Olympischen Spiele in Frankreich. Reiseverantwortliche sollten daher ihre Krisenpläne überprüfen, sicherstellen, dass Mitarbeiter auch bei innergemeinschaftlichen Reisen einen Reisepass mitführen, und die aktuellen Verkehrsmeldungen von Viabilità Italia im Blick behalten.