Belgien überarbeitet Regeln für Grenzgänger vor Frist im August
Belgisches Konsulat in Kanada aktualisiert Richtlinien und Gebühren für Langzeitvisa (D)
Schengen-Ein- und Ausreisesystem: EU legt Ausnahmen fest vor Belgiens verkehrsreichster Reisewoche
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Das Ein- und Ausreisesystem der EU erreicht ersten 100-Tage-Meilenstein – Ausnahmen werden klargestellt
Die Europäische Kommission gab bekannt, dass das biometrische Ein- und Ausreisesystem, das seit dem 10. April 2026 in Betrieb ist, bereits 145 Millionen Grenzübertritte erfasst hat. Am 27. Juli wurde eine endgültige Liste von Reisenden veröffentlicht, die von der Registrierung ausgenommen sind, darunter Inhaber belgischer Aufenthaltstitel und Inhaber von Langzeitvisa (D). Geschäftsreisende und andere Kurzzeitbesucher aus Nicht-EU-Staaten werden hingegen vollständig erfasst, was die Einhaltung der Aufenthaltsdauer für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Belgien entsenden, besonders wichtig macht.
Belgien reformiert 45 Jahre alte Vorschriften für Grenzgänger
Belgien hat neue Regelungen für Grenzgänger veröffentlicht, die die bisherige Papiergenehmigung „Anhang 15“ abschaffen und Pendler verpflichten, ein Langzeit-D-Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen. Anwohner aus EU-Nachbarländern haben 12 Monate Zeit für die Umstellung, während britische Arbeitnehmer ab Inkrafttreten der Regeln im August 2026 sofort wechseln müssen. Unternehmen entlang der belgischen Grenzen müssen nun mehr Zeit und Kosten für die Visabearbeitung einplanen und die Überwachung der Aufenthaltsdauer verschärfen.
Biometrische Grenzkontrollen sorgen am Brüsseler Flughafen während des Sommerreiseverkehrs für lange Warteschlangen
Ein paneuropäischer Bericht warnt, dass die neuen biometrischen Ein- und Ausreisekontrollen bereits jetzt die Warteschlangen am Flughafen Brüssel während der Hauptreisezeit im Sommer verlängern. Fluggesellschaften und Geschäftsreisemanager raten den Passagieren, mehr Zeit einzuplanen, bis zusätzliche Kontrollterminals und Personal verfügbar sind.
Streik in Antwerpen-Brügge legt Lotsendienste lahm, Umlenkung von Fracht aus Europas zweitgrößtem Hafen
Die Disponenten und Lotsen im Hafen Antwerpen-Brügge haben die Arbeit niedergelegt, wodurch der Schiffsverkehr zum Erliegen gekommen ist und Fracht in Nachbarländer umgeleitet wird. Der Streik verdeutlicht die weitreichenden industriellen Spannungen in Belgien und stellt Lieferkettenmanager sowie Geschäftsreisende mit zeitkritischen Hafenbesuchen vor akute Herausforderungen.
Belgien startet die Blue Heart-Kampagne gegen erzwungenen Cyber-Betrug und Menschenhandel
Das belgische Justizministerium startete am 27. Juli die UN-Kampagne „Blue Heart“ 2026 gegen Menschenhandel und rückt dabei Opfer in den Fokus, die zur Online-Betrugsmasche gezwungen werden. Die Behörden warnen, dass Kriminelle häufig grenzüberschreitende Stellenangebote nutzen, die seriösen Ausschreibungen täuschend ähnlich sehen. Unternehmen und Expats in Belgien werden aufgefordert, wachsam zu sein und Anzeichen von Ausbeutung umgehend zu melden.
Brüsseler Feuerwehr setzt Streik aus und beruhigt damit Sorgen um Veranstaltungen und Geschäftsreisen
Die Feuerwehrleute in Brüssel haben ihren einwöchigen Streik vorerst ausgesetzt, nachdem die Regionalregierung neue Finanzmittel und zusätzliche Einstellungen zugesagt hat. Dieser Schritt beseitigt vorerst ein akutes Sicherheitsproblem für Veranstalter und Geschäftsreisende, allerdings könnten die Gewerkschaften die Streiks wieder aufnehmen, falls die Versprechen nicht eingehalten werden.
Belgien hält die Bedrohungsstufe nach dem Angriff beim Berliner Pride unverändert und ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf
Die belgische Anti-Terror-Behörde hat beschlossen, die nationale Gefahrenstufe nach dem Angriff während der Berliner Pride nicht anzuheben, ruft jedoch zu erhöhter Wachsamkeit an Flughäfen, Bahnknotenpunkten und bei Großveranstaltungen auf. Geschäftsreisende müssen mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen rechnen, jedoch ohne neue Einreisebeschränkungen.